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Schwabacher Tagblatt
(23.01.16)

"Luftsprünge" im Fernsehen

BR bei DJK Schwabach: Beitrag für "Zwischen Spessart und Karwendel"

SCHWABACH - Für einen Beitrag in der Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“, die im Dritten Programm jeden Samstag zwischen 18 und 18.45 Uhr ausgestrahlt wird, begleitet ein BR-Kamera- und Autorenteam die Abteilung Tanzsportabrobatik der DJK Schwabach.

Kurz, dafür aber heftig ist der Fasching in diesem Jahr. Die Tanzmariechen und Gardemädchen von der DJK Schwabach finden jetzt etwas Ruhe, um ein wenig herunterzufahren zwischen den zahlreichen Qualifikationsturnieren und den wichtigen Meisterschaften im Karnevalistischen Tanzsport, die für die Zeit nach den tollen Tagen terminiert sind. Die rührige Abteilung der DJK Schwabach will bei Süddeutschen und Deutschen Titelkämpfen mindestens genauso erfolgreich abschneiden wie in der Vergangenheit.

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Stundenlange Arbeit für zehn Minuten. Gleich bei drei Terminen sammelt das Kamerateam aus Nürnberg Material für den Beitrag in der Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“.

Die Mädchen folgen in der Turnhalle des Wolfram-von-Eschenbach Gymnasiums den Anweisungen von Cheftrainer Florian Zink. Eigentlich wie immer – diesmal freilich werden sie von einem Kamerateam des Bayerischen Fernsehens genau unter die Lupe genommen.

Für die Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“, die im Dritten Programm jeden Samstag, zwischen 18 und 18.45 Uhr, ausgestrahlt wird. Fester Bestandteil dieser Sendung ist das monatliche Magazin „Bayern genießen“, das am 6. Februar das Motto „Kapriolen“ hat. Das Wort wurde aus dem italienischen „capriola“ abgeleitet und lässt sich in seinem ursprünglichen Sinn mit „Luftsprung“ übersetzen.

„Luftsprünge“ haben es Autor Paul Enghofer in der Faschingszeit besonders angetan. Und so machte er sich auf die Suche. Fündig wurde der 57-jährigen gebürtige Deggendorfer in Schwabach bei der DJK, deren sportliche Erfolge im Karnevalistischen Tanzsport sich auch bis nach Niederbayern herumgesprochen hatten. So fuhr Enghofer mit einem Kamerateam des Bayerischen Fernsehens am Donnerstag nach Schwabach, um eine Trainingseinheit zu verfolgen.

„Wir wollen in unserem Beitrag aufzeigen, wie leicht und locker doch die Luftsprünge der Tanzmariechen aussehen, wie viel Training allerdings dahinter stecken“ — so die Botschaft die Enghofer mit seinem rund zehnminütigen Beitrag am 6. Februar vermitteln möchte. „Karnevalistischer Tanzsport ist harte Arbeit“ — diese Erkenntnis gewann der Niederbayer bereits nach dem knapp einstündigen Aufwärmprogramm von Florian Zink. „Darauf legt unser Trainer sehr viel Wert“, ließ DJK-Abteilungsleiter Marco Slabsche wissen und verwies darauf, dass sich so das Verletzungsrisiko in dieser Sportart durchaus minimieren lasse.

Wettkämpfe finden im Karnevalistischen Tanzsport während der Hochzeit des Fasching nicht statt. Was allerdings nicht bedeutet, dass die Mädchen der DJK Schwabach sich auf die faule Haut legen dürfen. Die Vorbereitung auf Süddeutsche und Deutsche Meisterschaft ist nun in der entscheidenden Phase. Dazwischen gibt es den ein oder anderen Auftritt bei Faschingsgesellschaften.

Auftritt in Heideck

Auch am Sonntag, 24. Januar, sind die Schwabacher unterwegs. Um 15.30 Uhr werden sie mit Juniorengarde und Jugend-Tanzmariechen in der Heidecker Stadthalle erwartet. Das Fernsehen wird ebenfalls vor Ort sein, um die Mädchen in ihren farbenprächtigen Kostümen aufzunehmen.

Ein dritter Termin ist schließlich für den kommenden Freitag geplant, wenn Liana Wolf zum wiederholten Male in Veitshöchheim ihren Auftritt bei der Kultsendung „Fastnacht in Franken“ haben wird. Die fünffache Deutsche Meisterin wird dann wieder über die Bühne wirbeln und mit ihren „Kapriolen“ begeistern.

Spielerisch werden die Luftsprünge aussehen — wie viel Arbeit dahinter steckt, werden die Zuschauer dann am 6. Februar bei der Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“ erfahren.

Roland Jainta

Bayerisches Fernsehen filmte Tanzsportakrobaten der DJK Schwabach
27. Januar 2016