Presse
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Schwabacher Tagblatt
(25.03.17)

Ein Fall für die Geschichtsbücher?

Liana Wolf (DJK Schwabach) greift in Oberhaus nach ihrem siebten DM-Titel

Auf ein Wiedersehen in Oberhausen. Die ersten sechs Tanzmariechen der Jugend bei der Süddeutschen Meisterschaft werden sich an diesem Wochenende wiedersehen bei der Deutschen. Mit dabei die Mädchen der DJK Schwabach, Celina Federschmidt (2. von rechts) und Victoria Murschel (Dritte von links), die in Homburg ausgelassen ihre Qualifikation zur DM feierten.
Auf ein Wiedersehen in Oberhausen. Die ersten sechs Tanzmariechen der Jugend bei der Süddeutschen Meisterschaft werden sich an diesem Wochenende wiedersehen bei der Deutschen. Mit dabei die Mädchen der DJK Schwabach, Celina Federschmidt (2. von rechts) und Victoria Murschel (Dritte von links), die in Homburg ausgelassen ihre Qualifikation zur DM feierten.

SCHWABACH — Am Wochenende steigen in der Köpi Arena in Oberhausen die Deutschen Meisterschaften im Karnevalistischen Tanzsport. Zugleich der Höhepunkt einer kräftezehrenden Saison in einer Sportart, in der auch die Mädchen der DJK Schwabach in den vergangenen Jahren Geschichte geschrieben haben.

Trainer Florian Zink und Liana Wolf zieren die Titelseite der Illustrierten „Garde&Show“. ST-Repro
Trainer Florian Zink und Liana Wolf zieren die Titelseite der Illustrierten „Garde&Show“. ST-Repro

Rechtzeitig vor den 46. Titelkämpfen machte das Karnevalistische Tanzsportmagazin Garde & Show auf seiner Titelseite mit zwei Sportlern auf, die seit inzwischen fast einem Jahrzehnt von Erfolg zu Erfolg tanzen. 2008 wurde Liana Wolf, die in Ansbach wohnt, an Trainer Florian Zink weiterempfohlen. "Er ist der beste Trainer in der Region, haben sie gesagt", erinnerte sich Mutter Elena.

Der Grundstein war gelegt. Die damals 7-jährige Liana stieg mitten in der Saison ein, ihre erste Turniersaison beendete sie 2009 mit der Fränkischen Meisterschaft. Weitere Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Insgesamt sechs deutsche Meistertitel errang die zierliche Leistungssportlerin in den Altersklasse der Jugend und Juniorinnen.

Der Titel bei den Mädchen der Ü15 fehlt ihr noch, und den will sie an diesem Wochenende einfahren. Es wäre ein Titel für die Geschichtsbücher. Allerdings ist die Konkurrenz nicht unerheblich. Mit Katharina Theil von der DJK Oberasbach kommt die amtierende Deutsche Meisterin dieser Klasse ebenfalls aus dem Fränkischen - und die Titelverteidigerin wird ihren Podiumsplatz nicht kampflos räumen wollen.

Am morgigen Sonntag kommt es zum großen Vergleich, den es im Verlauf dieser Saison bereits etliche Male gegeben hat. Im Saisonverlauf wendete sich nach und nach das Blatt, nachdem Katharina Theil zu Beginn noch die Nase leicht vorne gehabt hatte. Die aktuelle Rangliste weist Liana Wolf als Punktbeste aus. Ihre Saisonbestleistung betrug 489 Punkte (im Schnitt pro Turnier 483,86 Punkte), doch ihre Rivalin liegt mit 488 (482,43) nur unwesentlich dahinter. Bei diesem Zweikampf um den Titel kommt es auf die Tagesform an. Eine dritte Favoritin weist die Rangliste nicht aus.

Im Sog von Liana Wolf haben sich in den vergangenen Jahren auch andere Mädchen der DJK Schwabach in den Vordergrund tanzen beziehungsweise für überregionale Meisterschaften qualifizieren können. So konnte sich beispielsweise Theresa Herrmann bei einer "Deutschen" schon Silber sichern.

Auch an diesem Wochenende werden neben Liana Wolf zwei weitere Mädchen in Oberhausen dabei sein. Die Süddeutsche Vize-meisterin Celina Federschmidt zählt heute bei den Jugend-Tanzmariechen als Ranglistenzweite mit 446 Punkten durchaus zu den Anwärterinnen auf einen Podestplatz. Victoria Murschel hat sich in dieser Altersklasse ebenfalls für die DM-Endrunde qualifiziert. Sie belegte bei der Süddeutschen Meisterschaft in Homburg den sechsten Rang. rj

27. März 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(22.03.17)

Saisonende für die DJK-Garden

Bei der „Süddeutschen“ die Quali zur DM nicht geschafft

SCHWABACH - Am vergangenen Wochenende wurden bei den Süddeutschen (in Homburg-Erbach) und Norddeutschen Meisterschaften (in Hannover) die letzten Tickets zur Deutschen Meisterschaft im Karnevalistischen Tanzsport am 25./26. März in Oberhausen vergeben.

Auch zwei Garden der DJK Schwabach waren am Start, und die Mädchen machten sich beim Halbfinale durchaus Hoffnungen, eines der letzten DM-Tickets zu ergattern. Soviel vorneweg: Die Hoffnungen erfüllten sich nicht.

Die Juniorengarde der DJK war noch am nächsten dran an den Deutschen Titelkämpfen. Mit 417 Zählern fehlten den Mädchen winzige zwei Pünktchen auf Platz sieben, und der hätte die Qualifikation bedeutet. Aber auch der erreichte achte Platz unter den 17 Garden darf als Erfolg gewertet werden.

427 Punkte ertanzte sich die Schwabacher Ü15-Garde und landete unter 20 Garden auf Rang 14. Für einen Startplatz in Oberhausen hätten es schon mindestens Platz acht und 439 Punkte sein müssen. rj

27. März 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(17.03.17)

Tränen der Freude und der Wehmut

Celina Federschmidt und Victoria Murschel zur "Deutschen" -
Trainer nimmt Abschied

Celina Federschmidt tanzte als Süddeutsche Vizemeisterin in die deutsche Spitze.
Celina Federschmidt tanzte als Süddeutsche Vizemeisterin in die deutsche Spitze. F.: privat

SCHWABACH - Die ersten Weichen für die Deutsche Meisterschaft im Karnevalistischen Tanzsport, die am 25. und 26. März in Oberhausen über die Bühne gehen werden, wurden gestellt. Bei der Süddeutschen Meisterschaft der Jugend in Homburg-Erbach standen die Jüngsten der DJK Schwabach auf der Bühne - und sie verkauften sich ganz ausgezeichnet.

Für die DJK traten beim Halbfinale neben den beiden Tanzmariechen Victoria Murschel und Celina Federschmidt die Jugendgarde an. An solch einem Tag muss alles perfekt sein, um die DM-Qualifikation oder sogar den Süddeutschen Meistertitel zu erreichen. Nur die besten Sechs fahren zur „Deutschen“. Als erstes stand die Jugendgarde mit der Startnummer acht von 18 Garden auf der Bühne. Die Schwabacher Mädchen ertanzten 405 Punkte. Platz acht - zwei Punkte zu wenig für die DM-Qualifikation. Verständlich, dass da reichlich Tränen flossen.

Auch Victoria Murschel holte sich im Stechen die DM-Qualifikation . F.: privat
Auch Victoria Murschel holte sich im Stechen die DM-Qualifikation . F.: privat

Dann kamen die Tanzmariechen an die Reihe. Victoria Murschel mit der Startnummer neun. 422 Punkte. Nun hieß es abwarten und zittern. Als Vorletzte der 17 Tanzmariechen war nun noch Celina Federschmidt dran. Bis dahin hatte die Bestmarke bei 449 Punkten gestanden. Hervorragende 444 Punkte wurden für die Schwabacherin aufgerufen - dies bedeutete neben der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft auch noch der Vizetitel bei der „Süddeutschen“. Und dann wurde es nochmals richtig spannend, denn es stellte sich heraus, dass Victoria Murschel und ein anderes Tanzmariechen die gleiche Punkt- und Streichwertung hatten und sich quasi gleichauf auf dem letzten Qualifikationsplatz zur „Deutschen“ lagen. Dieser musste nun im Stechen vergeben werden. Es knisterte förmlich unter dem Hallendach. Victoria Murschel musste als Zweite ran. Die Ergebnisse lauteten 683:680 Punkte - dies reichte für die DM-Teilnahme. Beim Stechen werden alle Wertungen zusammengerechnet, auch die der Jury-Obfrau. Es gibt auch keine Streichwertungen. Das Publikum hat getobt vor Begeisterung.

Auch für Trainer Florian Zink ging ein aufregender Tag zu Ende. Er zeigte sich überglücklich: „Celina hat einen Wahnsinnstanz hingelegt. Sie ist nach Elisabeth Göppner, Liana Wolf und Theresa Herrmann schon das vierte Mariechen, das sich bis zur Deutschen Spitze vortanzen konnte. Victoria hatte ein aufregendes Stechen um den begehrten sechsten Platz.“

Für den Schwabacher Trainer war es regelrecht ein Wechselbad der Gefühle, nachdem die Jugendgarde so knapp gescheitert war. Für diese Garde kam sicherlich auch das Wissen erschwerend hinzu, zum letzten Mal unter der Leitung von Florian Zink bei der DJK Schwabach getanzt zu haben. Der Trainer hat an diesem Tag seinen Mädchen, Betreuern und allen mitgereisten Fans aus Eltern und Familien sehr emotional mitgeteilt, dass er den Schwabacher Verein zum Ende dieser Saison verlassen werde.

27. März 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(09.03.17)

Auf der großen Bühne

Woche der Entscheidungen für die Mädchen der DJK

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SCHWABACH — Die Mädchen der DJK Schwabach biegen allmählich auf die Zielgerade ein - die Höhepunkte einer anstrengenden Saison im Karnevalistischen Tanzsport stehen an. Am kommenden Samstag (Jugend) und am Wochenende 18./19. März (Junioren und U15) steigt in Homburg-Erbach die 26. Süddeutsche Meisterschaft, das Qualifikationsturnier schlechthin für die Deutschen Titelkämpfe, die in dieser Sportart am 25. und 26. März in Oberhausen über die Bühne gehen werden.

Zunächst steht für die Jüngsten der Abteilung das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft an. „Dieser eine Tag ist entscheidend für die Teilnahme am Finale“, weiß nicht nur Trainer Florian Zink, der seine Mädchen gut vorbereitet sieht für den Saisonhöhepunkt. In der Altersklasse der Jugend qualifizieren sich aus dem Süden je Disziplin die ersten Sechs für die „Deutsche“. Die treffen dann in Oberhausen (am 25./26. März) auf die besten Sechs bei der Norddeutschen Meisterschaft, die am 18. und 19. März in Hannover stattfinden wird.

Im Süden werden die Titelträger an zwei Wochenenden ermittelt - die Altersklasse der Jugend ist als erstes an der Reihe. Und hier hat die DJK Schwabach gleich drei heiße Eisen im Feuer. Neben der Jugendgarde haben sich Celina Federschmidt und Victoria Murschel für diese Meisterschaft am Samstag qualifiziert. Für die Garde sowie die beiden Solistinnen stand diese Qualifikation schon seit längerer Zeit fest. Das vergangene Wochenende bei den Fränkischen Meisterschaften der Jugend in Veitshöchheim nutzten die Aktiven der DJK noch einmal, um Wettkampfpraxis auf einer hochrangigen Meisterschaft zu sammeln. Immerhin ging es da ja um Fränkische Titel.

Insgesamt hatte die DJK in Veitshöchheim vier Starts, verteilt über drei Disziplinen. Neben den beiden Tanzmariechen standen die Jugendgarde und der Schautanz auf dem Programm der Schwabacher. Die Garde musste sich mit dem vierten Platz von insgesamt elf Vereinen aus Franken abfinden. Die Entscheidung fiel sehr knapp aus, auf das Podest fehlte bei insgesamt 417 Zählern ein winziges Pünktchen. Schade, dass wegen Krankheit drei Kinder nicht mitwirken konnten. In der Kategorie Schautanz erreichte die Gruppe der DJK Schwabach mit 383 Punkten den 13. Platz von 14 Gruppen. Für die Schautanz-Gruppe war es zugleich der Saisonabschluss.

Mariechen auf dem Podest

Die Tanzmariechen der DJK konnten in der voll besetzten Halle in Veitshöchheim ihre Leistungen der vergangenen Monate und die damit verbundene Qualifikation zur "Süddeutschen" noch einmal bestätigen. Victoria Murschel erreichte mit 428 Punkten Platz drei von 26 Mädchen. Celina Federschmidt ertanzte mit 443 Punkten als Zweite ebenfalls einen Platz auf dem Siegerpodest. Für Victoria Murschel war es übrigens die erste Teilnahme an einer Fränkischen Meisterschaft. Celina Federschmidt indes konnte ihren Vizetitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.

Wenn die Jüngsten der Abteilung am Samstag bei der Süddeutschen Meisterschaft im Einsatz sind, dann haben die älteren Mädchen noch eine Woche Pause. Die Junioren-Garde und die Ü15-Garde sind dann erst am 18./19. März an der Reihe. Für Liana Wolf schlägt wohl erst bei der Deutschen Meisterschaft die Stunde der Wahrheit, wenn sie nach dem nächsten Meistertitel greift - es wäre dann die siebte deutsche Meisterschaft für die Ausnahmesportlerin.

Die Schautanz-Gruppe der DJK Schwabach gab auch in Veitshöchheim ein farbenfrohes Bild ab, kam aber über den 13. Platz nicht hinaus. Für diese Gruppe war es bei der „Fränkischen“ zugleich der Saisonabschluss. Fotos: privat
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VON ROLAND JAINTA

12. März 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(03.03.17)

Formtest vor dem Saisonfinale

Liana Wolf sicherte sich die 7. Fränkische Meisterschaft

Nachdem die Juroren (unten) ihre Punktzettel nach oben gehalten hatten, waren die Mädchen der U15-Garde schier aus dem Häuschen. Ihre 436 Punkten waren zuvor noch von keiner Garde der DJK Schwabach erreicht worden. Foto: privat
Nachdem die Juroren (unten) ihre Punktzettel nach oben gehalten hatten, waren die Mädchen der U15-Garde schier aus dem Häuschen. Ihre 436 Punkten waren zuvor noch von keiner Garde der DJK Schwabach erreicht worden. Foto: privat

Die Saisonhöhepunkte im Karnevalistischen Tanzsport - die "Süddeutsche" am 11./18./19. März in Homburg Erbach und die DM-Endrunde am 25./26. März in Oberhausen - lassen nicht mehr lange auf sich warten, und die Mädchen der DJK Schwabach zeigen sich bereits im Vorfeld von ihrer besten Seite. Für die Altersklasse Ü15 wurden in Speichersdorf die Fränkischen Meistertitel vergeben.

Zum siebten Mal die Fränkische Meisterschaft geholt: Liana Wolf. Fotos: privat
Zum siebten Mal die Fränkische Meisterschaft geholt: Liana Wolf. Fotos: privat

SCHWABACH - Liana Wolf ist und bleibt die Königin des Karnevalistischen Tanzsports. Bei den Fränkischen Meisterschaften der Ü15 in Speichersdorf gewann sie bereits ihren siebten Titel. Es ist in ihrem ersten Jahr in dieser Altersklasse der erste Titel, zuvor bereits hatte sie je drei Mal bei der Jugend und den Juniorinnen den ersten Platz belegt.

Wenige Wochen vor der Endrunde und dem zu erwartenden Showdown mit ihrer großen Rivalin Katharina Theil (DJK Oberasbach) setzte also Liana Wolf erneut ein Ausrufezeichen. Mit 488 Punkten bezwang sie ihre Konkurrentin (483) und untermauerte ihre Position als Erste der Rangliste und Favoritin für die Deutsche Meisterschaft. Liana Wolf tanzte ihr zweitbestes Saisonresultat nach den 489 Punkten vom 15. Januar in Naila, obwohl sie vor ihrer Dauerrivalin in diesen Wettbewerb hatte gehen müssen. Dies ist nicht unbedingt ein Vorteil.

Vanessa Rammler
Vanessa Rammler

Mit Vanessa Rammler hatte die DJK Schwabach in dieser Klasse ein weiteres Tanzmariechen am Start, die mit 425 Punkten Platz 21 (von 30 gestarteten) belegte.

Die Ü15-Garde rundete den positiven Gesamteindruck mit dem fünften Platz ab. Die Qualifikation zur "Süddeutschen" hatten die Mädels zwar bereits in der Tasche, doch 436 Punkte (18 Punkte mehr als noch vor einem Jahr) bedeuten das beste Ergebnis, das eine Schwabacher Garde je erreicht hat. Zudem verfehlte man den vierten Platz um lediglich drei Pünktchen.

VON ROLAND JAINTA

12. März 2017

 
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Roth-Hilpoltsteiner Zeitung

Närrische Hexen, edle Trachten und laute Hörner

Raiffeisen-Stiftung Roth-Schwabach unterstützt heuer 16 Vereine, die aktiv das Brauchtum im Landkreis pflegen

VON BENJAMIN HUCK

LANDKREIS ROTH - Vereine sind wichtig für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Die Raiffeisen-Stiftung Roth-Schwabach hat deshalb 16 Organisationen und Gruppen aus dem nördlichen Landkreis und Schwabach mit über 9000 Euro bedacht.

Die Raiffeisen-Stiftung Roth-Schwabach hat 16 Vereine und Gruppen, die sich um den Erhalt und die Pflege des Brauchtums kümmern, mit insgesamt 9250 Euro bedacht. Foto: Huck
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Lautstark klingen die Hörner durch die Ratsstuben des Schlosses Ratibor. Die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Schwabach-Roth stehen mit ihren blankpolierten Parforcehörnern in einer Reihe und präsentierten ihre Stücke: den "Hirschmarsch", Ehrensignale und das Geleitstück "Zum Essen".

Die Jagdhornbläser haben eine jahrzehntelange Tradition. "Die Instrumente sind das beste Mittel, um bekannt zu geben, was gerade zu tun ist auf der Jagd. Besser als jedes Handy", sagt der Vereinsvorsitzende Gerhard Tausch.

Für jedes Ereignis gibt es eine besondere Melodie, nach jeder Gesellschaftsjagd gibt es für jede erlegte Tierart einen Ehrengruß. Tradition, die gepflegt werden muss.

Viele Traditionen

Die Raiffeisen-Stiftung Roth-Schwabach hat aus diesem Grund heuer 16 regionale Gruppen und Vereine unterstützt, die sich für den Erhalt und die Pflege des Brauchtums einsetzten. "Unsere Heimat kann auf zahlreiche Traditionen und Brauchtümer blicken", sagt der Stiftungsvorstand und Raiffeisenbank-Chef Carsten Krauß.

Auch die jungen Mitglieder der Tanzsportakrobatik der DJK Schwabach freuten sich über die Zuwendung. 31.01.2017 © Benjamin Huck
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Insgesamt 9250 Euro gingen an diese Gruppen: der Rother Carneval Verein Schwarz-Weiß, die Schwabanesen Schwabach, die DJK Tanzakrobatik, die Karnevalsgesellschaft Spalt, der Schwander Carnevals Club, der VfG Georgensgmünd, die Schwabacher Hexen, die Hembacher Hexen, die Abenberger Hexen, die Büchenbacher Hexen, der Heimat- und Trachtenverein Schwabach, der Trachtenverein Spalter Land, die Brauchtumsfreunde Schwand, die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Schwabach-Roth, die Albersreuther Jagdhornbläser sowie die Kammersteiner Alphornbläser.

Die Vereine wissen schon, was sie mit dem Geld anfangen. Die Jagdhornbläser der Jägervereinigung wollen die Spende in neue Noten oder Zubehör für ihre Instrumente investieren. Die Spalter Trachtler wollen neue Stoffe für ihre selbst genähte Kleidung kaufen. Und die Karnevalsvereine nutzen die zusätzlichen Mittel für neue Ausstattung oder die Nachwuchsarbeit.

"Die Vereine sind der Kitt der Gesellschaft", sagt Roths Bürgermeister Ralph Edelhäußer. Dabei komme es nicht darauf an, ob sich die Menschen in einem Dorf wie Albersreuth mit 38 Einwohnern oder einer kreisfreien Stadt wie Schwabach mit 40.000 Einwohnern engagieren. "Es ist immer gut, seine Freizeit sinnvoll einzubringen."

Neugründung

Doch bei der Spendenübergabe wird auch deutlich, dass nicht alles rosig läuft. Manche Vereine haben nur noch elf Mitglieder, Nachwuchs ist nicht in Sicht. Doch immer wieder aufs Neue finden sich Gleichgesinnte zusammen, um einem gemeinsamen Hobby nachzugehen.

Kammerstein liegt zwar nicht in den Alpen. Dennoch haben sich vor einigen Monaten ein paar Alphornbegeisterte zusammengefunden, um gemeinsam ihrer Leidenschaft zu frönen. Was die Kammersteiner Alphornbläser bei der Spendenübergabe mit ihren Instrumenten ebenfalls lautstark bewiesen haben.

05. Februar 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(23.01.17)

Sportliche Aushängeschilder

Tanzpaar Klaus Reutner/Joanna Torun im Markgrafensaal geehrt

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SCHWABACH - Nach vier Jahren karnevalistischer Tanzsport nun klassischer Tanzsport: Klaus Reutner und Joanna Torun sind Schwabachs Sportler des Jahres 2016. Die beiden Standardtänzer vom Tanzsportzentrum Schwabach, Bayerische Meister in ihrer Klasse, den Senioren I A, sicherten sich erstmals den Titel.

Tischtennis-Senior Harald Sack (Bayerischer Tischtennis-Doppelmeister in der Altersklasse 65) und Tanzmariechen Liana Wolf von der DJK Schwabach (sechster Deutscher Meistertitel in Folge bei den Junioren!) belegten die Plätze zwei und drei. Wolf war bereits Schwabachs Sportlerin der Jahre 2012, 2013 und 2014. Auszeichnet wurden die Top-Drei bei einer Gala im Markgrafensaal.

Anders als im Landkreis Roth, wo mögliche Sportler des Jahres von einer Jury zwar nominiert, aber von den Sportlern dann selbst gewählt werden, haben in Schwabach die Vorschlagenden auch das Wahlrecht. Reutner/Torun heimsten so am meisten Punkte ein.

Weitere Deutsche Meister

Auf Platz vier landeten die Ü49-Volleyballerinnen des VC Katzwang/Schwabach (Deutsche Meister ihrer Altersklasse). Rang fünf ging an Enduro-Nachwuchshoffnung und WM-Teilnehmer Yanik Spachmüller (AMC Roth) vor Schwimmer Manuel Brandner (TSV Altenfurt), Schwimmer Lorenz Beck (TSV Katzwang), den U15-Bayernliga-Basketballerinnen des TV 1848 Schwabach, Bahnradsportler Vincent Vonhof (Tourenklub Schwabach), Schwimmer Xaver Beck (TSV Katzwang) und Schwimmerin Laura Steuerl (TSV Altenfurt).

Oberbürgermeister Matthias Thürauf und Helmut Gruhn, der Vorsitzende des Stadtverbands der Schwabacher Turn- und Sportvereine, überreichten nicht nur die Pokale an die „Top Drei“. Medaillen und Urkunden gab es darüber hinaus für über 100 erst-, zweit- und drittplatzierte Stadtmeister aus zehn Sportarten und 34 Disziplinen sowie 119 Sportlerinnen und Sportler aus zwölf Sportarten für besondere Leistungen.

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Sonderapplaus für Söhlmann

Emotional wurde es, als Thürauf und Gruhn Erwin Söhlmann für dessen Verdienste um den Sport mit der silbernen Stadtmedaille auszeichneten. Der Vorsitzende des SV Unterreichenbach war früher in Katzwang selbst ein ausgezeichneter Fußballer. Heute ist er nicht nur Vorsitzender des SV Unterreichenbach. Er ist bei den Fußballern auch Mädchen für alles. Er trainierte schon die Männer und führt vor allem seit acht Jahren eine mutmaßlich „goldene Generation“ von Unterreichenbacher Fußballern in Richtung Vollmannschaft. Er hat die Jungs unter seinen Fittichen, seitdem sie als F-Junioren begonnen haben. Mit ihnen feierte er acht Meisterschaften in Folge. Söhlmann war ob der Ehrung sichtlich gerührt. Er wollte sie aber nicht für sich alleine haben. „Ich danke meinen 25 Jugendtrainern, die wir im Verein haben“, sagte er.

Aufgelockert wurde der zweieinhalbstündige Ehrungsmarathon durch eine hinreißende Vorstellung der Garden der DJK Schwabach sowie durch Kunstradfahrerinnen der Schwabacher „Soli“. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die jungen Musiker von „Cheap Seats“, deren Name aber nicht Programm war, im Gegenteil. Sie hatten keine billigen Plätze, sondern fast die besten: direkt neben der Bühne. ROBERT GERNER

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24. Januar 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(21.01.17)

Sportlerehrung 2016

Von Bahnrad bis Volleyball:
die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler

(ein Auszug)

Karnevalistischer Tanzsport:

  • Emma Dann, DJK Schwabach, Tanzmariechen Jugend,
    6. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Celina Federschmidt, DJK Schwabach, Tanzmariechen Jugend,
    7. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Theresa Herrmann, DJK Schwabach, Tanzmariechen Junioren,
    13. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Amelie Straußberger, DJK Schwabach, Tanzmariechen Junioren,
    17. Platz Süddeutsche Meisterschaft.
  • Liana Wolf, DJK Schwabach, Tanzmariechen Junioren,
    1. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Juniorengarde, DJK Schwabach,
    (Sofia Gagliano, Theresa Herrmann, Larissa Letterer, Emely Mauder, Nicole Murschel, Vanessa Rammler, Denise Spachmüller, Amelie Straußberger, Diana Subotjalov, Stefanie Weber, Liana Wolf, Cagla Yapici, Betreuerin: Cigdem Yapici) ,
    9. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Jugendgarde, DJK Schwabach,
    (Emma Dann, Celina Federschmidt, Sina Firnbach, Eftelya Gündag, Jessica Knorr, Victoria Murschel, Lea Pap, Dana Sand, Anika Zeiner, Trainer: Florian Zink) ,
    8. Platz Deutsche Meisterschaft.
  • Ü15 weibliche Garde, DJK Schwabach
    (Aurelia Braun, Sarah Dotzauer, Hanna Eigner, Selina Siegl, Laura Slabsche, Maria Slastin, Pauline Vorbrugg, Betreuerin: Barbara Dotzauer) ,
    20. Platz Süddeutsche Meisterschaft.

23. Januar 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(11.01.17)

Gleich drei Ausrufezeichen

Liana Wolf schlug ihre große Konkurrentin und erreichte die Topwertung von 100

SCHWABACH — Liana Wolf von der DJK Schwabach stellt so langsam die Weichen für ihren siebten deutschen Meistertitel in Serie. Die 6-fache Titelträgerin hat im Zweikampf mit ihrer Dauerrivalin Katharina Theil (DJK Oberasbach) am Wochenende beim Qualifikationsturnier in Lauda gleich drei Ausrufezeichen setzen können. Wolf und Theil gelten als die großen Favoritinnen bei der deutschen Meisterschaft am Wochenende 25./26. März in Oberhausen.

Das Transparent im Hintergrund galt zwar nicht Liana Wolf und ihren Teamkameradinnen von der DJK Schwabach. Sie legte sich dennoch mächtig ins Zeug und setzte echte Highlights.
Das Transparent im Hintergrund galt zwar nicht Liana Wolf und ihren Teamkameradinnen von der DJK Schwabach. Sie legte sich dennoch mächtig ins Zeug und setzte echte Highlights.

Mit einem überragenden Ergebnis von 489 Punkten gewann Liana Wolf erstmals in dieser Saison den direkten Vergleich mit Katharina Theil (477) und führt seitdem die deutsche Rangliste in der Altersklasse Ü15 an. Für Ausrufezeichen Nummer Drei sorgte dabei eine Jurorin, die die magische 100 zückte — mehr geht in dieser Sportart nicht.

Celina Federschmidt konnte in Lauda als Zweite voll überzeugen. Fotos: privat
Celina Federschmidt konnte in Lauda als Zweite voll überzeugen. Fotos: privat

Nur ein einziges Mal in ihrer bisherigen Karriere hatte das Tanzmariechen der DJK Schwabach eine höhere Wertung erreicht — vor zwei Jahren gelangen ihr in der Juniorenklasse 490 Punkte. Wie bereits erwähnt war das Wochenende in Lauda ein Meilenstein im bisherigen Saisonverlauf. Mit im Schnitt 482,20 Punkten (aus fünf Wettkämpfen) überflügelte sie ihre Rivalin, die mit exakt 481 Punkten im Schnitt (aus vier Wettbewerben) in den Büchern steht. Allerdings sollten die Platzierungen auf der Rangliste nur eine Orientierungshilfe sein. Noch immer ist bei überregionalen Meisterschaften die Tagesform ein entscheidendes Kriterium für Erfolg oder Misserfolg.

Ebenfalls in Lauda-Königshofen tanzte sich das Jugend-Mariechen Celina Federschmidt mit einem zweiten Platz aufs Siegerpodest und damit in den Fokus für die süddeutschen (11./12. März in Homburg an der Saar) und deutschen Meisterschaften dieser Altersklasse. Mit ihrem starken Auftritt setzte sie sich auf Platz zwei der Rangliste. Der fünfte Platz von Victoria Murschel (Ranglistenplatz sieben) in der Jugendklasse sowie Rang drei der Ü15-Garde rundeten das erfolgreiche Abschneiden der DJK-Mädchen in Lauda ab.

VON ROLAND JAINTA

12. Januar 2017

 
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Schwabacher Tagblatt
(31.12.16)

Jahresrückblick

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Liana Wolf tanzt in einer anderen Liga - mit diesen Worten würdigte diese Zeitung ihren sechsten Titeltriumph in Folge bei Deutschen Meisterschaften im Karnevalistischen Tanzsport.

Das Tanzmariechen von der DJK Schwabach hatte in den vergangenen Jahren eigentlich keine Konkurrentin zu fürchten. Zu überlegen präsentierte sie sich bei ihren bisherigen Auftritten in den Altersklasse der Jugend und Junioren, was natürlich auch das Verdienst von Florian Zink ist. Der Cheftrainer hat die DJK Schwabach in dieser Sportart in Deutschland ganz weit nach vorne gebracht. Die Platzierungen der Mariechen und Garden bei überregionalen Turnieren können sich sehen lassen.

Gerne würde Liana Wolf auch in der Altersklasse der Ü15 bei der DM nach den Sternen greifen. Deutsche Meisterin in dieser Altersklasse ist Katharina Theil von der DJK Oberasbach. Zwischen der Titelverteidigerin und Liana Wolf dürfte es bei der DM 2017 am 26. März in Oberhausen ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben.

11. Januar 2017

 
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