Nach der derben Heimniederlage in der letzten Woche, ging es für die DJK-Kegler nach Lauf. Beide Mannschaften waren nur 1 Punkt voneinander getrennt. Der Sieger aus der Partie konnte den Anschluss ans Mittelfeld herstellen. Dementsprechend konzentriert wollte man an die schwierige Aufgabe herangehen und seine Chance suchen.

Für Schwabach  ging in der Startpaarung Alexander Schneider auf die Bahnen, der gegen Matthias Thüringer gleich für das Schwabacher Highlight sorgte. Von Durchgang zu Durchgang steigerte sich Schneider und beendete den letzten Satz mit herausragenden 170 LP. Bei 2:0 und 284 : 234 kam für Thüringer Fabian Kraus auf die Bahnen. Das änderte aber an dem Sturmlauf von Schneider nichts. Mit einem klaren  4:0 und Bundesligareifen 603 : 495 holte er den ersten MP für Schwabach auf der nicht leicht zu spielenden Anlage.

Auf den Nebenbahnen zwischen Herbert Kleinöder und Volker Wörlein ging es deutlich spannender zu. Kleinöder ging erst mit 2:0 und 277:264 in Führung. Wörlein schaffte den Anschluss, ehe der DJKler mit 3:1 und 526:499 den 2. Mannschaftspunkt zementierte.

Das war ein Auftakt nach Maß für die DJK. 2:0 Führung mit 135 Holz Vorsprung.

In der Mittelpaarung trafen Marcel Pflaumer und Christopher Arnold aufeinander. Arnold startete richtig stark und brachte Pflaumer mit 2:0 und 307 : 241 mächtig unter Druck. Die folgenden Sätze entschied der DJKler für sich. Allerdings war der Holzvorsprung zu groß, so dass der MP mit 2:2 bei 554 : 514 nach Lauf ging.

Auf den Nebenbahnen spielte Thomas Dobrinski gegen Wolfgang Streuchert. Auch hier gelang es dem Schwabacher nicht, seinen Gegner Paroli zu bieten. Mit einem klaren 3,5 : 0,5 und 549 : 510 wanderte der MP auf das Laufer Konto.

Die Heimmannschaft glich somit zum 2:2 aus. Auch der komfortable Holzvorsprung schrumpfte auf 56 Holz zusammen.

Roland Maurer ging mit Daniel Lindwurm auf die Bahnen. Kurz gesagt, es war eine einseitige Angelegenheit. Maurer brachte seine Möglichkeiten an diesen Tag nicht auf die Bahnen und Lindwurm spielte seine Partie souverän herunter. Letztendlich stand ein klares 4:0 bei 591 : 495 für den Laufer auf dem Bildschirm.

Nebenan hatte es Matthias Kreichauf-Heidenberger mit Christian Thüringer zu tun. Beide hatten Startschwierigkeiten und wechselten bei 1:1 und 252 : 244 die Seiten. Thüringer drehte anschließend richtig auf und setzte den DJKler mit 169 : 145 unter Zugzwang. Der letzte Satz ging dann wieder an den Gästespieler. Durch die knapp bessere Holzzahl von 559 : 550 blieb dieser MP auch in Lauf.

Die Schwabacher hatten zwar einen furiosen Start, schafften es dann aber nicht, etwas Zählbares aus der erfolgsversprechende Vorlage zu machen.

 

Bericht:

Roland Maurer