Presse
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Schwabacher Tagblatt
(25.03.17)

Ein Fall für die Geschichtsbücher?

Liana Wolf (DJK Schwabach) greift in Oberhaus nach ihrem siebten DM-Titel

Auf ein Wiedersehen in Oberhausen. Die ersten sechs Tanzmariechen der Jugend bei der Süddeutschen Meisterschaft werden sich an diesem Wochenende wiedersehen bei der Deutschen. Mit dabei die Mädchen der DJK Schwabach, Celina Federschmidt (2. von rechts) und Victoria Murschel (Dritte von links), die in Homburg ausgelassen ihre Qualifikation zur DM feierten.
Auf ein Wiedersehen in Oberhausen. Die ersten sechs Tanzmariechen der Jugend bei der Süddeutschen Meisterschaft werden sich an diesem Wochenende wiedersehen bei der Deutschen. Mit dabei die Mädchen der DJK Schwabach, Celina Federschmidt (2. von rechts) und Victoria Murschel (Dritte von links), die in Homburg ausgelassen ihre Qualifikation zur DM feierten.

SCHWABACH — Am Wochenende steigen in der Köpi Arena in Oberhausen die Deutschen Meisterschaften im Karnevalistischen Tanzsport. Zugleich der Höhepunkt einer kräftezehrenden Saison in einer Sportart, in der auch die Mädchen der DJK Schwabach in den vergangenen Jahren Geschichte geschrieben haben.

Trainer Florian Zink und Liana Wolf zieren die Titelseite der Illustrierten „Garde&Show“. ST-Repro
Trainer Florian Zink und Liana Wolf zieren die Titelseite der Illustrierten „Garde&Show“. ST-Repro

Rechtzeitig vor den 46. Titelkämpfen machte das Karnevalistische Tanzsportmagazin Garde & Show auf seiner Titelseite mit zwei Sportlern auf, die seit inzwischen fast einem Jahrzehnt von Erfolg zu Erfolg tanzen. 2008 wurde Liana Wolf, die in Ansbach wohnt, an Trainer Florian Zink weiterempfohlen. "Er ist der beste Trainer in der Region, haben sie gesagt", erinnerte sich Mutter Elena.

Der Grundstein war gelegt. Die damals 7-jährige Liana stieg mitten in der Saison ein, ihre erste Turniersaison beendete sie 2009 mit der Fränkischen Meisterschaft. Weitere Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Insgesamt sechs deutsche Meistertitel errang die zierliche Leistungssportlerin in den Altersklasse der Jugend und Juniorinnen.

Der Titel bei den Mädchen der Ü15 fehlt ihr noch, und den will sie an diesem Wochenende einfahren. Es wäre ein Titel für die Geschichtsbücher. Allerdings ist die Konkurrenz nicht unerheblich. Mit Katharina Theil von der DJK Oberasbach kommt die amtierende Deutsche Meisterin dieser Klasse ebenfalls aus dem Fränkischen - und die Titelverteidigerin wird ihren Podiumsplatz nicht kampflos räumen wollen.

Am morgigen Sonntag kommt es zum großen Vergleich, den es im Verlauf dieser Saison bereits etliche Male gegeben hat. Im Saisonverlauf wendete sich nach und nach das Blatt, nachdem Katharina Theil zu Beginn noch die Nase leicht vorne gehabt hatte. Die aktuelle Rangliste weist Liana Wolf als Punktbeste aus. Ihre Saisonbestleistung betrug 489 Punkte (im Schnitt pro Turnier 483,86 Punkte), doch ihre Rivalin liegt mit 488 (482,43) nur unwesentlich dahinter. Bei diesem Zweikampf um den Titel kommt es auf die Tagesform an. Eine dritte Favoritin weist die Rangliste nicht aus.

Im Sog von Liana Wolf haben sich in den vergangenen Jahren auch andere Mädchen der DJK Schwabach in den Vordergrund tanzen beziehungsweise für überregionale Meisterschaften qualifizieren können. So konnte sich beispielsweise Theresa Herrmann bei einer "Deutschen" schon Silber sichern.

Auch an diesem Wochenende werden neben Liana Wolf zwei weitere Mädchen in Oberhausen dabei sein. Die Süddeutsche Vize-meisterin Celina Federschmidt zählt heute bei den Jugend-Tanzmariechen als Ranglistenzweite mit 446 Punkten durchaus zu den Anwärterinnen auf einen Podestplatz. Victoria Murschel hat sich in dieser Altersklasse ebenfalls für die DM-Endrunde qualifiziert. Sie belegte bei der Süddeutschen Meisterschaft in Homburg den sechsten Rang. rj

27. März 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(22.03.17)

Saisonende für die DJK-Garden

Bei der „Süddeutschen“ die Quali zur DM nicht geschafft

SCHWABACH - Am vergangenen Wochenende wurden bei den Süddeutschen (in Homburg-Erbach) und Norddeutschen Meisterschaften (in Hannover) die letzten Tickets zur Deutschen Meisterschaft im Karnevalistischen Tanzsport am 25./26. März in Oberhausen vergeben.

Auch zwei Garden der DJK Schwabach waren am Start, und die Mädchen machten sich beim Halbfinale durchaus Hoffnungen, eines der letzten DM-Tickets zu ergattern. Soviel vorneweg: Die Hoffnungen erfüllten sich nicht.

Die Juniorengarde der DJK war noch am nächsten dran an den Deutschen Titelkämpfen. Mit 417 Zählern fehlten den Mädchen winzige zwei Pünktchen auf Platz sieben, und der hätte die Qualifikation bedeutet. Aber auch der erreichte achte Platz unter den 17 Garden darf als Erfolg gewertet werden.

427 Punkte ertanzte sich die Schwabacher Ü15-Garde und landete unter 20 Garden auf Rang 14. Für einen Startplatz in Oberhausen hätten es schon mindestens Platz acht und 439 Punkte sein müssen. rj

27. März 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(17.03.17)

Tränen der Freude und der Wehmut

Celina Federschmidt und Victoria Murschel zur "Deutschen" -
Trainer nimmt Abschied

Celina Federschmidt tanzte als Süddeutsche Vizemeisterin in die deutsche Spitze.
Celina Federschmidt tanzte als Süddeutsche Vizemeisterin in die deutsche Spitze. F.: privat

SCHWABACH - Die ersten Weichen für die Deutsche Meisterschaft im Karnevalistischen Tanzsport, die am 25. und 26. März in Oberhausen über die Bühne gehen werden, wurden gestellt. Bei der Süddeutschen Meisterschaft der Jugend in Homburg-Erbach standen die Jüngsten der DJK Schwabach auf der Bühne - und sie verkauften sich ganz ausgezeichnet.

Für die DJK traten beim Halbfinale neben den beiden Tanzmariechen Victoria Murschel und Celina Federschmidt die Jugendgarde an. An solch einem Tag muss alles perfekt sein, um die DM-Qualifikation oder sogar den Süddeutschen Meistertitel zu erreichen. Nur die besten Sechs fahren zur „Deutschen“. Als erstes stand die Jugendgarde mit der Startnummer acht von 18 Garden auf der Bühne. Die Schwabacher Mädchen ertanzten 405 Punkte. Platz acht - zwei Punkte zu wenig für die DM-Qualifikation. Verständlich, dass da reichlich Tränen flossen.

Auch Victoria Murschel holte sich im Stechen die DM-Qualifikation . F.: privat
Auch Victoria Murschel holte sich im Stechen die DM-Qualifikation . F.: privat

Dann kamen die Tanzmariechen an die Reihe. Victoria Murschel mit der Startnummer neun. 422 Punkte. Nun hieß es abwarten und zittern. Als Vorletzte der 17 Tanzmariechen war nun noch Celina Federschmidt dran. Bis dahin hatte die Bestmarke bei 449 Punkten gestanden. Hervorragende 444 Punkte wurden für die Schwabacherin aufgerufen - dies bedeutete neben der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft auch noch der Vizetitel bei der „Süddeutschen“. Und dann wurde es nochmals richtig spannend, denn es stellte sich heraus, dass Victoria Murschel und ein anderes Tanzmariechen die gleiche Punkt- und Streichwertung hatten und sich quasi gleichauf auf dem letzten Qualifikationsplatz zur „Deutschen“ lagen. Dieser musste nun im Stechen vergeben werden. Es knisterte förmlich unter dem Hallendach. Victoria Murschel musste als Zweite ran. Die Ergebnisse lauteten 683:680 Punkte - dies reichte für die DM-Teilnahme. Beim Stechen werden alle Wertungen zusammengerechnet, auch die der Jury-Obfrau. Es gibt auch keine Streichwertungen. Das Publikum hat getobt vor Begeisterung.

Auch für Trainer Florian Zink ging ein aufregender Tag zu Ende. Er zeigte sich überglücklich: „Celina hat einen Wahnsinnstanz hingelegt. Sie ist nach Elisabeth Göppner, Liana Wolf und Theresa Herrmann schon das vierte Mariechen, das sich bis zur Deutschen Spitze vortanzen konnte. Victoria hatte ein aufregendes Stechen um den begehrten sechsten Platz.“

Für den Schwabacher Trainer war es regelrecht ein Wechselbad der Gefühle, nachdem die Jugendgarde so knapp gescheitert war. Für diese Garde kam sicherlich auch das Wissen erschwerend hinzu, zum letzten Mal unter der Leitung von Florian Zink bei der DJK Schwabach getanzt zu haben. Der Trainer hat an diesem Tag seinen Mädchen, Betreuern und allen mitgereisten Fans aus Eltern und Familien sehr emotional mitgeteilt, dass er den Schwabacher Verein zum Ende dieser Saison verlassen werde.

27. März 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(09.03.17)

Auf der großen Bühne

Woche der Entscheidungen für die Mädchen der DJK

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SCHWABACH — Die Mädchen der DJK Schwabach biegen allmählich auf die Zielgerade ein - die Höhepunkte einer anstrengenden Saison im Karnevalistischen Tanzsport stehen an. Am kommenden Samstag (Jugend) und am Wochenende 18./19. März (Junioren und U15) steigt in Homburg-Erbach die 26. Süddeutsche Meisterschaft, das Qualifikationsturnier schlechthin für die Deutschen Titelkämpfe, die in dieser Sportart am 25. und 26. März in Oberhausen über die Bühne gehen werden.

Zunächst steht für die Jüngsten der Abteilung das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft an. „Dieser eine Tag ist entscheidend für die Teilnahme am Finale“, weiß nicht nur Trainer Florian Zink, der seine Mädchen gut vorbereitet sieht für den Saisonhöhepunkt. In der Altersklasse der Jugend qualifizieren sich aus dem Süden je Disziplin die ersten Sechs für die „Deutsche“. Die treffen dann in Oberhausen (am 25./26. März) auf die besten Sechs bei der Norddeutschen Meisterschaft, die am 18. und 19. März in Hannover stattfinden wird.

Im Süden werden die Titelträger an zwei Wochenenden ermittelt - die Altersklasse der Jugend ist als erstes an der Reihe. Und hier hat die DJK Schwabach gleich drei heiße Eisen im Feuer. Neben der Jugendgarde haben sich Celina Federschmidt und Victoria Murschel für diese Meisterschaft am Samstag qualifiziert. Für die Garde sowie die beiden Solistinnen stand diese Qualifikation schon seit längerer Zeit fest. Das vergangene Wochenende bei den Fränkischen Meisterschaften der Jugend in Veitshöchheim nutzten die Aktiven der DJK noch einmal, um Wettkampfpraxis auf einer hochrangigen Meisterschaft zu sammeln. Immerhin ging es da ja um Fränkische Titel.

Insgesamt hatte die DJK in Veitshöchheim vier Starts, verteilt über drei Disziplinen. Neben den beiden Tanzmariechen standen die Jugendgarde und der Schautanz auf dem Programm der Schwabacher. Die Garde musste sich mit dem vierten Platz von insgesamt elf Vereinen aus Franken abfinden. Die Entscheidung fiel sehr knapp aus, auf das Podest fehlte bei insgesamt 417 Zählern ein winziges Pünktchen. Schade, dass wegen Krankheit drei Kinder nicht mitwirken konnten. In der Kategorie Schautanz erreichte die Gruppe der DJK Schwabach mit 383 Punkten den 13. Platz von 14 Gruppen. Für die Schautanz-Gruppe war es zugleich der Saisonabschluss.

Mariechen auf dem Podest

Die Tanzmariechen der DJK konnten in der voll besetzten Halle in Veitshöchheim ihre Leistungen der vergangenen Monate und die damit verbundene Qualifikation zur "Süddeutschen" noch einmal bestätigen. Victoria Murschel erreichte mit 428 Punkten Platz drei von 26 Mädchen. Celina Federschmidt ertanzte mit 443 Punkten als Zweite ebenfalls einen Platz auf dem Siegerpodest. Für Victoria Murschel war es übrigens die erste Teilnahme an einer Fränkischen Meisterschaft. Celina Federschmidt indes konnte ihren Vizetitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.

Wenn die Jüngsten der Abteilung am Samstag bei der Süddeutschen Meisterschaft im Einsatz sind, dann haben die älteren Mädchen noch eine Woche Pause. Die Junioren-Garde und die Ü15-Garde sind dann erst am 18./19. März an der Reihe. Für Liana Wolf schlägt wohl erst bei der Deutschen Meisterschaft die Stunde der Wahrheit, wenn sie nach dem nächsten Meistertitel greift - es wäre dann die siebte deutsche Meisterschaft für die Ausnahmesportlerin.

Die Schautanz-Gruppe der DJK Schwabach gab auch in Veitshöchheim ein farbenfrohes Bild ab, kam aber über den 13. Platz nicht hinaus. Für diese Gruppe war es bei der „Fränkischen“ zugleich der Saisonabschluss. Fotos: privat
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VON ROLAND JAINTA

12. März 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(03.03.17)

Formtest vor dem Saisonfinale

Liana Wolf sicherte sich die 7. Fränkische Meisterschaft

Nachdem die Juroren (unten) ihre Punktzettel nach oben gehalten hatten, waren die Mädchen der U15-Garde schier aus dem Häuschen. Ihre 436 Punkten waren zuvor noch von keiner Garde der DJK Schwabach erreicht worden. Foto: privat
Nachdem die Juroren (unten) ihre Punktzettel nach oben gehalten hatten, waren die Mädchen der U15-Garde schier aus dem Häuschen. Ihre 436 Punkten waren zuvor noch von keiner Garde der DJK Schwabach erreicht worden. Foto: privat

Die Saisonhöhepunkte im Karnevalistischen Tanzsport - die "Süddeutsche" am 11./18./19. März in Homburg Erbach und die DM-Endrunde am 25./26. März in Oberhausen - lassen nicht mehr lange auf sich warten, und die Mädchen der DJK Schwabach zeigen sich bereits im Vorfeld von ihrer besten Seite. Für die Altersklasse Ü15 wurden in Speichersdorf die Fränkischen Meistertitel vergeben.

Zum siebten Mal die Fränkische Meisterschaft geholt: Liana Wolf. Fotos: privat
Zum siebten Mal die Fränkische Meisterschaft geholt: Liana Wolf. Fotos: privat

SCHWABACH - Liana Wolf ist und bleibt die Königin des Karnevalistischen Tanzsports. Bei den Fränkischen Meisterschaften der Ü15 in Speichersdorf gewann sie bereits ihren siebten Titel. Es ist in ihrem ersten Jahr in dieser Altersklasse der erste Titel, zuvor bereits hatte sie je drei Mal bei der Jugend und den Juniorinnen den ersten Platz belegt.

Wenige Wochen vor der Endrunde und dem zu erwartenden Showdown mit ihrer großen Rivalin Katharina Theil (DJK Oberasbach) setzte also Liana Wolf erneut ein Ausrufezeichen. Mit 488 Punkten bezwang sie ihre Konkurrentin (483) und untermauerte ihre Position als Erste der Rangliste und Favoritin für die Deutsche Meisterschaft. Liana Wolf tanzte ihr zweitbestes Saisonresultat nach den 489 Punkten vom 15. Januar in Naila, obwohl sie vor ihrer Dauerrivalin in diesen Wettbewerb hatte gehen müssen. Dies ist nicht unbedingt ein Vorteil.

Vanessa Rammler
Vanessa Rammler

Mit Vanessa Rammler hatte die DJK Schwabach in dieser Klasse ein weiteres Tanzmariechen am Start, die mit 425 Punkten Platz 21 (von 30 gestarteten) belegte.

Die Ü15-Garde rundete den positiven Gesamteindruck mit dem fünften Platz ab. Die Qualifikation zur "Süddeutschen" hatten die Mädels zwar bereits in der Tasche, doch 436 Punkte (18 Punkte mehr als noch vor einem Jahr) bedeuten das beste Ergebnis, das eine Schwabacher Garde je erreicht hat. Zudem verfehlte man den vierten Platz um lediglich drei Pünktchen.

VON ROLAND JAINTA

12. März 2017

 
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Roth-Hilpoltsteiner Zeitung

Närrische Hexen, edle Trachten und laute Hörner

Raiffeisen-Stiftung Roth-Schwabach unterstützt heuer 16 Vereine, die aktiv das Brauchtum im Landkreis pflegen

VON BENJAMIN HUCK

LANDKREIS ROTH - Vereine sind wichtig für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Die Raiffeisen-Stiftung Roth-Schwabach hat deshalb 16 Organisationen und Gruppen aus dem nördlichen Landkreis und Schwabach mit über 9000 Euro bedacht.

Die Raiffeisen-Stiftung Roth-Schwabach hat 16 Vereine und Gruppen, die sich um den Erhalt und die Pflege des Brauchtums kümmern, mit insgesamt 9250 Euro bedacht. Foto: Huck
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Lautstark klingen die Hörner durch die Ratsstuben des Schlosses Ratibor. Die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Schwabach-Roth stehen mit ihren blankpolierten Parforcehörnern in einer Reihe und präsentierten ihre Stücke: den "Hirschmarsch", Ehrensignale und das Geleitstück "Zum Essen".

Die Jagdhornbläser haben eine jahrzehntelange Tradition. "Die Instrumente sind das beste Mittel, um bekannt zu geben, was gerade zu tun ist auf der Jagd. Besser als jedes Handy", sagt der Vereinsvorsitzende Gerhard Tausch.

Für jedes Ereignis gibt es eine besondere Melodie, nach jeder Gesellschaftsjagd gibt es für jede erlegte Tierart einen Ehrengruß. Tradition, die gepflegt werden muss.

Viele Traditionen

Die Raiffeisen-Stiftung Roth-Schwabach hat aus diesem Grund heuer 16 regionale Gruppen und Vereine unterstützt, die sich für den Erhalt und die Pflege des Brauchtums einsetzten. "Unsere Heimat kann auf zahlreiche Traditionen und Brauchtümer blicken", sagt der Stiftungsvorstand und Raiffeisenbank-Chef Carsten Krauß.

Auch die jungen Mitglieder der Tanzsportakrobatik der DJK Schwabach freuten sich über die Zuwendung. 31.01.2017 © Benjamin Huck
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Insgesamt 9250 Euro gingen an diese Gruppen: der Rother Carneval Verein Schwarz-Weiß, die Schwabanesen Schwabach, die DJK Tanzakrobatik, die Karnevalsgesellschaft Spalt, der Schwander Carnevals Club, der VfG Georgensgmünd, die Schwabacher Hexen, die Hembacher Hexen, die Abenberger Hexen, die Büchenbacher Hexen, der Heimat- und Trachtenverein Schwabach, der Trachtenverein Spalter Land, die Brauchtumsfreunde Schwand, die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Schwabach-Roth, die Albersreuther Jagdhornbläser sowie die Kammersteiner Alphornbläser.

Die Vereine wissen schon, was sie mit dem Geld anfangen. Die Jagdhornbläser der Jägervereinigung wollen die Spende in neue Noten oder Zubehör für ihre Instrumente investieren. Die Spalter Trachtler wollen neue Stoffe für ihre selbst genähte Kleidung kaufen. Und die Karnevalsvereine nutzen die zusätzlichen Mittel für neue Ausstattung oder die Nachwuchsarbeit.

"Die Vereine sind der Kitt der Gesellschaft", sagt Roths Bürgermeister Ralph Edelhäußer. Dabei komme es nicht darauf an, ob sich die Menschen in einem Dorf wie Albersreuth mit 38 Einwohnern oder einer kreisfreien Stadt wie Schwabach mit 40.000 Einwohnern engagieren. "Es ist immer gut, seine Freizeit sinnvoll einzubringen."

Neugründung

Doch bei der Spendenübergabe wird auch deutlich, dass nicht alles rosig läuft. Manche Vereine haben nur noch elf Mitglieder, Nachwuchs ist nicht in Sicht. Doch immer wieder aufs Neue finden sich Gleichgesinnte zusammen, um einem gemeinsamen Hobby nachzugehen.

Kammerstein liegt zwar nicht in den Alpen. Dennoch haben sich vor einigen Monaten ein paar Alphornbegeisterte zusammengefunden, um gemeinsam ihrer Leidenschaft zu frönen. Was die Kammersteiner Alphornbläser bei der Spendenübergabe mit ihren Instrumenten ebenfalls lautstark bewiesen haben.

05. Februar 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(23.01.17)

Sportliche Aushängeschilder

Tanzpaar Klaus Reutner/Joanna Torun im Markgrafensaal geehrt

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SCHWABACH - Nach vier Jahren karnevalistischer Tanzsport nun klassischer Tanzsport: Klaus Reutner und Joanna Torun sind Schwabachs Sportler des Jahres 2016. Die beiden Standardtänzer vom Tanzsportzentrum Schwabach, Bayerische Meister in ihrer Klasse, den Senioren I A, sicherten sich erstmals den Titel.

Tischtennis-Senior Harald Sack (Bayerischer Tischtennis-Doppelmeister in der Altersklasse 65) und Tanzmariechen Liana Wolf von der DJK Schwabach (sechster Deutscher Meistertitel in Folge bei den Junioren!) belegten die Plätze zwei und drei. Wolf war bereits Schwabachs Sportlerin der Jahre 2012, 2013 und 2014. Auszeichnet wurden die Top-Drei bei einer Gala im Markgrafensaal.

Anders als im Landkreis Roth, wo mögliche Sportler des Jahres von einer Jury zwar nominiert, aber von den Sportlern dann selbst gewählt werden, haben in Schwabach die Vorschlagenden auch das Wahlrecht. Reutner/Torun heimsten so am meisten Punkte ein.

Weitere Deutsche Meister

Auf Platz vier landeten die Ü49-Volleyballerinnen des VC Katzwang/Schwabach (Deutsche Meister ihrer Altersklasse). Rang fünf ging an Enduro-Nachwuchshoffnung und WM-Teilnehmer Yanik Spachmüller (AMC Roth) vor Schwimmer Manuel Brandner (TSV Altenfurt), Schwimmer Lorenz Beck (TSV Katzwang), den U15-Bayernliga-Basketballerinnen des TV 1848 Schwabach, Bahnradsportler Vincent Vonhof (Tourenklub Schwabach), Schwimmer Xaver Beck (TSV Katzwang) und Schwimmerin Laura Steuerl (TSV Altenfurt).

Oberbürgermeister Matthias Thürauf und Helmut Gruhn, der Vorsitzende des Stadtverbands der Schwabacher Turn- und Sportvereine, überreichten nicht nur die Pokale an die „Top Drei“. Medaillen und Urkunden gab es darüber hinaus für über 100 erst-, zweit- und drittplatzierte Stadtmeister aus zehn Sportarten und 34 Disziplinen sowie 119 Sportlerinnen und Sportler aus zwölf Sportarten für besondere Leistungen.

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Sonderapplaus für Söhlmann

Emotional wurde es, als Thürauf und Gruhn Erwin Söhlmann für dessen Verdienste um den Sport mit der silbernen Stadtmedaille auszeichneten. Der Vorsitzende des SV Unterreichenbach war früher in Katzwang selbst ein ausgezeichneter Fußballer. Heute ist er nicht nur Vorsitzender des SV Unterreichenbach. Er ist bei den Fußballern auch Mädchen für alles. Er trainierte schon die Männer und führt vor allem seit acht Jahren eine mutmaßlich „goldene Generation“ von Unterreichenbacher Fußballern in Richtung Vollmannschaft. Er hat die Jungs unter seinen Fittichen, seitdem sie als F-Junioren begonnen haben. Mit ihnen feierte er acht Meisterschaften in Folge. Söhlmann war ob der Ehrung sichtlich gerührt. Er wollte sie aber nicht für sich alleine haben. „Ich danke meinen 25 Jugendtrainern, die wir im Verein haben“, sagte er.

Aufgelockert wurde der zweieinhalbstündige Ehrungsmarathon durch eine hinreißende Vorstellung der Garden der DJK Schwabach sowie durch Kunstradfahrerinnen der Schwabacher „Soli“. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die jungen Musiker von „Cheap Seats“, deren Name aber nicht Programm war, im Gegenteil. Sie hatten keine billigen Plätze, sondern fast die besten: direkt neben der Bühne. ROBERT GERNER

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24. Januar 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(21.01.17)

Sportlerehrung 2016

Von Bahnrad bis Volleyball:
die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler

(ein Auszug)

Karnevalistischer Tanzsport:

  • Emma Dann, DJK Schwabach, Tanzmariechen Jugend,
    6. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Celina Federschmidt, DJK Schwabach, Tanzmariechen Jugend,
    7. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Theresa Herrmann, DJK Schwabach, Tanzmariechen Junioren,
    13. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Amelie Straußberger, DJK Schwabach, Tanzmariechen Junioren,
    17. Platz Süddeutsche Meisterschaft.
  • Liana Wolf, DJK Schwabach, Tanzmariechen Junioren,
    1. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Juniorengarde, DJK Schwabach,
    (Sofia Gagliano, Theresa Herrmann, Larissa Letterer, Emely Mauder, Nicole Murschel, Vanessa Rammler, Denise Spachmüller, Amelie Straußberger, Diana Subotjalov, Stefanie Weber, Liana Wolf, Cagla Yapici, Betreuerin: Cigdem Yapici) ,
    9. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Jugendgarde, DJK Schwabach,
    (Emma Dann, Celina Federschmidt, Sina Firnbach, Eftelya Gündag, Jessica Knorr, Victoria Murschel, Lea Pap, Dana Sand, Anika Zeiner, Trainer: Florian Zink) ,
    8. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Ü15 weibliche Garde, DJK Schwabach
    (Aurelia Braun, Sarah Dotzauer, Hanna Eigner, Selina Siegl, Laura Slabsche, Maria Slastin, Pauline Vorbrugg, Betreuerin: Barbara Dotzauer) ,
    20. Platz Süddeutsche Meisterschaft.

23. Januar 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(11.01.17)

Gleich drei Ausrufezeichen

Liana Wolf schlug ihre große Konkurrentin und erreichte die Topwertung von 100

SCHWABACH — Liana Wolf von der DJK Schwabach stellt so langsam die Weichen für ihren siebten deutschen Meistertitel in Serie. Die 6-fache Titelträgerin hat im Zweikampf mit ihrer Dauerrivalin Katharina Theil (DJK Oberasbach) am Wochenende beim Qualifikationsturnier in Lauda gleich drei Ausrufezeichen setzen können. Wolf und Theil gelten als die großen Favoritinnen bei der deutschen Meisterschaft am Wochenende 25./26. März in Oberhausen.

Das Transparent im Hintergrund galt zwar nicht Liana Wolf und ihren Teamkameradinnen von der DJK Schwabach. Sie legte sich dennoch mächtig ins Zeug und setzte echte Highlights.
Das Transparent im Hintergrund galt zwar nicht Liana Wolf und ihren Teamkameradinnen von der DJK Schwabach. Sie legte sich dennoch mächtig ins Zeug und setzte echte Highlights.

Mit einem überragenden Ergebnis von 489 Punkten gewann Liana Wolf erstmals in dieser Saison den direkten Vergleich mit Katharina Theil (477) und führt seitdem die deutsche Rangliste in der Altersklasse Ü15 an. Für Ausrufezeichen Nummer Drei sorgte dabei eine Jurorin, die die magische 100 zückte — mehr geht in dieser Sportart nicht.

Celina Federschmidt konnte in Lauda als Zweite voll überzeugen. Fotos: privat
Celina Federschmidt konnte in Lauda als Zweite voll überzeugen. Fotos: privat

Nur ein einziges Mal in ihrer bisherigen Karriere hatte das Tanzmariechen der DJK Schwabach eine höhere Wertung erreicht — vor zwei Jahren gelangen ihr in der Juniorenklasse 490 Punkte. Wie bereits erwähnt war das Wochenende in Lauda ein Meilenstein im bisherigen Saisonverlauf. Mit im Schnitt 482,20 Punkten (aus fünf Wettkämpfen) überflügelte sie ihre Rivalin, die mit exakt 481 Punkten im Schnitt (aus vier Wettbewerben) in den Büchern steht. Allerdings sollten die Platzierungen auf der Rangliste nur eine Orientierungshilfe sein. Noch immer ist bei überregionalen Meisterschaften die Tagesform ein entscheidendes Kriterium für Erfolg oder Misserfolg.

Ebenfalls in Lauda-Königshofen tanzte sich das Jugend-Mariechen Celina Federschmidt mit einem zweiten Platz aufs Siegerpodest und damit in den Fokus für die süddeutschen (11./12. März in Homburg an der Saar) und deutschen Meisterschaften dieser Altersklasse. Mit ihrem starken Auftritt setzte sie sich auf Platz zwei der Rangliste. Der fünfte Platz von Victoria Murschel (Ranglistenplatz sieben) in der Jugendklasse sowie Rang drei der Ü15-Garde rundeten das erfolgreiche Abschneiden der DJK-Mädchen in Lauda ab.

VON ROLAND JAINTA

12. Januar 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(31.12.16)

Jahresrückblick

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Liana Wolf tanzt in einer anderen Liga - mit diesen Worten würdigte diese Zeitung ihren sechsten Titeltriumph in Folge bei Deutschen Meisterschaften im Karnevalistischen Tanzsport.

Das Tanzmariechen von der DJK Schwabach hatte in den vergangenen Jahren eigentlich keine Konkurrentin zu fürchten. Zu überlegen präsentierte sie sich bei ihren bisherigen Auftritten in den Altersklasse der Jugend und Junioren, was natürlich auch das Verdienst von Florian Zink ist. Der Cheftrainer hat die DJK Schwabach in dieser Sportart in Deutschland ganz weit nach vorne gebracht. Die Platzierungen der Mariechen und Garden bei überregionalen Turnieren können sich sehen lassen.

Gerne würde Liana Wolf auch in der Altersklasse der Ü15 bei der DM nach den Sternen greifen. Deutsche Meisterin in dieser Altersklasse ist Katharina Theil von der DJK Oberasbach. Zwischen der Titelverteidigerin und Liana Wolf dürfte es bei der DM 2017 am 26. März in Oberhausen ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben.

11. Januar 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(10.12.16)

Liana Wolf pirscht sich ran

DJK-Tanzmariechen war in Pforzheim mit der großen Rivalen punktgleich

SCHWABACH — Beim Qualifikationsturnier im Pforzheim vor einer Woche war auch die DJK Schwabach vertreten. Diesmal waren nur die Junioren und Ü15 im Einsatz. Dabei konnte im Bereich der Garden von Seiten der Schwabacher wieder eine Qualifikation erreicht werden. Diesmal für die Junioren. Damit sind bereits zur „Halbzeit“ der Qualifikationsturniere alle Garden der DJK „durch“ beziehungsweise haben das begehrte Ticket zur Süddeutschen Meisterschaft in den Taschen.

Große Sprünge machte Liana Wolf in den vergangenen Wochen im Kopf-an-Kopf-Rennen mit ihrer Rivalin Katharina Theil. In Pforzheim lagen die beiden Tanzmariechen am Ende gleichauf.
Große Sprünge machte Liana Wolf in den vergangenen Wochen im Kopf-an-Kopf-Rennen mit ihrer Rivalin Katharina Theil. In Pforzheim lagen die beiden Tanzmariechen am Ende gleichauf.

In der Disziplin Gardetanz erreichte die Juniorengarde der DJK Schwabach den vierten Platz mit 425 Punkten und damit die Qualifikation.

Bei den Junioren-Tanzmariechen erzielte Janina Pauly 418 Punkte. Platz zwölf von 55 gemeldeten Starterinnen kann sich sehen lassen, wenngleich das Ticket zu „Süddeutschen“ nicht erreicht wurde. Für dieses hätten bereits wenige Punkte mehr ausgereicht. Ein Platz unter den ersten Sechs hätte es schon sein müssen. Die Abstände zu den Spitzenplätzen waren sehr knapp. Janina Pauly tanzt das erste Jahr bei der DJK. Und dafür war es ein beachtlicher Erfolg. Emma Dann musste genauso wie Fabienne Siegl gesundheitsbedingt auf einen Start in Pforzheim verzichten.

Spitzenplätze zum Greifen

Bei den „Großen“ in der Altersklasse Ü15 schaffte die Garde der DJK Schwabach mit 431 Punkten den fünften Platz. Die Qualifikation zum weiterführenden Turnier war für diese Garde bereits vorhanden. Mit dem Ergebnis in Pforzheim konnten die Schwabacher Mädels ihre zu Saisonbeginn hoch gesteckten Ziele weiter bestätigen. Die vorderen Plätze lagen greifbar nahe. Lediglich zwei Punkte fehlten auf den vierten Platz und sechs Punkte auf Rang drei. Das dürfte bei der „Süddeutschen“ richtig spannend werden.

Wie auch für Liana Wolf. Das erfolgreiche Mariechen der DJK Schwabach landete auf Platz zwei mit 485 Punkten und setzte das Kopf-an-Kopf-Rennen mit der in dieser Altersklasse amtierenden deutschen Meisterin Katharina Theil (DJK Oberasbach), der vermeintlich schärfsten Widersacherin bei den nächsten Titelkämpfen, weiter fort und pirscht sich allmählich heran. Hatten bei den Turnieren davor noch ein paar kleine Punkte den Unterschied ausgemacht, so waren die beiden Rivalinnen diesmal punktgleich. Nur die Streichwertung fiel noch zu Gunsten der Titelverteidigerin aus.

Vanessa Rammler zeigte als Zwölfte mit 426 Punkten eine leichte Verbesserung. Auch hier wären nur wenige Punkte nötig gewesen, um mehrere Plätze gutzumachen.

11. Januar 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(03.12.16)

Wochenende nach Maß für die DJK-Mädchen

Schwabacher Tänzerinnen sicherten sich in Würzburg einige Qualifikationen zur Süddeutschen Meisterschaft

Stammgäste auf dem Würzburger Podium waren die Mädchen der DJK Schwabach. Die Mariechen Celina Federschmidt (links) und Victoria Murschel (auf der 3) belegten die Plätze zwei und drei. Und auch die Jugendgarde (ganz rechts) schaffte den Sprung auf das Podest.
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SCHWABACH — Die Tanzmariechen und Garden der DJK Schwabach blicken zusammen mit ihrem Trainer Florian Zink auf ein besonders erfolgreiches Turnierwochenende zurück. Nach dem Qualifikationsturnier der Jugend in Würzburg standen zahlreiche Qualifikationen für die Süddeutsche Meisterschaft in Homburg- Erbach.

Erfreulich war vor allem der zweite Platz der Schwabacher Jugendgarde mit 411 Punkten und der Qualifikation für die „Süddeutsche“. Die Mädels mussten sich nur dem Coburger Mohr geschlagen geben. Der in dieser Disziplin und Altersklasse amtierende Deutsche Meister KK Buchnesia Nürnberg wurde auf Platz drei verwiesen.

Bei den Tanzmariechen der Jugend-Altersklasse schnitten die Mädchen der DJK Schwabach ebenfalls hervorragend ab. Platz zwei ging mit 446 Punkten und Qualifikation an Celina Federschmidt. Dritte wurde mit 433 Punkten Victoria Murschel. Sie hatte die Qualifikation zum Halbfinale der Deutschen Meisterschaft bereits in der Tasche. Die beiden DJK-Mädchen konnten sich gegen insgesamt 35 Starterinnen durchsetzen. Lediglich Lea Höhn vom KC Röttenbach war an diesem Tage nicht zu schlagen.

In der Disziplin Schautanz der Jugend-Altersklasse landete Schwabach auf Platz elf mit 391 Punkten. Auch hier schlugen sich die DJK-Mädels tapfer — die Tendenz der eingefahrenen Punkte geht deutlich nach oben.

Weitere Steigerung

In der Disziplin Gardetanz der Altersklasse Ü15 belegte die DJK Schwabach mit 434 Punkten den achten Platz und qualifizierten sich damit für die Süddeutsche Meisterschaft. Mit einer überzeugenden Leistung sicherte sich diese Formation in Würzburg das beste Ergebnis seit Bestehen. Die vorderen siebten Plätze gingen allesamt an die Garden der „großen“ Vereine.

Bei den Tanzmariechen der Altersklasse Ü15 war in Würzburg Liana Wolf mit 486 Punkten eine Klasse für sich. Als Deutsche Meisterin ist sie ja bereits für die DM-Endrunde qualifiziert. Auf Rang 23 landete mit 423 Punkten Vanessa Rammler. In der Ü15-Altersklasse ist die Konkurrenz sehr hart. Keines der ersten neun Mariechen blieb unter der 450-Punkte-Marke. Siegerin Liana Wolf lieferte eine sehr starke Vorstellung. Im Verlauf dieser Saison steigerte sie sich von Turnier zu Turnier, so dass man für die Deutsche Meisterschaft mit einem sehr spannenden Zweikampf gegen die in dieser Altersklasse in den vergangenen Jahren dominierende Katharina Theil (DJK Oberasbach) rechnen darf. Die Junioren tanzten in Würzburg nicht. rj

16. Dezember 2016

 
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SÜDWEST PRESSE
(23.11.16)

Fastnacht: „Jedes Mal ein Adrenalinkick“

Unterelchingen

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Die DJK Schwabach Juniorengarde geht für eine gute Wertung gern ein wenig in die Luft.

Die Brühlhalle am Samstagnachmittag: 580 Plätze sind fast voll belegt, vor allem tummeln sich dort Mitglieder aus 65 Karnevalsvereinen. Im Fantross der Dornstadter „Lachatrapper“ brandet Jubel auf, als Tänzerinnen ihrer „Roten Funken“ im Gleichschritt auf die Bühne marschieren.

Beim Qualifikationsturnier des Regionalverbands Bayerisch-Schwäbischer Fastnachtsvereine steht für die Teilnehmer viel auf dem Spiel. Die Konkurrenz unter den rund 1000 Tänzerinnen und Tänzern ist groß. Es gilt, vor den Augen der Punktrichter zu glänzen. Den Besten winkt dann eine Teilnahme am Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft.

Zum 26. Mal richtet der Unterelchinger Carnevalsverein UECV „Storchaneascht“ das Turnier aus. „Für die Teilnehmer ist das Wichtigste, dass alles seinen geordneten Ablauf hat“, sagt Manuela Graf, Präsidentin des UECV. Und den habe der Verein bislang immer gut zu organisieren gewusst. Der Unterelchinger Verein selbst nehme am Turnier nicht teil. Alle Mitglieder sind mit Essensausgabe, an der Kasse oder mit der Zuteilung der Umkleidekabinen beschäftigt. Die Großveranstaltung spült Geld in die Vereinskasse. Damit kann der UECV seine Karnevalsaktivitäten und Gruppen das ganze Jahr über unterstützen.

Nach dem Einmarsch wird es wieder still in der Halle. Während der Vorführungen müssen die Tänzerinnen konzentriert sein. Sieben Punktrichter bewerten den Schwierigkeitsgrad und den synchronen Ablauf der getanzten Figuren.

„Man bekommt jedes Mal einen Adrenalinkick“, beschreibt Cagla Yapici (14) ihr Gefühl vor Beginn jedes Auftritts. Mit Sechs habe sie zunächst Ballett getanzt. Vor vier Jahren sei sie dann zur Tanzsportakrobatik-Abteilung des DJK Schwabach gegangen. „Ich wollte Turniertanz machen“, sagt Cagla. Dazu müsse man Fleiß mitbringen, aber auch gute Nerven. Beides habe sie.

Noch einen Tick mehr Leistungsbewusstsein bringt Fee Bauer vom Canstatter Quellenclub auf die Bühne. Die 14-Jährige zeigt neben dem Auftritt mit der Juniorengarde auch noch ihren Solotanz als Tanzmariechen. Fünf Mal die Woche trainiere sie. Die Soloeinlage in Elchingen sei leider nicht so gut gelaufen: „Ich bin kurz hingefallen und musste kurz improvisieren.“ Den Patzer scheint sie gut überspielt zu haben, 400 Punkte haben die Punktrichter gegeben. Damit liegt sie im Mittelfeld. Für ihre Qualifikation werde sie aber nochmal bei einem anderen Turnier antreten müssen. Trotz ihres großen Engagements, das sie dem Tanzen entgegenbringt, hat sie ganz bodenständige Berufspläne: „Ich will Polizistin werden.“

Die letzten Auftritte des Tags sind den Showtänzerinnen vorbehalten. Sechs Gruppen sind gemeldet, darunter die Tanzsportgarde „Coburger Mohr“. Lea-Kim ist mit Silber glitzernden Raumschiffkostümen und pinken Perücken für den Auftritt zurechtgemacht. „Auf zum Planet der Mädchen“ lautet der Titel des Beitrags. „Ich mache nur Showtanz“, sagt die 13-Jährige. „Da muss man nicht ganz so gelenkig sein.“ Spagat oder das Schienbein gegen die eigene Stirn drücken, das sei nicht so ihr Ding.

Worum es in der Tanznummer geht, erzählt Betreuerin Julia Szadzik (20). „Die Mädchen wollen zu ihrem eigenen Planet, wo sie Spaß haben können – ohne blöde Jungs.“ Ganz ernst gemeint ist das natürlich nicht.

Ein wenig scheint es aber, als hätten die Mädchen diesen Planeten in der Brühlhalle bereits gefunden. Unter den sechs- bis 15-Jährigen, die Samstagnachmittag dort auftreten, ist nämlich kaum ein männlicher Teilnehmer. Die sind erst Sonntagmorgen dran. Bei Paartänzen und den – es sind gerade mal drei – gemischten Garden.

PATRICK FAUSS

24. November 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(16.11.16)

Mariechen und Garden im Turnieralltag

Mädchen der DJK Schwabach bestritten bereits die ersten Qualifikationsturniere - Liana Wolf vor Zweikampf

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Tanzmariechen Liana Wolf

Die Vorbereitung auf die neue Saison im Karnevalistischen Tanzsport ist Geschichte. Längst befinden sich die Mädchen der DJK Schwabach wieder im Turnieralltag. Die ersten Qualifikationsturniere zu weiterführenden Wettbewerben sind bereits gelaufen. Von den Mittelfränkischen beziehungsweise Fränkischen Meisterschaften am Wochenende in Bad Windsheim gibt es bereits die ersten Erfolge der noch jungen Saison zu vermelden.

SCHWABACH — In Ettlingen und Würzburg waren im Oktober die ersten Qualifikationsturniere im Karnevalistischen Tanzsport und zugleich die ersten Chancen für die Mädchen der DJK Schwabach, sich für das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft in dieser Sportart zu qualifizieren. Es folgte Anfang November das Turnier in Reilingen.

Obwohl Liana Wolf in dieser Saison eine Altersklasse höher in der Ü15 antreten muss, braucht sie sich nicht für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren - als inzwischen 6-fache Deutsche Meisterin ist sie bereits über die Rangliste für den Saisonhöhepunkt gesetzt. Ebenso wie ihre vermeintlich größte Widersacherin, die amtierende Deutsche Meisterin dieser Altersklasse, Katharina Theil von der DJK Oberasbach.

Die beiden Führenden der Rangliste werden sich bei der „Deutschen“ einen spannenden Zweikampf liefern - so sind zumindest die Prognosen. Bereits zwei Mal trafen die beiden Mädchen in dieser Saison aufeinander. Beim Qualifikationsturnier in Reilingen und zuletzt bei der Mittelfränkischen Meisterschaft landete Liana Wolf jeweils hinter Katharina Theil auf dem zweiten Platz. Allerdings lassen die Punktabstände auf ein spannendes Rennen in dieser Saison schließen. Am Wochenende in Bad Windsheim fehlten dem DJK-Tanzmariechen ganze drei Pünktchen aufs oberste Treppchen.

Halbfinale erreicht

Lianas Vereinskameradinnen hatten in den vergangenen Wochen schon Grund zur Freude - allen voran Jugend-Tanzmariechen Victoria Murschel, die seit Ettlingen das Ticket zum DM-Halbfinale bereits in der Tasche hat. In Würzburg eine Woche später errang sie Platz vier. Bei den Juniorinnen sind Emma Dann mit den Plätzen sechs und neun sowie Fabienne Siegl (Neunte und Vierte) bereits auf einem guten Weg ins Halbfinale. Auch Vanessa Rammler (Tanzmariechen Ü15) hat mit Rang elf in Reilingen eine Platzierung geschafft, die sicherlich noch verbessert werden kann. Auch die Ergebnisse der Garden konnten sich schon mal sehen lassen. Die Jugendgarde landete in Würzburg auf Rang drei, die Juniorengarde belegte ebenfalls in Würzburg Platz fünf.

Bei den Mittelfränkischen (Altersklassen Jugend und Ü15) beziehungsweise Fränkischen Meisterschaften (Altersklasse Junioren) wurden die Ergebnisse der Qualifikationsturniere bestätigt und teilweise sogar verbessert. Platz eins errang die Jugendgarde mit 22 Punkten vor den Zweiten. Tanzmariechen Victoria Murschel fehlten als Zweitplatzierte nur neun Punkte auf die Siegerin. Im Schautanz der Jugend wurden die Schwabacher Dritte. Bei den Junioren landete die Garde auf Rang vier, Tanzmariechen Emma Dann wurde Siebte und Mariechen Janina Pauly 17. In der Altersklasse Ü15 hatte wie erwähnt Liana Wolf als Zweite die beste Platzierung. Die weibliche Garde erreichte Platz drei. Mariechen Vanessa Rammler wurde 14.

ROLAND JAINTA

23. November 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(24.03.16)

Jung und erfolgreich

DJK-Tanzsportabteilung Aushängeschild für die Stadt

SCHWABACH — Gründungsmitglieder von Sportvereinen oder Abteilungen sind in der Regel Menschen, die im Laufe der Jahre über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz verfügen. Dass man von dieser Regel durchaus abweichen kann, machte ein Termin im DJK-Sportheim sehr deutlich. Die Tanzsportabteilung des Schwabacher Sportvereins hatte wie in den vergangenen Jahren zur Saison-Abschlussfeier geladen. Diese Abteilung besteht mittlerweile seit fünf Jahren.

So jung und schon Gründungsmitglied: Die Abteilungsleitung überreichte Ehrennadeln an die Mädchen. Fotos: Jainta
So jung und schon Gründungsmitglied: Die Abteilungsleitung überreichte Ehrennadeln an die Mädchen. Fotos: Jainta"

Abteilungsleiter Marco Slabsche und sein Stellvertreter Markus Letterer ehrten die Gründungsmitglieder auf Grund dieses kleinen Jubiläums mit Anstecknadeln und wichen dabei ebenfalls ein klein wenig von der Regel ab. Der Hauptverein der DJK Schwabach sieht normalerweise erst ab 15-jähriger Mitgliederschaft diese Ehrung vor. Im Diözesananverband Eichstätt – dies bestätigte Präsident Nikolaus Schmidt, der dieser Feierstunde beiwohnte – seien die Kriterien noch strenger (ab 25 Jahre). Die Tänzerinnen der ersten Stunde waren Amelie Straußberger, Aurelia Braun, Diana Subotjalov, Larissa Letterer, Liana Wolf, Sarah Dotzauer, Emma Dann, Hannah Eigner, Emily Mauder sowie Trainer Florian Zink.

„2001 hatten wir keine 20 Tänzerinnen“, erinnerte sich Markus Letterer, „da konnten wir noch mit dem VW-Bus zu unseren Turnieren anreisen.“ Inzwischen hat sich die jüngste Abteilung der DJK Schwabach zur zweitgrößten gemausert. Jetzt seien es fast 90 Mädchen, die regelmäßig zu den Turnieren chauffiert werden müssen, rechnete Marco Slabsche vor.

So stark wie nie

Besonders stolz mache den Abteilungsleiter aber die sportliche Bilanz: „Vor einem Jahr durfte ich an gleicher Stelle über sportliche Erfolge berichten, wie wir sie noch nie hatten. Das abgelaufene Jahr war noch erfolgreicher!“ Drei Garden der DJK konnten sich für die Süddeutsche Meisterschaft qualifizieren, zwei Garden gingen weiter zur „Deutschen“. Liana Wolf sicherte sich inzwischen zum sechsten Mal in Folge überlegen die Deutsche Meisterschaft.

Und auch die übrigen Mariechen zählten zu den besten in Deutschland. Theresa Herrmann, Emma Dann und Celina Federschmidt qualifizierten sich ebenfalls für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. „Wir sind nahe dran an den renommierten Vereinen in dieser Sportart“, ist man überzeugt.

Laura Slabsche (re.) und Silke Sand wurden für den Aufbau der Schautanzgruppe mit dem Jahresorden des Fastnacht-Verbands Franken ausgezeichnet.

Schwabachs Oberbürgermeister Matthias Thürauf („eine Abteilung, wie man sie sich nur wünschen kann“) lobte das Engagement von Trainer und Umfeld und bezeichnete die Tanzsportabteilung der DJK als „Aushängeschild für die Stadt“. Thomas Panni, der 1. Vorsitzende der DJK Schwabach, würdigte die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen und Eltern und lobte den Trainer ausdrücklich: „Wir sind sehr froh und stolz, Florian Zink bei der DJK Schwabach zu haben!“

Auch der Präsident des Bund Deutscher Karneval, Volker Wagner, würdigte in einem Schreiben die gute Arbeit in der DJK Schwabach und legte für Liana Wolf die obligatorische Nadel für den Gewinn der Deutschen Meisterschaft bei. Der Fastnacht-Verband Franken ehrt mit dem Jahresorden Personen, die sich durch besondere Aufgaben hervorgetan haben. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Laura Slabsche und Silke Sand von der DJK Schwabach für ihre Bemühungen um die Schautanzgruppe der Abteilung. Sie kümmerten sich um die Choreografie der Mädchen und die Kostüme.

ROLAND JAINTA

2. Mai 2016

 
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Habewind News Heilsbronn

Habewind News
(12.03.16)

Münsterstadt honoriert ehrenamtliche Arbeit ihrer Bürger

Die „Heinzelmännchen“ von Heilsbronn

(ein Auszug)

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Tanzmariechen Theresa Herrmann

HEILSBRONN - Zusammen mit der Stadtkapelle eröffnete Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer den Bürgerempfang im Foyer der Hohenzollernhalle. Mit „es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, zitierte er den berühmten Schriftsteller Erich Kästner. Dieses Motto zog sich durch die gesamte Veranstaltung, die Pfeiffer „als eine der Wichtigsten im gesamten Jahr“ bezeichnete. Voller Achtung bedankte er sich bei den 22 freiwilligen Helfern, die im Verborgenen so viel für die Gemeinde täten, ohne groß Anerkennung oder ähnliches zu wollen.

...

Zur Steigerung des Bekanntheitsgrades von Heilsbronn beigetragen hat wohl der jüngste Gast der Veranstaltung. Theresa Herrmann erkämpfte sich letztes Jahr den zweiten Platz der Deutschen Meisterschaft in der Sportart „Tanzmariechen“ und sogar Gold bei der Süddeutschen Meisterschaft der Jugend. Ganz selbstverständlich erklärte die Elfjährige, dass sie schon als Kind gerne getanzt habe und sich das dann so entwickelt habe. Für ihre Leistungen erhielt sie die silberne Sportmedaille.

25. März 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(08.03.16)

Strahlende "Königin der Tanzmariechen"

SCHWABACH — Liana Wolf bleibt die unangefochtene Königin im Karnevalistischen Tanzsport. Mit Platz eins am vergangenen Samstag in der dm-Arena in Karlsruhe in der Altersklasse der Junioren gewann sie ihre sechste Deutsche Meisterschaft in Folge.

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Juniorentanzmariechen Liana Wolf auf dem Siegerpodest. Foto: privat

Souverän ging das Tanzmariechen der DJK Schwabach mit ihrer Favoritenbürde um. 478 Punkte standen auf den Stimmzetteln der Wertungsrichter. Damit schnupperte sie einmal mehr an ihre Bestleistung heran, die bei 480 Punkten (von 500 möglichen) steht. Eine weitere Zahl dokumentiert die Ausnahmestellung der 15-Jährigen: Mit 475,33 Punkten im Schnitt absolvierte sie ihre insgesamt sechs Auftritte der laufenden Saison jeweils auf Topniveau.

Bei der DJK Schwabach ist man allerdings nicht nur stolz auf die inzwischen sechs Deutschen Meisterschaften von Liana Wolf. Dass Cheftrainer Florian Zink und seine Helferinnen stets die Gesamtsituation in dieser Abteilung im Blick haben, verdeutlicht der Blick auf die weiteren Resultate in dieser Saison.

So qualifizierten sich mit den Jugend-Tanzmariechen Emma Dann (Platz 6), Celina Federschmidt (Platz 7) und Junioren-Tanzmariechen Theresa Herrmann (Platz 13) weitere Toptalente für die Deutsche Meisterschaft. Nicht zu vergessen natürlich die starken Platzierungen der Jugendgarde (Platz 8) und der Juniorengarde (Platz 9) bei dieser DM.

Schließlich sei noch erwähnt, dass sich die Jugend in der Kategorie Schautanz mit 420 Punkten den achten Platz sichern konnte. Damit hatte man nur Vertretungen der großen Vereine in dieser Sportart vor sich – für eine so kleine Abteilung wie die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach eine herausragende Bilanz. Unser Bild zeigt die strahlende „Königin der Tanzmariechen“, Liana Wolf, bei der Siegerehrung in Karlsruhe ganz oben auf dem Siegerpodest.

25. März 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(07.03.16)

Liana Wolf tanzt in "eigener Liga"

Mariechen der DJK Schwabach zum sechsten Mal in Folge Deutsche Meisterin

Demonstration der Stärke: mit 478 Punkten sicherte sich Liana Wolf von der DJK Schwabach die Deutsche Meisterschaft.Foto: Robert Schmitt
Demonstration der Stärke: mit 478 Punkten sicherte sich Liana Wolf von der DJK Schwabach die Deutsche Meisterschaft.Foto: Robert Schmitt

SCHWABACH / RHEINSTETTEN - Es war einmal mehr eine Demonstration der Stärke: Zum sechsten Mal in Folge sicherte sich Liana Wolf, Tanzmariechen der DJK Schwabach, bei der 45. Deutschen Meisterschaft im Karnevalistischen Tanzsport in Rheinstetten bei Karlsruhe den Titel.

Mit 478 Punkten (von 500 möglichen) lag sie bei ihrem Triumph zwar drei Pünktchen hinter ihrem überragenden Vorjahresergebnis, war aber in ihrem letzten Juniorenjahr immer noch unangefochten.

Ihr am nächsten kam Cosima Fabiano von der KK Buchnesia Nürnberg mit 463 Zählern. Auch auf dem dritten Platz landete eine Tänzerin aus Mittelfranken: Michelle Zerrahn (vom KC Röttenbach) brachte es auf 458 Punkte. Theresa Herrmann von der DJK Schwabach rundete in ihrem ersten Juniorenjahr mit 432 Punkten und Rang 13 den gelungenen Auftritt der DJK-Tänzerinnen ab. Mit ihr wird sicherlich in den kommenden Jahren noch stärker zu rechnen sein.

 

Die potenziellen Nachfolgerinnen von Liana Wolf auf dem Thron haben schon mal DM-Luft geschnuppert. Die Jugend der DJK Schwabach schnitt sehr gut ab. Die Garde landete auf Platz acht. Die Mariechen Emma Dann und Celina Federschmidt (oben mitte) belegten die Plätze sechs und acht. Foto: privat
Die potenziellen Nachfolgerinnen von Liana Wolf auf dem Thron haben schon mal DM-Luft geschnuppert. Die Jugend der DJK Schwabach schnitt sehr gut ab. Die Garde landete auf Platz acht. Die Mariechen Emma Dann und Celina Federschmidt (oben mitte) belegten die Plätze sechs und acht. Foto: privat

Der Wettkampftag hat für die Schwabacher bereits vielversprechend begonnen. Traditionell startet bei einer Deutschen Meisterschaft die Altersklasse der Jugend.

Und in der Disziplin Tanzmariechen hatte die DJK gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Elf Pünktchen fehlten schließlich Emma Dann, um in die Medaillenränge zu gelangen — mit 432 Punkte landete sie unter den zwölf besten Mariechen dieser Altersklasse (sechs aus dem Süden und sechs aus dem Norden haben sich qualifiziert) auf Platz sechs. Nur unwesentlich — ganze sechs Punkte — dahinter reihte sich Celina Federschmidt mit insgesamt 426 Punkten im Endklassement als Achte ein.

Bereits vor ihrem Auftritt bei den Mariechen mussten Emma Dann und Celina Federschmidt in der Garde der DJK ran, die sich ebenfalls für die DM qualifiziert hatte. Die Schwabacher Mädchen reihten sich unter den besten deutschen Garden in dieser Altersklasse als Achte ein (der Titel ging an die KK Buhnesia Nürnberg). Die DJK-Garde der Juniorinnen brachte den neunten Platz mit nach Hause. Auch hier siegte die Bunchnesia.

Roland Jainta

 

25. März 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(24.02.16)

Glänzender Start in Finalwochen

Garde und Tanzmariechen der DJK Schwabach holten sich die Tickets zur DM

SCHWABACH/WÜRZBURG — Der Saisonhöhepunkt im Karnevalistischen Tanzsport hat begonnen: Am Samstag starteten in Würzburg die Süddeutschen Meisterschaften mit der Altersklasse der Jugend. Am kommenden Wochenende sind ebenfalls in Würzburg die Junioren (am Samstag) und die Altersklasse Ü15 (Sonntag) an der Reihe. Insgesamt erwartet der Veranstalter in der s.Oliver-Arena der Unterfrankenmetropole 2.765 Tänzer und über 5.000 Zuschauer. Mit knapp 700 Aktiven hat die Jugend schon gut vorgelegt.

Die Tänzerinnen der DJK Schwabach in der Altersklasse der Jugend (6 bis 10 Jahre) hatten sich im Verlauf dieser Saison bereits früh für das Halbfinale qualifiziert. Allerdings wollten sie es nicht bei diesem Erfolg belassen. Bei der „Süddeutschen“ am Start waren die Garde im Marschtanz sowie die Tanzmariechen Emma Dann, Celina Federschmidt und Anika Zeiner. In der s.Oliver-Arena dominierte das blau-orangene Fahnenmeer der DJK Schwabach.

Die jungen Tänzerinnen mit ihren Trainern. Ganz rechts: Chefanweiser Florian Zink. Die Garde sowie die Tanzmariechen Celina Federschmidt und Emma Dann (vorne sitzend, v. li.) haben sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.
Die jungen Tänzerinnen mit ihren Trainern. Ganz rechts: Chefanweiser Florian Zink. Die Garde sowie die Tanzmariechen Celina Federschmidt und Emma Dann (vorne sitzend, v. li.) haben sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Angefeuert von den Fans, konnte die Jugendgarde mit der starken Konkurrenz mithalten und sicherte sich mit 414 Punkten den fünften Platz unter 16 Mannschaften. Die ersten Sechs qualifizierten sich für die „Deutsche Meisterschaft“ am 5. und 6. März in Rheinstetten.

Emma Dann konnte sich mit 427 Punkten sogar auf den dritten Platz tanzen und lag damit knapp vor ihrer Vereinskameradin Celina Federschmidt, die mit 421 Punkten einen Podestplatz hauchdünn verfehlte. Beide werden auch bei der Deutschen Meisterschaft am Start sein. Anika Zeiner, die noch von einer nicht auskurierten Krankheit geplagt war, musste ihren Tanz nach der Hälfte abbrechen. Die Kräfte reichten einfach nicht mehr aus. Dennoch ein toller Erfolg, denn Anika Zeiner stand dieses Jahr das erste Mal als Solistin auf der Bühne.

„Kleine Fehler“

Mit den drei Qualifikationen war die DJK Schwabach, zusammen mit den „Besenbindern“ aus Röttenbach, der erfolgreichste Verein bei der „Süddeutschen“. „Die Garden und Solisten sind noch nicht am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen“, sagte Florian Zink. Der Cheftrainer zeigte sich dennoch im Großen und Ganzen zufrieden mit den Darbietungen seiner Schützlinge. Einige kleine Fehler hätten sich aber eingeschlichen, die es jetzt bis zum Finale noch auszubessern gelte.

29. Februar 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(15.02.16)

Podestplätze für Nachwuchs

DJK-Tanzsportabteilung bei der „Fränkischen“ vertreten

SCHWABACH — Nicht alles lief wunschgemäß. Dennoch sind die Jugendlichen der Tanzsportabteilung in der DJK Schwabach mit guten Ergebnissen von den Fränkischen Meisterschaften in Grafenrheinfeld zurückgekehrt.

Die Jugendgarde verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Ränge und landete auf Platz drei. Trainer Florian Zink war zwar weder mit der Leistung noch mit der Punktzahl seiner Schützlinge ganz zufrieden. Aber bei Meisterschaften zählt nun mal in erster Linie der Podestplatz. Außerdem hat die Garde ja noch die Chance zum Nachlegen. Nächstes Wochenende ist sie nämlich beim Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft in Würzburg wieder am Start.

Von den Jugendmariechen hatte nur eine richtig Grund zum Feiern. Celina Federschmidt zeigte eine starke Leistung und holte sich die Vizemeisterschaft. Im Vorjahr war sie noch auf Rang 17 gelandet. Emma Dann verpasste das Podest um einen Punkt und wurde Vierte. Anika Zeiner konnte krankheitsbedingt nicht antreten. Alle drei sind aber für das Halbfinale zur DM qualifiziert.

Nicht dabei sein wird dort Victoria Murschel. Ihr fehlten zwei Punkte zur „Quali“. Dennoch konnte sie mit Rang neun unter den 36 gemeldeten fränkischen Tanzmariechen in der Jugendklasse ganz zufrieden sein.

Die neu gegründete Schautanzgruppe schloss ihre erste Wettkampfsaison bereits ab, sie verpasste die Qualifikation für das DM-Halbfinale. Hier werden noch Tänzerinnen für den weiteren Aufbau der Gruppe gesucht (Jahrgänge 2006 bis 2011). Infos bei Florian Zink oder unter www.djk-schwabach/tanzsport.de rog

29. Februar 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(02.02.16)

Erleichterung nach dem langen Warten

Die Ü15-Garde der DJK Schwabach schaffte die Qualifikation zur „Süddeutschen“

SCHWABACH — Die Erfolgsserie der DJK Schwabach im Karnevalistischen Tanzsport will einfach nicht abreißen. Bei der Fränkischen Meisterschaft der Altersklasse Ü15 in der Oberfrankenhalle in Bayreuth sicherte sich die neue Formation der DJK Schwabach hinter den vier Topmannschaften aus Nürnberg, Coburg, Helm brechts und Röttenbach den fünften Platz (unter 20 Mannschaften), was die Qualifikation zum Halbfinale der Deutschen Meisterschaft bedeutete.

Von Startposition zwei aus ging die DJK-Garde in den Wettbewerb. Danach war ein langes Zittern bis zur allerletzten Mannschaft angesagt. Erst dann war Gewissheit, dass es für die Mädchen in ihrer ersten Saison zu diesem Spitzenplatz reichen würde. „Unendlich glücklich“ war Cheftrainer Florian Zink über diesen Erfolg. In nur acht Monaten Vorbereitung zu den besten Garden Süddeutschlands zu zählen, ist sicherlich ein Highlight. Für Tanzmariechen Sarah Dotzauer die wieder einmal ihren Punkteschnitt erzielte, war die „Fränkische“ das abschließende Turnier der diesjährigen Saison.

In nur acht Monaten Vorbereitung qualifizierte sich die Ü15-Garde der DJK Schwabach für die „Süddeutsche“. Foto: privat
In nur acht Monaten Vorbereitung qualifizierte sich die Ü15-Garde der DJK Schwabach für die „Süddeutsche“. Foto: privat
03. Februar 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(30.01.16)

Ablösung an der Spitze

Sportler des Jahres 2015:

Tanzmariechen Theresa Herrmann die Nummer Eins

Theresa Herrmann (Karnevalistischer Tanzsport).
Theresa Herrmann (Karnevalistischer Tanzsport).
Brigitte Beil (Triathlon).
Brigitte Beil (Triathlon).
Yanik Spachmüller (Endurosport).
Yanik Spachmüller (Endurosport).

SCHWABACH – Zum fünften Mal in Folge holte sich Tanzmariechen Liana Wolf (DJK Schwabach) bei einer Deutschen Meisterschaft mit großem Abstand die Goldmedaille ab. Sollte vor den Titelkämpfen 2016 nichts Außergewöhnliches passieren, dann könnte sich die 15-Jährige auf dem Weg zum sechsten DM-Triumph wohl nur selbst schlagen – so souverän beherrscht sie die Konkurrenz in ihrer Sportart.

Das Wort „Niederlage“ hat im Sprachschatz von Liana Wolf keinerlei Bedeutung. Als Niederlage wird sie auch die gestrige Wahl der „Sportler des Jahres 2015“ nicht werten. Das Schwabacher Tanzmariechen tanzte diesmal nicht aufs oberste Podest — nur Rang fünf für die Sportlerin, die den Titel „Schwabachs Sportler des Jahres“ bereits vier Mal für sich beansprucht hat. Liana Wolf wird dies angesichts ihrer großartigen Erfolge auf der großen Bühne des Sports verschmerzen können.

Der Karnevalistische Tanzsport hat in Schwabach in den vergangenen Jahren schon sehr viele Glanzlichter gesetzt. Fernsehauftritte bei „Fastnacht in Franken“ und „Franken Helau 2015“ rückten diesen Sport verstärkt in das öffentliche Interesse.

Am Samstag, 6. Februar, ab 18 Uhr, wird die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach erneut im Bayerischen Fernsehen zu sehen sein — in der Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“.

Der Karnevalistische Tanzsport setzte am Freitagabend beim Ehrenabend im Markgrafensaal ein weiteres Glanzlicht. Nicht durch Liana Wolf (sie wirbelte fast zeitgleich über die Bühne der Veitshöchheimer Mainfrankenhalle).

Silber bei der „Deutschen“

Die fünffache Deutsche Meisterin der DJK hat eine würdige Nachfolgerin aus den eigenen Reihen: Theresa Herrmann, die bei den Süddeutschen Meisterschaften der Jugend Platz eins belegt und die „Deutsche“ auf dem Silberplatz beendet hatte, entschied diesmal die Sportlerwahl zu ihren Gunsten.

Auf Rang zwei dieser Wahl landete eine Sportlerin, die bereits seit vielen Jahren im Triathlon Topleistungen bringt. Aber erst Rang eins bei der Ironman-WM auf der Mitteldistanz in Kraichgau sowie Rang fünf bei der Ironman-WM (Langdistanz) auf Hawaii ließen die Limbacherin Brigitte Beil (TSV Katzwang 05) verstärkt in den Fokus rücken.

Dritter wie im Vorjahr

Wie im vergangenen Jahr reichte es für Yanik Spachmüller bei der Wahl der Sportler des Jahres immerhin zum Bronzeplatz. Der Endurofahrer aus Schwabach, der für den AMC Roth startet, blickt erneut auf eine überragende Wettkampfsaison zurück, die ihm letztlich den ersten Platz in der deutschen Wettkampfserie sowie einige internationale Einsätze einbrachte.

Der 18-Jährige zählt im Enduro-Rennsport zu den hoffnungsvollen Talenten und wurde dafür vor Kurzem auch vom ADAC Nordbayern als „Juniorsportler des Jahres 2015“ ausgezeichnet.

Die weitere Reihenfolge: 4. U13-Junioren-Fußballer SV Unterreichenbach, 5. Liana Wolf, Tanzmariechen (DJK Schwabach), 6. 1. Kegel-Herrenmannschaft DJK Schwabach, 7. Christine Schwöd, Badminton (DJK Schwabach), 8. 1. Handball-Damenmannschaft SG SC 04 Schwabach/Roth, 9. Tim Langohr und Lorena Schultz, Tanzsport (TSZ Schwabach), Anna Furmann, Basketball (TV 1848 Schwabach).

Roland Jainta

03. Februar 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(29.01.16)

Wiedersehen als Trainer

Florian Zink und Anastasia Riedlinger waren erfolgreiches Tanzpaar

Luftsprünge für den Fastnachtsverband Franken. Zum wiederholten Mal tanzt Liana Wolf heute in der der Kultsendung „Fastnacht in Franken“. F.: Schmitt
Luftsprünge für den Fastnachtsverband Franken. Zum wiederholten Mal tanzt Liana Wolf heute in der der Kultsendung „Fastnacht in Franken“. F.: Schmitt

SCHWABACH — Fernsehauftritte hat Liana Wolf schon zahlreiche hinter sich, obwohl sie erst 15 Jahre alt ist. Mittlerweile ist das Tanzmariechen der DJK Schwabach Stammgast bei der Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, „Fastnacht in Franken“. Zum wiederholten Male wirbelt Liana Wolf am heutigen Freitagabend (ab 19 Uhr) live über die Bühne der Veitshöchheimer Stadthalle.

Die 5-fache Deutsche Meisterin ist eine der Konstanten bei der beliebten Sendung im Dritten Programm. Ihre Partner(innen) dagegen wechseln. Auch in diesem Jahr wird sie die zahlreichen Promis in der Halle nicht alleine begeistern. Waren in den vergangenen Jahren Bianca Dürrbeck (KC Röttenbach) sowie das Buchensia-Tanzpaar Sarah Philips und Christian Müller die Partnerin des Schwabacher Tanzmariechens, so wird sie heute (gegen 19.27 Uhr) gemeinsam mit Katharina Theil zu sehen sein.

Das Mariechen von der DJK Oberasbach ist amtierende Deutsche Meisterin der Altersklasse Ü15 und wird trainiert von Anastasia Riedlinger. Von jener Anastasia Riedlinger, die zusammen mit Florian Zink, dem Cheftrainer der DJK Schwabach, als Tanzpaar herausragende Erfolge gefeiert hat. Für die Buchnesia Nürnberg gewannen die Beiden in der besten Zeit viel Edelmetall.

 

Neue Partnerin auf der Veitshöchheimer Bühne. Katharina Theil wird heute Abend mit Liana Wolf zu sehen sein.
Neue Partnerin auf der Veitshöchheimer Bühne. Katharina Theil wird heute Abend mit Liana Wolf zu sehen sein.

Mit Anastasia Riedlinger beendete Florian Zink auch seine aktive Zeit nach dem zwischenzeitlichen Wechsel zu den Schwabanesen. In der Saison 2005/06 hatten sich Zink/Riedlinger noch für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft qualifizieren können. Es reichte damals auch für einen Platz in der Spitzengruppe. Medaillen gab es allerdings keine mehr. Danach war Schluss — Florian Zink (DJK Schwabach) und Anastasia Riedlinger (DJK Oberasbach) gaben ihren reichhaltigen Erfahrungsschatz an ihre Schützlinge weiter und formten unter anderem Deutsche Meister.

In der Vorbereitung auf die heutige Livesendung im Bayerischen Fernsehen schloss sich also der Kreis wieder. Bereits seit Montag sind die beiden Trainer mit ihren Schützlingen immer wieder in Veitshöchheim. Nicht nur, um an der Choreografie zu feilen, sondern auch, um für den Auftritt zu üben. Am Montag war Probe, gestern wurde die Sendung vorab schon einmal aufgezeichnet. Heute Abend ist alles live — für Liana Wolf und Katharina Theil sind Liveauftritte aber nichts Außergewöhnliches, denn auch bei Deutschen Meisterschaften gibt es ja nur den einen Versuch.

Roland Jainta

 

03. Februar 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(29.01.16)

Sport in Kürze

Ein guter siebter Platz

SCHWABACH — Die Ü15-Garde der DJK Schwabach ertanzte sich beim Qualifikationsturnier im Karnevalistischen Tanzsport in Stuttgart einen guten siebten Platz. Von dem Ergebnis seiner neu formierten Gruppe war selbst Trainer Florian Zink angetan, war doch die Konkurrenz mit 22 Garden sehr groß. Tanzmariechen Sarah Dotzauer landete in dieser Altersklasse auf Rang 12. Bei diesem Wettbewerb konnte Adriana Maccioni von den Schwabenesen als Siebte überzeugen. Letzte Gelegenheit, sich für die „Süddeutsche“ zu qualifizieren, ist für die Ü15-Garde an diesem Wochenende in der Oberfrankenhalle in Bayreuth bei der Fränkischen Meisterschaft. rj
03. Februar 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(23.01.16)

"Luftsprünge" im Fernsehen

BR bei DJK Schwabach: Beitrag für "Zwischen Spessart und Karwendel"

SCHWABACH - Für einen Beitrag in der Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“, die im Dritten Programm jeden Samstag zwischen 18 und 18.45 Uhr ausgestrahlt wird, begleitet ein BR-Kamera- und Autorenteam die Abteilung Tanzsportabrobatik der DJK Schwabach.

Kurz, dafür aber heftig ist der Fasching in diesem Jahr. Die Tanzmariechen und Gardemädchen von der DJK Schwabach finden jetzt etwas Ruhe, um ein wenig herunterzufahren zwischen den zahlreichen Qualifikationsturnieren und den wichtigen Meisterschaften im Karnevalistischen Tanzsport, die für die Zeit nach den tollen Tagen terminiert sind. Die rührige Abteilung der DJK Schwabach will bei Süddeutschen und Deutschen Titelkämpfen mindestens genauso erfolgreich abschneiden wie in der Vergangenheit.

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Stundenlange Arbeit für zehn Minuten. Gleich bei drei Terminen sammelt das Kamerateam aus Nürnberg Material für den Beitrag in der Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“.

Die Mädchen folgen in der Turnhalle des Wolfram-von-Eschenbach Gymnasiums den Anweisungen von Cheftrainer Florian Zink. Eigentlich wie immer – diesmal freilich werden sie von einem Kamerateam des Bayerischen Fernsehens genau unter die Lupe genommen.

Für die Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“, die im Dritten Programm jeden Samstag, zwischen 18 und 18.45 Uhr, ausgestrahlt wird. Fester Bestandteil dieser Sendung ist das monatliche Magazin „Bayern genießen“, das am 6. Februar das Motto „Kapriolen“ hat. Das Wort wurde aus dem italienischen „capriola“ abgeleitet und lässt sich in seinem ursprünglichen Sinn mit „Luftsprung“ übersetzen.

„Luftsprünge“ haben es Autor Paul Enghofer in der Faschingszeit besonders angetan. Und so machte er sich auf die Suche. Fündig wurde der 57-jährigen gebürtige Deggendorfer in Schwabach bei der DJK, deren sportliche Erfolge im Karnevalistischen Tanzsport sich auch bis nach Niederbayern herumgesprochen hatten. So fuhr Enghofer mit einem Kamerateam des Bayerischen Fernsehens am Donnerstag nach Schwabach, um eine Trainingseinheit zu verfolgen.

„Wir wollen in unserem Beitrag aufzeigen, wie leicht und locker doch die Luftsprünge der Tanzmariechen aussehen, wie viel Training allerdings dahinter stecken“ — so die Botschaft die Enghofer mit seinem rund zehnminütigen Beitrag am 6. Februar vermitteln möchte. „Karnevalistischer Tanzsport ist harte Arbeit“ — diese Erkenntnis gewann der Niederbayer bereits nach dem knapp einstündigen Aufwärmprogramm von Florian Zink. „Darauf legt unser Trainer sehr viel Wert“, ließ DJK-Abteilungsleiter Marco Slabsche wissen und verwies darauf, dass sich so das Verletzungsrisiko in dieser Sportart durchaus minimieren lasse.

Wettkämpfe finden im Karnevalistischen Tanzsport während der Hochzeit des Fasching nicht statt. Was allerdings nicht bedeutet, dass die Mädchen der DJK Schwabach sich auf die faule Haut legen dürfen. Die Vorbereitung auf Süddeutsche und Deutsche Meisterschaft ist nun in der entscheidenden Phase. Dazwischen gibt es den ein oder anderen Auftritt bei Faschingsgesellschaften.

Auftritt in Heideck

Auch am Sonntag, 24. Januar, sind die Schwabacher unterwegs. Um 15.30 Uhr werden sie mit Juniorengarde und Jugend-Tanzmariechen in der Heidecker Stadthalle erwartet. Das Fernsehen wird ebenfalls vor Ort sein, um die Mädchen in ihren farbenprächtigen Kostümen aufzunehmen.

Ein dritter Termin ist schließlich für den kommenden Freitag geplant, wenn Liana Wolf zum wiederholten Male in Veitshöchheim ihren Auftritt bei der Kultsendung „Fastnacht in Franken“ haben wird. Die fünffache Deutsche Meisterin wird dann wieder über die Bühne wirbeln und mit ihren „Kapriolen“ begeistern.

Spielerisch werden die Luftsprünge aussehen — wie viel Arbeit dahinter steckt, werden die Zuschauer dann am 6. Februar bei der Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“ erfahren.

Roland Jainta

Bayerisches Fernsehen filmte Tanzsportakrobaten der DJK Schwabach
27. Januar 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(13.01.16)

Die DJK-Mädchen packen noch eins drauf

Schwabacher waren beim Qualifikationsturnier in Naila in der Jugend-Altersklasse die erfolgreichste Mannschaft

SCHWABACH / NAILA - Nach ihrem erfolgreichen Saisonstart hatten die Mädels nach der kurzen Neujahrspause eine weitere Überraschung parat: Die DJK Schwabach war beim 4. Hochfränkischen Qualifikationsturnier im Karnevalistischen Tanzsport in Naila der erfolgreichste Verein in der Altersklasse der Jugend.

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Strahlende Gesichter bei der Delegation der DJK Schwabach: Beim 4. Hochfränkischen Qualifikationsturnier im Karnevalistischen Tanzsport in Naila stellte man in der Altersklasse der Jugend den stärksten Verein.

Wieder einmal bewiesen die Aktiven, dass trotz bislang guter Leistungen das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht und noch deutlich Luft nach oben ist. In Naila machte es die Jugend vor. In der Disziplin Gardetanz zeigten die Jüngsten, was in ihnen steckt. Mit 421 Punkten mussten sie sich lediglich dem amtierenden deutschen Meister geschlagen geben. Mit nur sieben Punkten Rückstand tanzten sich die jungen DJKler an den Coburger Mohr heran und errangen den zweiten Platz - noch vor der Buchnesia Nürnberg. In der deutschlandweiten Rangliste kletterte die Gruppe somit auf den fünften Platz. Diese Leistung macht Hoffnung für die Süddeutsche Meisterschaft, in der es auch um das Ticket für die Deutsche Meisterschaft gehen kann.

Bei den Mariechen der DJK Schwabach zeigte sich wieder einmal die hohe Leistungsdichte. Celina Federschmidt ertanzte mit 430 Punkten eine neue persönliche Bestleistung. Ihr fehlten am Ende gerade einmal drei Pünktchen gegenüber der Erstplatzierten. Auf den dritten Platz konnte sich mit 425 Punkten Anika Zeiner platzieren. Victoria Murschel landete mit 413 auf Rang neun von insgesamt 48 Tänzerinnen. Emma Dann musste ihren Tanz gesundheitsbedingt leider abbrechen. In der Disziplin Schautanz verbesserten sich die Tänzerinnen um stattliche zehn Punkte gegenüber dem letzten Turnierstart. Am Ende stand Platz zehn von 18 Startern auf der Wertungsliste. Mit diesen Platzierungen konnte sich die Jugend der DJK Schwabach als erfolgreichste Mannschaft des Turniertages verabschieden.

Am Sonntag wollten dann die Junioren in nichts nachstehen. Mit 427 Punkten setzte sich die Garde auf den dritten Platz (von insgesamt 19 Garden). Hier musste man sich nur knapp dem deutschen Meister und dem deutschen Vizemeister geschlagen geben, die Schwabacher befinden sich aber durchaus auf Schlagdistanz. Andere bereits für die "Süddeutsche" qualifizierte Garden konnte man allerdings hinter sich lassen, was auch bei den Junioren Hoffnungen weckt.

Bei den Mariechen (73 gemeldete Starterinnen) konnte Liana Wolf ihre höchste Wertung dieser Saison erreichen. Sie deklassierte die Konkurrenz mit 480 Punkten. Die Zweitplatzierte lag ganze 21 Punkte hinter ihr. Die beiden ebenfalls bereits für die "Süddeutsche" qualifizierten Theresa Herrmann und Amelie Straußberger konnten sich über die Plätze sechs und acht freuen. "Neuling" Vanessa Rammler landete auf Rang 12 und verpasste lediglich um einen Platz die Qualifikation zur "Süddeutschen". Cagla Yapici wurde mit 415 Punkten 19.

Für die DJK Schwabach war es das vorerst letzte Turnier vor dem Halbfinale der Deutschen Meisterschaft in Würzburg. Nun heißt es trainieren, um Ende Februar nach dem Fasching die Leistungen nochmals abrufen zu können.

16. Januar 2016

 
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Schwabacher Tagblatt
(09.01.16)

Spitzenplätze in Lauda

Ein erster, zweiter und dritter Rang für DJK-Tanzmariechen

Erster Turniersieg für Celina Federschmidt in Lauda. Foto: privat
Erster Turniersieg für Celina Federschmidt in Lauda. Foto: privat

SCHWABACH — Das Turnier in Lauda-Königshofen war für die Mädchen der DJK Schwabach ein "freiwilliges“ Turnier, um die Form zu überprüfen. Auf Grund der Ferienzeit sind nur einige wenige Tanzmariechen an den Start gegangen, die sich allerdings hervorragend schlugen.

Celina Federschmidt hat in der Altersklasse der Jugend ihr erstes Turnier gewonnen. Die Wertungsrichter bewerteten ihren Vortrag mit 426 Punkten. Damit lag sie neun Punkte vor der Zweitplatzierten.

Plätze zwei und drei

Bei den Tanzmariechen in der Altersklasse der Juniorinnen erreichte Theresa Herrmann mit 441 Punkten den zweiten Platz. Amelie Straußberger landete knapp dahinter (429 Punkte) auf dem dritten Rang - mit dieser Platzierung schaffte sie darüber hinaus die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft. Cagla Yapici und Vanessa Rammler landeten mit jeweils 419 Punkten auf den Plätzen neun und zehn.

Beim ersten Turnier des Jahres waren nur die Tanzmariechen im Einsatz und bescherten der DJK viele neue Pokale. Die Garden greifen erst wieder zu einem späteren Zeitpunkt in den Wettkampf ein.

13. Januar 2016