Presse - Archiv 2014
Nächste Station: "Süddeutsche" (Schwabacher Tagblatt, 03.12.14)

Sportlerinnen der DJK-Tanzsportabteilung bleiben auf Erfolgskurs - Qualifikation

Die Garden zeigten in Bad Windsheim sehr gute Leistungen. Foto: Stefan Blank

Die Garden zeigten in Bad Windsheim sehr gute Leistungen. Foto: Stefan Blank

SCHWABACH - Die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach bleibt auf Erfolgskurs. War schon das vergangene Jahr das erfolgreichste seit Bestehen der Abteilung, so zeichnet sich jetzt ab, dass die Mädels um Cheftrainer Florian Zink diesen Erfolg noch steigern können.

Bei den Mittelfränkischen und Fränkischen Meisterschaften in Bad Windsheim gab es sowohl für Solisten als auch für Gruppen Erfolge. Zunächst waren die Junioren an der Reihe. Hatten sie noch am Turnier eine Woche zuvor die Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft um Haaresbreite verpasst, so legten die Mädels nun noch eine "Schippe drauf". Sie erreichten eine neue persönliche Bestleistung (437 Punkte), wurden damit mittelfränkischer Vizemeister und dritter Fränkischer Meister. Der Lohn: die Qualifikation für die "Süddeutsche". Die Juniorengarde gehört damit nach aktuellem Stand zu den "Top Ten" in Deutschland.

Auch die beiden Tanzmariechen Ariola Berisa und Amelie Straußberger konnten sich mit Rang vier und fünf hervorragende Platzierungen sichern. Eine Qualifikation für das deutsche Halbfinale ist ihr großes Ziel. Die vierfache Deutsche Meisterin Liana Wolf musste verletzungsbedingt ihren Tanz abbrechen, ist aber auf dem Weg der Genesung.

Am nächsten Tag konnte die Jugendgarde im Rahmen der Mittelfränkischen Meisterschaft ihr Können unter Beweis stellen (die Fränkische Meisterschaft findet in dieser Altersklasse getrennt statt). Die Schwabacher ertanzten sich Platz zwei.

Diesen Erfolg konnten die Tanzmariechen Theresa Herrmann, Victoria Murschel und Emma Dann abrunden. Mit Platz eins, drei und vier lieferten sie für die Abteilung herausragende Leistungen ab und zeigten deutlich, dass mit der DJK auch weiterhin zu rechnen ist.

Beim darauffolgenden Turnier in Unterelchingen ließ die schon erwartete Qualifikation von Ariola Berisa nicht lange auf sich warten. Sie schaffte es, ihre eine Woche zuvor aufgestellte Leistung von 450 Punkten zu bestätigen und erreichte die Qualifikation zum DM-Halbfinale.

Mit den bisher erreichten Leistungen auf lediglich drei Turnieren hat die DJK Schwabach Tanzsportabteilung bereits mehrere "Tickets zur Süddeutschen" gelöst: Theresa Herrmann in der Disziplin Tanzmariechen-Jugend ist qualifiziert. Die Jugendgarde und die beiden Mariechen Victoria Murschel und Emma Dann stehen in "Lauerstellung". Die Juniorengarde hat dieses Ziel schon erreicht, ebenso Ariola Berisa. Liana Wolf ist als amtierende deutsche Meisterin bereits für das Finale qualifiziert.

Es bleiben noch ein paar Qualifikationsturniere, bei denen die Aktiven der Tanzsportabteilung zeigen können, was in ihnen steckt. Weitere "Fahrscheine" werden sicherlich nicht lange auf sich warten lassen.

3. Dezember 2014

 
Ein traumhafter Start in die neue Turniersaison (Schwabacher Tagblatt, 30.10.14)

Zwei erste Plätze für die Mariechen der DJK Schwabach - Liana Wolf überzeugte mit neu einstudiertem Tanz

Die Trainer Hanna Eigner und Cheftrainer Florian Zink freuten sich mit den Mariechen über die tollen Platzierungen zum Saisonstart - von links: Emma Dann, Theresa Herrmann und Viktoria Murschel. Foto: oh

Die Trainer Hanna Eigner und Cheftrainer Florian Zink freuten sich mit den Mariechen über die tollen Platzierungen zum Saisonstart - von links: Emma Dann, Theresa Herrmann und Viktoria Murschel. Foto: oh

SCHWABACH - Die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach nahm mit einer starken Abordnung am Qualifikationsturnier in Veitshöchheim teil und holte sich in den Altersklassen Jugend und Junioren in der Disziplin Mariechentanz jeweils den ersten Platz. Die Juniorengarde startete mit einem sehr guten vierten Platz ebenfalls stark in die neue Turniersaison.

Eine ungewohnt kleine Gruppe startete am Samstag in Richtung Veitshöchheim. Grund war, dass in der Altersklasse der Jugend nur die Einzeltänzerinnen gemeldet waren und die Gruppe der Junioren erst später an den Start ging. Für die DJK war es das erste Turnier in der neuen Saison, und so sind die Gefühle immer etwas gemischt, da dies die erste Möglichkeit ist, sich mit der sportlichen Konkurrenz zu messen.

Erste mit Startnummer 11

Da bei den Tanzmariechen der Jugend 27 Starterinnen gemeldet waren, musste mit einem langen Wettkampf gerechnet werden. Als erstes ging für die DJK Schwabach Theresa Herrmann mit der Startnummer 11 ins Rennen. Sie zeigte, dass sich das harte Arbeiten mit dem Trainerstab um Florian Zink gelohnt hatte und belegte mit 446 Punkten zum ersten Mal Rang eins. An dieser Platzierung sollte sich im weiteren Turnierverlauf auch nichts mehr ändern. Theresa holte sich damit auch gleich noch die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft.

Als nächstes startete die Jüngste Solistin der DJK in dieser Altersklasse, Viktoria Murschel. Auch sie zeigte eine Steigerung gegenüber der vergangenen Saison und wurde schließlich mit einer Punktzahl von 423 Siebte. Als letzte Solistin der DJK betrat Emma Dann die Bühne. Auch sie schaffte einen tollen Saisonauftakt. So standen auf dem Wertungszettel 426 Punkte - dies bedeutete Platz vier. Die Trainer und Eltern waren begeistert: Drei Mariechen unter den Top Ten.

Garde auf Platz vier

Nach der Mittagspause ging es dann weiter mit den Junioren. Die 15 Mädchen starke Garde startete als neunte in das Turnier. Die starke Leistung der Truppe bewerteten die Punkterichter mit 432 Punkten. Dies bedeutete vorläufig Platz eins - schließlich landete die Garde auf dem undankbaren vierten Platz. Trotzdem ist auch dies für das erste Turnier in neuer Formation ein sehr respektables Ergebnis.

Schnelles Umziehen für die Juniorenmariechen stand nun an. In dieser sehr eng gestaffelten Leistungsgruppe hatten sich 35 Mariechen angemeldet, was einen langen Nachmittag bedeutete. Für die DJK machte Ariola Berisa den Anfang. Die einjährige Pause als Solistin war wie weggeblasen. Sie erreichte mit 444 Punkten letztlich Platz sechs. Auch Amelie Straußberger schaffte es, die Trainingsleistung abzurufen - und so stand am Ende ebenfalls ein Platz unter den Top Ten im Wertungsheft (Rang acht).

Als eine der letzten Solistinnen betrat die amtierende Deutsche Meisterin Liana Wolf von der DJK Schwabach das Parkett. Die Halle blickte gespannt auf den neu einstudierten Tanz. Die Punkterichter bestätigten, dass Liana auch dieses Jahr wieder eine heiße Anwärterin auf den Deutschen Titel ist. Mit 483 Punkte holte sie sich Platz eins und ließ die Konkurrenz mit einem Abstand von 23 Punkte hinter sich. Gegen Abend fuhr die DJK-Delegation müde, aber gut gelaunt wieder nach Hause. Alle freuen sich schon auf das nächste Turnier in Bad Windsheim, an dem dann auch endlich die Jugendgarde mit in das Geschehen eingreifen wird.

30. Oktober 2014

 
Warm-up war ein toller Erfolg (Schwabacher Tagblatt, 17.10.14)

Tanzsportabteilung der DJK Schwabach gerüstet für Saison

SCHWABACH - Die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach scheint gut gerüstet. Der traditionelle "Tag der offenen Tür" stand diesmal unter dem Thema "Tanzsport für Jedermann". Trainer Florian Zink und die Abteilungsmitglieder brachten auf interessante Art und Weise den Zuschauern den Karnevalistischen Tanzsport etwas näher, bevor die ersten Turniere starten.

Die Garden und Solisten zeigten ihre neuen Tänze; aber auch Mitmachmöglichkeiten für Groß und Klein wurden organisiert. So konnten die Besucher bei altersgerecht betreuten "Übungsstationen" unter Hilfestellung vom Purzelbaum, übers Rad bis zu einfachen Grundschritten des Karnevalistischen Tanzes alles ausprobieren, was der Sport beinhaltet. Unter den mutigen Zuschauern waren sogar Preise zu gewinnen.

Die teilnehmenden Gäste, egal wie alt sie waren, nahmen dieses Angebot rege wahr. Zudem wurde dem Nachwuchs bewusst, was es heißt, diese Sportart auszuüben. Die ein oder andere Schweißperle überzeugte auch den letzten Zweifler davon, dass es sich hierbei um Hochleistungssport handelt und mehrere Stunden Training in der Woche notwendig sind, da die Schritte, Akrobatik und anderen Elemente nicht nur exakt, sondern auch noch im Takt der Musik ausgeführt werden müssen. Erste ehrgeizige Interessenten wurden für ein Schnuppertraining gewonnen.

Die Darbietungen der Garden und Solisten zeigten klar die für diese Saison angepeilte Marschrichtung an: "Stillstand ist Rückschritt", und so will man an die Erfolge der vergangenen Saison nahtlos anknüpfen. Kein leichtes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass das vergangene Jahr das erfolgreichste seit Bestehen der Abteilung war. Nicht nur das Ausnahmetalent Liana Wolf wusste mit ihrem vierten deutschen Meistertitel zu überzeugen, auch Theresa Herrmann, die Jugendgarde und die gemischte Garde der Ü15 konnten sich für das wichtigste Turnier in Deutschland qualifizieren und dort zudem jeweils unter die ersten Zehn platzieren. Auch Juniorengarde und weitere Mariechen ertanzten sich im gesamtdeutschen Vergleich sehr gute Platzierungen und scheiterten nur knapp bei der "Süddeutschen", die als Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft gilt.

30. Oktober 2014

 
So wollen wir leben (Schwabacher Tagblatt, 29.07.14)

Europäischer Wettbewerb: Schüler ausgezeichnet

Sie hatten die kürzeste Anreise: Die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler aus Schwabach. Hinten in der Mitte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. Fotos: Schmitt

Sie hatten die kürzeste Anreise: Die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler aus Schwabach. Hinten in der Mitte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch. Fotos: Schmitt

VON ROBERT SCHMITT

SCHWABACH — Zum 61. Mal hat die Europa-Union Bayern im abgelaufenen Schuljahr an den Schulen in Bayern zum Europäischen Wettbewerb aufgerufen. "Wie wollen wir leben in Europa", lautete das Motto, zu dem Kinder und Jugendliche Bilder gestalten sollten. Nun sind die Preisträger aus Mittelfranken im Markgrafensaal ausgezeichnet worden. Gastgeber war das Adam-Kraft-Gymnasium. Die Preise überreichten Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und Hildegard Rüger, an der Regierung Bereichsleiterin für die Schulen in Mittelfranken.

Von 235 Preisträgern aus 32 Schulen aller Typen des gesamten Bezirks waren 183 nach Schwabach gekommen. Das heimische Adam-Kraft-Gymnasium selbst stellte neun Gewinner. Spyridon Lykouressis, Tom Lämmermann, Anita Schilling, Luis Merkel, Leah Wolfram, Julia Brunner, Sabine Sonnemann und Anja Kremmeter hatten sich beteiligt und waren von der Jury ausgewählt worden. Betreut hatten sie die Kunstlehrerin Lisa Lang und ihr Kollege Rainer Thomas.

Maike Tauschhuber und Nina Stromberger vom Gymnasium Roth nahmen ihre Urkunden entgegen.

Maike Tauschhuber und Nina Stromberger vom Gymnasium Roth nahmen ihre Urkunden entgegen.

Drei Preisträger kamen vom Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium. Tranka Scheidig, Luka Riezer und Mirjam Neufanger vertraten das zweite Schwabacher Gymnasium. Annika Ebeling von der Wirtschaftsschule komplettierte die Schwabacher Abteilung. Sie wurde von Claus Bauer, Mitglied der Realschulleitung, begleitet.

Das Gymnasium Roth durfte sich über sieben Preisträger freuen, von denen allerdings lediglich zwei zur Preisverleihung gekommen waren. Maike Tauschhuber aus Schwanstetten und Nina Stromberger aus Roth glänzten neben Kunstlehrerin Sabine Gruber-Schwalm auf der Bühne. Lena Marie Zimmermann, Lea Isik, Lisa Eisenberg, Hanna Wambsganz und Markus Rösch werden ihre Urkunde per Post erhalten.

Als Festredner hatten die Schwabacher einen prominenten Nürnberger gewinnen können. Der ehemalige evangelische Landesbischof Johannes Friedrich beleuchtete das Miteinander in Europa aus dem religiösen Blickwinkel. "Können sie zusammen­leben? Juden, Christen und Muslime in Europa im Jahr 2014" war sein Vortrag überschrieben. "Zu einem Miteinander der Religionen gibt es keine Alternative", war Friedrich überzeugt. Er trat für einen dauerhaften interreligiösen Dialog ein. Dazu forderte er insbesondere Klarheit, die auch die Unterschiede der Religionen deutlich benennen müsse. Zugleich warnte er davor, die Menschen muslimischen Glaubens nach den Taten fundamentalistischer Eiferer zu beurteilen. Friedrichs Meinung zufolge leben viele der vier Millionen Muslime in Deutschland einen "offenen und gesprächsbereiten Islam". Es sei deshalb unser Beitrag zu Integration der Muslime, "dass wir besser darüber Bescheid wissen, was sie denken und wie sie leben".

Begrüßt wurden die Gäste aus ganz Mittelfranken von der Leiterin des Adam-Kraft-Gymnasiums, Oberstudiendirektorin Angelika Fuchs. "Die Preisverleihung ist eine Ehre für uns", sagte Fuchs. Oberbürgermeister Matthias Thürauf betonte die Bedeutung eines vereinten Europas für die Jugend auf dem Kontinent. "Wir verstehen uns und halten zusam­men", war er überzeugt. Den Europawettbewerb nannte er einen wichtigen Beitrag zu mehr Verständnis für andere Kulturen.

Durch Auswahl des Festredners, aber auch mit dem künstlerischen Programm war es dem Adam-Kraft-Gymnasium (AKG) gelungen, eine hervorragende Preisverleihung zu gestalten. Der Unterstufenchor, das Flötenensemble "4tissimo" der Adolph-von-Henselt-Musikschule sowie Celina Federschmidt, Viktoria Murschel, Theresa Herrmann und Emma Dann von der Gardetanzgruppe der DJK Schwabach zauberten ein Musik- und Tanzprogramm auf die Bühne, das Maßstäbe setzte. Moderiert wurde die Veranstaltung von zwei Schülern: Celine Damaschek und Bugra Yilmazel.

Bilder von unseren Mariechen gibt es >> hier <<

04. August 2014

 
Neue Trainingsanzüge für die DJK Schwabach (HUMA-Centerzeitung, April)
Neue Trainingsanzüge für die DJK Schwabach Tanzsportabteilung.

Neue Trainingsanzüge für die DJK Schwabach Tanzsportabteilung.

Gardetanzsport bietet nicht nur zur Faschingszeit hochklassige Unterhaltung, sondern ist ein ganzjähriger Hochleistungssport.

"Die Jungs und Mädels der Tanzsportakrobatik des DJK sind sehr erfolgreich und ein schönes Aushängeschild der Stadt Schwabach, so dass wir uns leichten Herzens und in Kooperation mit unserer Filiale von INTERSPORT Voswinkel entschieden haben, die neuen Trainingsanzüge mit zu finanzieren", berichtet Centermanagerin Iris Stiller.

Wir wünschen der DJK Schwabach weiterhin viel Erfolg!

 
23. April 2014

 
Tanzsportabteilung der DJK feierte starke Wettkampfsaison (SC-Tagblatt, 11.04.14)

Bestennadel der DJK für 4-fache Deutsche Meisterin Liana Wolf

SCHWABACH - Die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach ließ ihre erfolgreichste Saison mit einer kleinen Feier im Sportheim Revue passieren, und auch zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung gefolgt.

Als Vertreter der Stadt überbrachte Bürgermeister Dr. Roland Oeser die Grüße, den Stadtverband der Schwabacher Turn- und Sportvereine repräsentierte dessen 1. Vorsitzender Helmut Gruhn und vom Faßnachtsverband Franken stattete der mittelfränkische Bezirkspräsident Peter Neubauer der rührigen Abteilung einen Besuch ab.

Der Vizepräsident des DJK-Diözesanverbandes, Gerhard Bayerlein aus Obererlbach, überreichte der 4-fachen Deutschen Meisterin Liana Wolf für ihre herausragende Leistung bei der DM in Erfurt die Bestennadel des DJK- Diösezanverbandes Eichstätt.

Natürlich erinnerten auch Trainer Florian Zink sowie die Betreuer und Eltern der jungen Sportlerinnen und Sportler noch einmal an ein gerade zu Ende gegangenes und auch emotional überragendes Sportjahr und stimmten bereits auf die nächste Wettkampfsaison ein.

Erinnerungsfoto zum Abschluss einer erfolgreichen Wettkampfsaison.

Erinnerungsfoto zum Abschluss einer erfolgreichen Wettkampfsaison. © rj

Gerhard Bayerlein, Vizepräsident des DJK-Diözesanverbandes, überreichte Liana Wolf die Bestennadel des DJK-Diösezanverbandes Eichstätt.

Gerhard Bayerlein, Vizepräsident des DJK-Diözesanverbandes, überreichte Liana Wolf die Bestennadel des DJK-Diösezanverbandes Eichstätt. © Roland Jainta

 
22. April 2014

 
Ein Hattrick mit "Zugabe" (Schwabacher Tagblatt, 31.03.14)

Liana Wolf (DJK Schwabach) holt vierten DM-Titel in Folge

Liana Wolf holte in Erfurt ihre vierte Deutsche Meisterschaft in Folge.

Liana Wolf holte in Erfurt ihre vierte Deutsche Meisterschaft in Folge.

SCHWABACH/ERFURT - Liana Wolf bleibt die Königin des Karnevalistischen Tanzsport. Das Tanzmariechen der DJK Schwabach holte sich am Samstag in der Messehalle in Erfurt in der Altersklasse der Juniorinnen ihre vierte Deutsche Meisterschaft in Folge.

Ein Titel-Hattrick mit Zugabe - und angesichts der Überlegenheit, mit der die zierliche Tänzerin der DJK diesmal wieder den Titel einfuhr, sollte dies nicht die letzte Meisterschaft für sie bleiben. Ihr Abstand zur Zweitplatzierten betrug stolze elf Punkte, zur Dritten hatte Liana Wolf gar 20 Zähler Vorsprung.

Aber auch mannschaftlich konnte die DJK Schwabach am ersten Wettkampftag bei den Deutschen Titelkämpfen im Karnevalistischen Tanzsport überzeugen. In der Altersklasse der Jugend landete die Garde unerwartet auf dem hervorragenden siebten Platz. Tanzmariechen Theresa Herrmann überraschte in dieser Altersklasse ebenfalls mit einem starken achten Platz - wohl gemerkt bei einer "Deutschen".

Auch gestern wurde in Erfurt auf der Bühne getanzt. Einen ausführlichen Bericht und weitere Resultate liefern wir natürlich in einer unserer nächsten Ausgaben nach.

 
31. März 2014

 
Gute Chancen aufs Ticket (Schwabacher Tagblatt, 22.03.14)

Amelie Straußberger und zwei Garden möchten zur "Deutschen"

Amelie Straußberger hat sich nach einer schöpferischen Pause zurückgemeldet in den Wettkampfsport.

Amelie Straußberger hat sich nach einer "schöpferischen Pause" zurückgemeldet in den Wettkampfsport.

SCHWABACH - An diesem Wochenende steigt in Mannheim der zweite und dritte Teil der Süddeutschen Meisterschaften im Karnevalistischen Tanzsport. Die Altersklasse Junioren (Jahrgänge 1999 bis 2002) greift bereits heute, ab 9 Uhr, ins Halbfinale ein, während die höchste Altersklasse Ü15 (Jahrgänge 1998 und älter) im größten Teilnehmerfeld aller Altersklassen am Sonntag mit den Wettkämpfen beginnt. Zeitgleich finden auch die Norddeutschen Meisterschaften in Düren statt.

Die DJK Schwabach hat sich bei den Junioren mit der Garde und Tanzmariechen Amelie Straußberger, in der Ü15 mit der Gemischten Garde fürs Halbfinale qualifiziert. Von den beiden Garden wurde es auf Grund der Vorjahreserfolge schon fast erwartet, während die Teilnahme von Amelie Straußberger die größte Überraschung für die Tanzsportabteilung war. Sie dürfte auch die ziemlich Jüngste im Starterfeld sein, war sie doch in der vorherigen Saison noch in der Jugendklasse altersgemäß eingesetzt.

Ein Jahr Pause

Amelie hatte zwar vor zwei Jahren schon die ersten "Gehversuche" als Tanzmariechen sehr ordentlich hinter sich gebracht, aber ihr Nervenkostüm bei den entscheidenden Meisterschaften war nicht immer das Beste. Nach einem Jahr Solistenpause entschied sich die junge Schwabacherin, wieder als Mariechen und nicht nur in der Garde mitzuwirken. Hervorragende turnerische Voraussetzungen dafür hat sie allemal. Diese Entscheidung war richtig. Bei allen Qualifikationsturnieren in dieser Saison landete sie stets unter die ersten Zehn. Bei Starterzahlen von 50 bis 60 Tanzmariechen pro Turnier ist dies beachtlich. Immer schrammte sie nur knapp am Qualiplatz vorbei. Beim letztmöglichen Turnier im württembergischen Wendlingen war es dann soweit, und sie sicherte sich die Startberechtigung für die "Süddeutsche".

Bereits erfolgreichstes Jahr

Nachdem sich vor einer Woche die Jugend der DJK mit zwei Starts die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft gesichert hat (wir berichteten), sind nun die Junioren und die Ü15 vereinsintern im Zugzwang. Man darf gespannt sein. Hoffnungen aufs Weiterkommen sind berechtigt. Festzustellen bleibt jedenfalls, dass die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach mit fünf Starts bei der "Süddeutschen" und der von Haus aus sicheren Teilnahme Liana Wolfs an der "Deutschen", das bislang erfolgreichste Sportjahr in ihrer Geschichte schon jetzt geschrieben hat.

NORBERT ZINK

 
22. März 2014

 
Liana Wolf mit Begleitung zur DM (Schwabacher Tagblatt, 20.03.14)

Theresa Herrmann und die Jugendgarde qualifiziert

Jugendgarde der DJK-SchwabachJugend-Tanzmariechen Theresa Herrmann

Nicht nur Theresa Herrmann (Bild re.) stand Kopf. Neben dem Tanzmariechen qualifizierte sich auch die Jugendgarde der DJK Schwabach für die Deutschen Meisterschaften im Karnevalistischen Tanzsport. Fotos: oh

SCHWABACH - Liana Wolf fährt nicht mehr alleine zu den Deutschen Meisterschaften. Die Jugendgarde der DJK Schwabach und Tanzmariechen Theresa Herrmann schnitten bei den Süddeutschen Meisterschaften sehr erfolgreich ab und ertanzten sich das Ticket nach Erfurt.

Traditionell findet der Meisterschaftsendspurt im Karnevalistischen Tanzsport erst nach den närrischen Tagen statt, um den Sportlern eine kurze Verschnaufpause nach den Auftritten im Faschingsrummel zu geben. Am vergangenen und am kommenden Wochenende fanden beziehungsweise finden deshalb die Süddeutschen Titelkämpfe in Mannheim statt. Teilnehmen darf nur, wer sich in den Qualifikationsturnieren, die seit Oktober bundesweit laufen, durch entsprechende Leistungen und Platzierungen dafür qualifiziert hatte. Und da gab es aus Schwabacher Sicht ja ordentliches zu vermelden (wir berichteten).

Der erste Teil der "Süddeutschen" ist ausschließlich der Altersklasse Jugend (Jahrgänge 2003 bis 2008) vorbehalten. Die Tanzsportabteilung der DJK hatte sich in dieser Altersklasse mit der Jugendgarde und mit Tanzmariechen Theresa Herrmann bereits im November dafür qualifiziert. Sie gehörten quasi schon zu den ersten der insgesamt 58 Jugendgarden und 123 Jugendtanzmariechen, die sich während der vergangenen sechs Monate in Süddeutschland die Halbfinalteilnahme sicherten.

18 Garden und 19 Mariechen standen sich nun gegenüber, um auch die letzte Hürde zum Finale - die Deutsche Meisterschaft in Erfurt in zwei Wochen - zu erreichen. Die sechs besten jeder Disziplin kamen weiter.

Gewisse Chancen hatte man sich im Lager der DJK Schwabach ausgerechnet. Doch die Tagesform entscheidet. Sind alle gesund, was machen die Nerven, war die Vorbereitung gut? Trainer Florian Zink macht das ganze ja selbst seit über 20 Jahren als aktiver Tänzer mit und weiß, wie er damit umgehen muss. Sind die anderen besser, okay, dann war es schon ein Riesenerfolg, in diesem elitären Kreis dabei sein zu dürfen - hat man es selbst versemmelt, dann ärgert man sich maßlos, und ein Jahr harter Trainingsfleiß ist dahin. Kleinste Fehler werden bestraft. Schafft man es, gehört man bereits zu den Top 12 in Deutschland.

Das Halbfinale hat schon die Besten "gekillt". Topfavoriten sind an ihren Nerven gescheitert. Die Kids aus Schwabach waren unerwartet selbstsicher. Sie nahmen ihre Chancen wahr. Sowohl die Jugendgarde als auch Mariechen Theresa Herrmann fahren nach Erfurt. Und zwar nicht als Zuschauer - nach jeweils Platz sechs haben sie die Qualifikationsurkunde zum Start an der DM erhalten. Ein Meilenstein in der Geschichte der jungen Tanzsportabteilung.

Die Kinder haben gefeiert - die Eltern waren geschafft. Ein überglücklicher Trainer. Zu Hause, vor dem PC sitzend und die Wertungsergebnisse im Internet verfolgend, freute sich am meisten die 3-fache Deutsche Juniorenmeisterin Liana Wolf: "Endlich bin ich nicht mehr alleine auf der Deutschen". Noch am selben Abend mussten die Quartiere für die Übernachtung in Erfurt organisiert und Eintrittskarten für Eltern und Fans eingekauft werden - Tanzsport auf diesem Niveau ist durchaus kostspielig.

Norbert Zink

 
21. März 2014

 
Perfekte Tanzmariechen-Bühnenshow in Veitshöchheim (SC-Tagblatt, 25.02.14)

Liana Wolf und Bianca Dürrbeck demonstrierten tänzerische Ausnahmestellung

SCHWABACH/VEITSHÖCHHEIM - Fastnacht in Franken ist der Klassiker des Bayerischen Fernsehens in der Faschingszeit. Am Freitagabend traf sich wieder die bayerische Politprominenz in Veitshöchheim, um kräftig aufs Korn genommen zu werden. "Sehen und gesehen werden" lautete das Motto für die vielen Ehrengäste.

Die beiden deutschlandweit besten Tanzmariechen ihrer Altersklassen, Liana Wolf und Bianca Dürrbeck, waren bei 'Fastnacht in Franken' als Duett zu bewundern.

Die beiden deutschlandweit besten Tanzmariechen ihrer Altersklassen, Liana Wolf und Bianca Dürrbeck, waren bei "Fastnacht in Franken" als Duett zu bewundern. © Zink

Zu sehen bekamen sie einiges. Beispielsweise die beiden derzeit erfolgreichsten Tanzmariechen in Deutschland. Die deutschen Meister Liana Wolf (DJK Schwabach) und Bianca Dürrbeck (KC Röttenbach) begeisterten mit ihrem Duett nicht nur die knapp vier Millionen Zuschauer an den TV-Geräten, sondern auch die hochrangigen Politiker im Saal.

Jeder in seiner Rolle: Markus Söder als Shrek mit den Tanzmariechen Bianca Dürrbeck und Liana Wolf (von links).

Jeder in seiner Rolle: Markus Söder als Shrek mit den Tanzmariechen Bianca Dürrbeck und Liana Wolf (von links). © Fengler

Nicht nur Shrek (Markus Söder) oder Ministerpräsident Horst Seehofer waren angetan von den tänzerischen Höchstleistungen der Beiden, die mit ihrem fehlerfreien Vortrag so richtig Schwung in die Sendung brachten. Dabei hing der Auftritt wegen einer hartnäckigen Verletzung an der Ferse von Bianca Dürrbeck am berühmten seidenen Faden. Erst wenige Tage vor der Sendung bekam sie von ihrem Arzt grünes Licht.

Sieben bis acht Mal probten die zwei Tanzmariechen den gemeinsamen Ablauf und konnten dabei wegen der angesprochenen Verletzung nur im Schritttempo üben. Um so erstaunlicher war die Perfektion, mit der sie dieses Duett auf die Bühne zauberten.

Hinweis:
Der Auftritt der beiden Tanzmariechen ist auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt "Videos" zu sehen!

 
27. Februar 2014

 
Ein Tanz für die Bundeskanzlerin (Schwabacher Tagblatt, 22.02.14)

Mariechen Liana Wolf von der DJK Schwabach bei Empfang

SCHWABACH/BERLIN — Pünktlich um 10 Uhr, wie vom Protokoll verlangt, stand die Schwabacher Delegation nun am Seiteneingang zum Bundeskanzleramt. Schräg gegenüber die Schweizer Botschaft und genau wegen des Präsidenten der Eidgenossen mussten Tanzmariechen Liana Wolf (DJK Schwabach) und ihre Begleiter so frühzeitig die Sicherheitszonen passieren, denn 15 Minuten später hätte man niemanden mehr passieren lassen, da das Oberhaupt der Eidgenossen Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte.

Liana Wolf tanzt vor der Bundeskanzlerin

Der große Moment für Liana Wolf. Das Tanzmariechen der DJK Schwabach tanzte vor der Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel. Fotos: Norbert Zink

Schließlich ging alles beim Empfang der Bundeskanzlerin für die hochrangige Abordnung des Bundes Deutscher Karneval reibungslos vonstatten. Schnell wurden die Aktiven in den Konferenzsaal des Bundeskanzleramtes durchgeschleust, der an diesem Tag als Umkleide diente. Eigentlich waren noch drei Stunden Zeit bis zum Termin. Was tun? Keine Chancen, sich überhaupt darüber Gedanken zu machen. Die fleißigen Mitarbeiter des Bundeskanzleramtes beschäftigten die Gäste. Stellprobe - Musikprobe - Tanzprobe - Aufklärung über die Reihenfolge der Tollitätenvorstellungen – und das Ganze dann noch einmal, nachdem die Gala-Band der Bundeswehr aus Siegburg eingetroffen war. Spannend war’s allemal. Aber einer hatte alles im Griff - und der Präsident des Bundes Deutscher Karneval, Volker Wagner, versäumte es nicht, jeden einzeln zu begrüßen.

Letzte Stellprobe um 12.10 Uhr

Die letzte Stellprobe nochmals um 12.10 Uhr, als endlich alle im richtigen Outfit auf Position waren. 16 Prinzenpaare aus der Republik, von jedem Bundesland eines, die Schautanzgarde aus Röttenbach als Deutscher Meister und die Jüngste im Bunde, Liana Wolf, mit ihrem Trainer Florian Zink. Ein farbenprächtiges Bild. Und alle waren gut drauf. Dafür sorgten vor allem die Musiker der Bundeswehr, die es verstanden, mit traditionellen Karnevalsliedern eine Riesenstimmung in den Betonklotz zu zaubern.

Die Schwabacher Delegation

Die Schwabacher Delegation in Berlin - vorne von links: Barbara Dotzauer (Abteilungsleiterin DJK Schwabach), Liana Wolf sowie ihre Eltern Elena und Eddi. Hinten von links: Trainer Florian Zink und Peter Neubauer, Bezirkspräsident von Mittelfranken im Fastnacht-Verband-Franken.

Dann kam sie im Geleit des BDK-Präsidenten, immer noch auf Krücken gehend - Dr. Angela Merkel. Herzlicher Empfang des Auditoriums unter den Klängen von "Denn wenn et Trömmelche jeht", dem Kölner Karnevalsmarschlied. Die Ansprache der Bundeskanzlerin war nie gekünstelt, locker. Genauso gab sie sich auch und schuf damit eine entspannte Atmosphäre. Volker Wagner grüßte im Namen der Anwesenden zurück und dann ging’s offiziell los. Die ersten acht Prinzenpaare mit jeweiliger Delegation wurden vorgestellt. Die Bundeskanzlerin hatte inzwischen Platz genommen, schüttelte wirklich jedem die Hand und hatte ein paar Worte übrig.

"So liebe Frau Bundeskanzlerin, ich darf Sie jetzt bitten, aufzustehen und mit mir in die Mitte des Saales zu gehen, denn nur dort sehen Sie alles richtig gut!" forderte der BDK-Präsident Angela Merkel auf. "Genießen Sie jetzt die Deutsche Meisterin der Tanzmariechen von 2011, 2012 und 2013 - Liana Wolf aus Schwabach von der DJK-Tanzsportakrobatik", stellte Volker Wagner den kleinen Tanzstar vor. Liana war wie immer sehr gut, wenngleich der Marmorboden keine Rückfederung zuließ. Tosender Applaus und Bravorufe folgten. Liana Wolf überreichte ein kleines Geschenk an die Bundeskanzlerin. Ein Foto, das vor zwei Jahren im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds in Berlin aufgenommen wurde, als Liana bei der damaligen Familienministerin Kristina Schröder eingeladen war. Das Foto zeigt Liana mit der Bundeskanzlerin aus Wachs. Schon damals sagte sie zu ihrem Trainer: "Da will ich hin." Jetzt ist sie da. Frau Merkel war sichtlich darüber erfreut und studierte das Bild genau.

BDK-Präsident Wagner rief nun nach dem Trainer, der sich wie immer dezent im Hintergrund aufhielt. "Einen muss ich Ihnen unbedingt vorstellen, Frau Bundeskanzlerin. Einen jungen Mann, der nicht nur erfolgreicher Trainer sondern darüber hinaus selbst begnadeter Tänzer ist: Florian Zink ebenfalls aus Schwabach." Danach kam die zweite Hälfte der Tollitäten zur Vorstellungsrunde, darunter auch das wohl bekannteste Herrschertrio, das Kölner Dreigestirn. Ein imposantes Erscheinungsbild, beeindruckend aber total locker, die drei Jungs (einschließlich Jungfrau). Den prächtigen Abschluss des Empfangs bildete dann der Schautanz des amtierenden Deutschen Meisters vom Karneval-Club Röttenbach. "Etwas völlig anderes als gewohnt", reagierte die Bundeskanzlerin. "Gut, dass der Karneval auch diese Seite des tänzerischen Facettenreichtums zeigen darf." Angela Merkel lud alle Anwesenden noch zum Büfett ein, bedankte sich und verschwand wieder, um weiter zu regieren ...

Norbert Zink

 
26. Februar 2014

 
Ein Faschingswirbel (Huma Centerzeitung, Ausgabe 21 - Feb./Mrz.)

Liana Wolf, das Ausnahmetalent zu Gast in der huma

Die erst zwölfjährige Liana Wolf von der DJK Schwabach gehört zu recht zur Spitze Deutschlands, was den karnevalistischen Tanzsport betrifft. Aus der ohnehin schon sehr erfolgreichen Tanzsportabteilung sticht sie dennoch deutlich heraus. Liana hat drei Deutsche Meistertitel in Folge errungen, dazu unzählige mittelfränkische und fränkische Meisterschaften gewonnen. Aufgrund ihrer Leistungen wurde sie im Januar zum dritten Mal von der Stadt Schwabach als Sportlerin des Jahres gewählt. Am Samstag, den 1. März ab 12.55 Uhr, wird Liana ihr Können in der huma unter Beweis stellen.

Nicht nur, dass der Wirbelwind seit Jahren ausnahmslos jedes Turnier auf dem obersten Treppchen beendet. Sie setzt sich auch regelmäßig bei den Punktewertungen von den anderen Tanzmariechen deutlich ab und hat hier sogar im laufenden Jahr einen Rekord aufgestellt. Sie schaffte es, in der Gesamtwertung 490 von 500 möglichen Punkten zu ertanzen. Ein bisher einmaliges Ergebnis in Deutschland. Aber auch außerhalb der Wettkämpfe hat Liana einiges erreicht. So ist sie zum wiederholten Mal bei der Fernsehsitzung des Fastnachtverbandes Franken in Veitshöchheim zu sehen.

Auch die Bundeskanzlerin gibt sich die Ehre. Liana Wolf und ihr Trainer Florian Zink wurden dieses Jahr auserwählt und dürfen beim jährlichen Empfang von Angela Merkel im Bundeskanzleramt den Bund Deutscher Karneval repräsentieren. Kurz vor der Jahreswende kam der Anruf vom Präsidenten des BDK, dass Tanzmariechen Liana Wolf stellvertretend für die vielen tausend Karnevalstänzer der Republik ihr Können unter Beweis stellen darf. Natürlich ist dies auch eine Auszeichnung für den erfolgreichen Trainer, der es in wenigen Jahren geschafft hat, die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach weit über die Grenzen der Stadt bekannt zu machen. Am 18. Februar wird eine kleine Schwabacher Delegation nach Berlin reisen. Die 3-fache Deutsche Meisterin revanchierte sich beim ersten Turnier dieses Jahres in Lauda für diese Einladung auf ihre Art. Sie gewann es nicht nur souverän, sondern erstmals zog einer der Juroren für sie die Bewertungszahl 100. Mehr geht nicht. Eine Rarität im karnevalistischen Tanzsport. Gleichzeitig festigte sie mit diesem Erfolg ihren derzeitigen ersten Platz in der Rangliste von 254 Juniorenmariechen, die sich in dieser Saison für die Meisterschaften bewerben.

Liana Wolf

Liana setzt Akzente. Für herkömmliche Digitalkameras ist Liana einfach zu schnell.

Liana Wolf und Trainer Florian Zink

Die Planungen für den großen Auftritt bei der Bundeskanzlerin haben längst begonnen. Bei Liana Wolf und ihrem Trainer Florian Zink stimmt zumindest schon mal die für Angela Merkel typische Handbewegung.

 
20. Februar 2014

 
Das "Mariechen-Medley" will gut einstudiert sein (Schwabacher Tagblatt, 03.02.14)

Deutsche Meisterinnen unter sich:

Liana Wolf (DJK Schwabach) und Bianca Dürrbeck (Röttenbach)

tanzen gemeinsam

SCHWABACH - Dass Franken eine Karnevalshochburg ist, überrascht nicht. In vielen, selbst sehr kleinen Gemeinden gibt es hochaktive Faschingsvereine. Inthronisationen und Prunksitzungen gehören fast in ähnlicher Weise zum Jahresverlauf wie hohe Feiertage. Prächtige Faschingsumzüge prägen stets den Faschingsendspurt.

Deutsche Meisterinnen unter sich: Liana Wolf (vorne) und Bianca Dürrbeck bei ihrem gemeinsamen Training am Samstag in Schwabach.

Deutsche Meisterinnen unter sich: Liana Wolf (vorne) und Bianca Dürrbeck bei ihrem gemeinsamen Training am Samstag in Schwabach. © Schmitt

In diesem Klima gedeiht offenbar auch der Leistungsgedanke besonders gut. Fünf der zehn deutschen Meistertitel im karnevalistischen Tanzsport sind im vergangenen Jahr von mittelfränkischen Karnevalstänzerinnen gewonnen worden.

Die beiden deutschlandweit besten Tanzmariechen ihrer Altersklassen sind die 18-jährige Bianca Dürrbeck aus Röttenbach bei Erlangen und die zwölfjährige Liana Wolf, Schwabachs Sportlerin des Jahres. Mit Trainer Florian Zink haben sich die beiden am Samstag in Schwabach auf ihre großen Auftritte vorbereitet.

Am 21. Februar tanzen sie zusammen bei "Fastnacht in Franken" und werden live im Bayerischen Fernsehen zu sehen sein. Bereits am 18. Februar sind sie zu Gast in Berlin, um Frankens Fasching vor der Kanzlerin zu repräsentieren. Für Liana der Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn. "In Veitshöchheim war ich schon mal", sagt sie locker.

Kreative Trainer

Die Idee zur Vorstellung bei der fränkischsten aller Prunksitzungen hatte Bernhard Schlereth. "Macht doch ein Mariechen-Medley", hat der Präsident des Fastnachtsverbands Franken angeregt, nachdem er Liana und Bianca bei der Consumenta in Nürnberg gesehen hatte. Gesagt, getan. Schließlich kennen sich die Trainer der beiden Spitzentänzerinnen schon lange.

Ivonne Gedigk und Florian Zink haben die Musik zusammengestellt und eine fünfminütige Choreographie erdacht. "Da mussten wir schon kreativ werden", sagt Florian Zink. Soli und Pas-de-deux wechseln sich ab. Der Größenunterschied spielt dabei keine Rolle. "Das klappt gut, man muss es eben ausprobieren", so Zink.

Mehrere Termine

Dreimal je sechs Stunden hatten Liana und Bianca sich für gemeinsames Training getroffen. Zwei Mal in Schwabach einmal in Röttenbach. Unmittelbar vor dem Auftritt in Veitshöchheim werden sie noch einmal an drei Tagen die Gelegenheit haben, sich vorzubereiten. Vollstress also für die beiden Elite-Karnevalistinnen. Von der Bundeshauptstadt direkt auf die Fastnachtsbühne nach Veitshöchheim.

Florian Zink führt die großen Erfolge mittelfränkischer Karnevalstänzer auch auf das Engagement des Verbands zurück. "Er widmet sich sehr dem Leistungssport, indem er Schulungen und Workshops anbietet", stellt Zink fest. Bianca Dürrbeck ist sogar zweifache Titelträgerin. Mit der Röttenbacher Garde hat sie bei der Deutschen Meisterschaft auch in der Sparte Schautanz den ersten Platz belegt. Es gebe eben viele Vereine in Mittelfranken, erklärt Zink. "Das führt zu dieser Leistungsdichte", ist er überzeugt.

Liana Wolf und Bianca Dürrbeck sind die Spitzen der Spitze. Beide sind bereits mit phänomenalen Punktzahlen bewertet worden. Liana hat bei den nationalen Titelkämpfen mit 490 von 500 möglichen Punkten sogar einen neuen Rekord aufgestellt. Bianca gewann in ihrer Altersklasse mit 485 Punkten. Erst kürzlich hat sie bei den Mittelfränkischen Meisterschaften in Schwabach mit 100 Punkten die Höchstpunktzahl dort erreicht. Liana Wolf ist dieses Kunststück im Januar in Lauda-Königshofen gelungen.

Den Auftritten in Berlin und Veitshöchheim fiebern beide mit Stolz entgegen. "Das ist die verdiente Belohnung für ihre Erfolge", freut sich auch Florian Zink für seine beiden Schützlinge.

ROBERT SCHMITT

 
05. Februar 2014

 
Topleistungen: Tanzsport-Mädchen der DJK Schwabach in Naila (SC Tagblatt, 01.02.14)

Beim zweitägigen Qualifikationsturnier erneut Maßstäbe gesetzt

SCHWABACH/NAILA - Die gesamte Mannschaft der Tanzsportabteilung der DJK Schwabach trat beim bundesoffenen Qualifikationsturnier in Naila an. Alle drei Garden und fünf Tanzmariechen mühten sich ansprechend um gute Platzierungen und darum, neben den bereits vorhandenen Qualifikationen für die Süddeutschen Meisterschaften weitere zu erreichen.

Die erfolgreiche Jugendgarde der DJK Schwabach mit Tanzmariechen Theresa Herrmann (Mitte) und dem Trainerteam Aurelia Braun, Hanna Eigner und Florian Zink (v. li.).

Die erfolgreiche Jugendgarde der DJK Schwabach mit Tanzmariechen Theresa Herrmann (Mitte) und dem Trainerteam Aurelia Braun, Hanna Eigner und Florian Zink (v. li.). © oh

Aus weiteren Qualifikationen wurde bei diesem Zwei-Tages-Turnier nichts, aber bei acht Starts der Schwabacher stand man immerhin fünf Mal auf dem Siegerpodest. Nach dem Turnier in Schwabach war es das zweiterfolgreichste Gesamtergebnis an einem Wettkampfwochenende in dieser Saison.

Fit und schön am frühen Morgen

Immer die kürzeste Nacht vor einem Turnier hat die Altersgruppe der Jugend. Schon früh um fünf Uhr ging es los, denn um neun Uhr beginnt das Turnier, und da müssen die Kleinen hergerichtet, aber vor allem fit sein. Kein Problem, die Garde war es.

Neun Garden waren am Start, und die stramme Kompanie von der Huttersbühlstraße marschierte auf Platz zwei - wie schon gewohnt in dieser Saison - hinter die Siegermannschaft der Buchnesia Nürnberg. Das war schon der dritte "Stockerlplatz" im vierten Turnier. Die Quali hatte man ja schon in der Tasche - aber Pokal und Siegerehrung sind für die Kinder selbst mittlerweile einfach Pflichtaufgabe.

Unerwartete Erfolge

Die Tanzmariechen der Jugendgarde, Theresa Herrmann und Emma Dann, waren nach ihrem Erfolg in der Garde damit aufgeheizt und wollten nicht nur eine tolle Mannschaftsleistung, sondern zusätzlich auch persönliche gute Leistungen darbieten. Und es kam unerwartet. Theresa Herrmann wurde Turniersiegerin der insgesamt 26 angetretenen Tanzmariechen und die 8-jährige Emma Dann feierte einen neuen persönlichen Punkterekord mit 416, immerhin zehn mehr als bisher, und rutschte damit auf Platz zehn vor.

Die Mütter flippten aus. Für Theresa war es der erste Turniersieg überhaupt. Sie schlug einige Konkurrentinnen, die in der Rangliste klar vor ihr lagen und eigentlich favorisiert waren. Spätestens an diesem Tag hätte sie die "Quali" für die "Süddeutsche" bekommen. Aber die war ja schon im Dezember eingeholt.

Die Siegerehrung war deshalb schon ein Highlight, denn die Schwabacher Juniorengarde war mittlerweile eingetroffen und konnte "ihren" Nachwuchs lauthals feiern. Aber dann wurde es etwas stiller, denn die Junioren hatten ihre letzten beiden Turniere erfolgsverwöhnt etwas verschlafen. Angestachelt durch die Jugendgarde klappte es aber diesmal. Zwar noch nicht so wie zum Saisonauftakt aber immerhin: Platz drei, und auch das Selbstvertrauen war wieder zurück. Jetzt kann es nur noch nach oben gehen, war die einhellige Meinung. Die Deutsche Meisterschaft ist nach wie vor Thema in der Teeniegruppe.

Liana Wolf setzte Maßstäbe

Dieses Ziel ist für sie schon erreicht: Liana Wolf, die deutsche Meisterin brillierte souverän und setzte auch im sechsten Turnier dieser Saison Maßstäbe und sich selbst auch zum sechsten Male auf Platz eins. Liana erreichte die höchste Wertung des gesamten Turniers in allen drei Altersklassen.

Für das zweite Juniorenmariechen, Amelie Straußberger, ging's jedoch um die Wurst. Sie hatte nur noch zwei Chancen für das Halbfinale - eine davon in Naila. Trotz starker Leistungen und einer schöpferischen Pause, die ihr sichtlich gut getan hatte, wollte es wieder nicht klappen. Amelie Straußberger ist sehr gereift und auch von sich selbst überzeugt. Aber die Konkurrenz bei den Junioren ist eben sehr groß. 37 Mariechen waren am Start - wieder hat es um Haaresbreite nicht gereicht. Sie landete einen Platz hinter der Qualifikationsmöglichkeit.

Die Altersklasse Ü15 war wie immer am Sonntag am Start. Bei den Gemischten Garden waren sechs Mannschaften gemeldet. Insgeheim rechneten sich die DJKler den zweiten Platz realistisch aus. Aber Dinge die 100 Mal klappen und über die man sich normalerweise gar keinen Kopf macht, klappten nicht. Ein schwerer Sturz, der noch einigermaßen glimpflich verlief, und die sich daraus entwickelte Nervosität, die zu einer verkorksten Hebung führte, brachte gravierende Punkteabzüge, wie es sie bis dato für die Schwabacher noch nicht gegeben hatte.

Tänzerische Harmonie

Überzeugend jedoch, wie auf allen bisherigen Turnieren, die tänzerische Harmonie und Exaktheit der eingeschworenen Gruppe. Es reichte deshalb noch für den dritten Platz, aber der gute Punkteschnitt war dahin. Letztlich war man zufrieden und sehr erleichtert, dass niemand zu gesundheitlichen Schaden gekommen war.

Der letzte Start in den heimischen Farben gehörte wie immer Tanzmariechen Sarah Dotzauer. Nur 28 Mariechen waren am Start, fast ein Drittel der Starterinnen waren krankheitsbedingt abgemeldet. Und auch Sarah kränkelte. Aber auch sie jagt wie Amelie Straußberger noch der Qualifikation für das Halbfinale hinterher. Deshalb wollte sie auch unbedingt starten. Erkältung und Körperspannung passten aber nicht zusammen. Im Gesamtergebnis konnte man zwar mit dem achten Platz zufrieden sein, die Jagd nach der Qualifikation muss jedoch aufs nächste Turnier verschoben werden.

Insgesamt war die Tanzsportabteilung mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden. Auf ein Neues nächste Woche.

NORBERT ZINK

 
01. Februar 2014

 

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"Sportler des Jahres": Volles Haus und viel Kurzweil (Schwabacher Tagblatt, 27.01.14)

Der Ehrenabend der Stadt Schwabach war heuer so gut besucht wie noch nie

SCHWABACH - "So voll habe ich den Markgrafensaal bei diesem Anlass noch nie erlebt!" Oberbürgermeister Matthias Thürauf war sichtlich erfreut über das extrem starke Interesse am Ehrenabend des Sports in der Stadt Schwabach. Die Sitzplätze im Saal reichten nicht aus, selbst auf der Empore tummelten sich die Sportlerinnen und Sportler samt Anhang.

Sportlerehrung der Stadt Schwabach 2013

Zweieinhalb Stunden lang dauerte am Freitag die Sportlerehrung der Stadt Schwabach im Markgrafensaal. Die zahlreichen Gäste, die sogar auf der Empore Platz nehmen mussten, genossen das attraktive Showprogramm mit Sport und Musik und harrten aus bis zum Höhepunkt, der Bekanntgabe der Sportler des Jahres. © Jainta

Schon weit vor Saalöffnung bildete sich vor den noch verschlossenen Eingangstüren eine Menschentraube.

Gut, 2014 sind Kommunalwahlen – und da ist es für die Amtsinhaber beziehungsweise die Kandidaten, die in ein politisches Amt gewählt werden möchten, fast schon Pflicht, die Verbundenheit mit dem Sport durch ihre Anwesenheit auszudrücken. Die Reihen der Ehrengäste waren denn auch so gut besetzt wie selten zuvor. "Sehen und gesehen werden", lautete das Motto.

Zu sehen und vor allem zu hören bekamen die Besucher des Ehrenabends eine ganze Menge. Der jugendlich frische Gesang der Singing Girls vom Wolfram-von Eschenbach-Gymnasiums und des Piratenchors vom Adam-Kraft-Gymnasiums unter der Leitung von Elisabeth Freund bildete eine willkommene Auflockerung des Ehrungsmarathons. Aktuelle Songs, gekonnt und leidenschaftlich interpretiert, trafen voll den Geschmack der zum Großteil jugendlichen Gäste.

Bilderstrecke zum Thema

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"Sportler des Jahres" 2013 — ein Abend für die Schwabacher Sport-Elite
Zweieinhalb Stunden lang dauerte die Sportlerehrung der Stadt Schwabach. Zahlreiche Gäste genossen das attraktive Showprogramm mit Sport und Musik und harrten aus bis zum Höhepunkt, der Bekanntgabe der Sportler des Jahres.

Auch das sportliche Rahmenprogramm zog das Publikum in seinen Bann. Zehn Mitglieder der Judoabteilung im TV 1848 Schwabach stellten anschaulich mit Fallübungen und Würfen ihre Sportart vor. Besonders interessant der Auftritt von Abteilungsleiter Jochen Heruth und dessen Stellvertreter Stefan Rieger, die einige Würfe zunächst in normaler Geschwindigkeit und daraufhin anschaulich stark verlangsamt präsentierten.

Wie im Fluge

Eine Rhönradshow stellten Natalie Müller (23 Jahre) und Kaya Hezel (14) extra für diesen Abend zusammen. Auch die Vorzeigesportlerinnen des SC 04 Schwabach sorgten mit ihrer spektakulären Darbietung dafür, dass der zweieinhalb Stunden dauernde Ehrenabend wie im Fluge verging. Matthias Thürauf durfte sich ebenfalls an diesem Sportgerät versuchen, und er gab, unterstützt von den beiden Rhönradturnerinnen nicht einmal eine schlechte Figur ab.

Souverän meisterte der Oberbürgermeister wieder seine Rolle als Gratulant bei den Ehrungen der Stadtmeister (Anm. d. Red.: in 19 Disziplinen aus elf Sportarten), der hervorragenden sportlichen Leistungen sowie der "Sportler des Jahres 2013". Er war charmant, suchte das Gespräch mit den Aktiven und setzte sich schon mal das Cap eines jugendlichen Sportlers auf, der sich auf der Bühne von seiner Kopfbedeckung nicht hatte trennen können.

In seiner Ansprache dankte Thürauf den Sportlerinnen und Sportlern, die den Namen der Stadt Schwabach so positiv ins Land hinausgetragen haben. Das Stadtoberhaupt vergaß aber nicht, die vielen Menschen zu erwähnen, die nicht an vorderster Front stehen, sondern im Hintergrund wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft leisten: "Unsere Stadt würde ohne euer ehrenamtliches Engagement ganz anders ausschauen." Es lohne sich, in den Sport zu investieren, so Thürauf, auch wenn es einer Kommune in Zeiten knapper Kassen nicht immer leicht fällt, hohe Summen für den Sportstättenbau aufzubringen. Die Fertigstellung der neuen Dreifachhalle werde zwar die Rahmenbedingungen für den Sport in Schwabach noch im Laufe dieses Jahres spürbar verbessern helfen, allerdings mussten "wir dafür viele Millionen Euro stemmen." Geld, das sicherlich gut angelegt ist.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Stadtverband der Schwabacher Turn- und Sportvereine, der die sportlichen Rahmenbedingung vorgibt, lobte der Oberbürgermeister ausdrücklich. An den neuen Stadtverbandsvorsitzenden Helmut Gruhn, der erst im Frühjahr des vergangenen Jahres gewählt worden war, richtete er anerkennende Worte. "Das hast du gut gemacht", sagte Thürauf und meinte damit Gruhns erste große Amtshandlung in dieser Funktion. Der Stadtverband zeichnet gemeinsam mit dem Sportamt der Stadt für die Organisation der Sportlerehrung verantwortlich. Stellvertretend für alle aus dem Sportamt sei hier Lisa Maier genannt, die wie Helmut Gruhn ebenfalls Neuland betrat und mit einem großen Strauß Blumen für die "tadellose Vorarbeit" und das Gelingen des Festabends belohnt wurde.

Helmut Gruhn versäumte es in seiner Festansprache natürlich nicht, vielen Menschen zu danken und zu gratulieren, die sich mit dem Sport in Schwabach verbunden zeigten. Den Sportlerinnen und Sportlern, die so zahlreich zum Ehrenabend erschienen waren, sowieso. Aber auch den "Treibern" (Trainer, Übungsleiter, Freund, Eltern oder Konkurrent) im Hintergrund, ohne die ein reibungsloser und gut funktionierender Sportbetrieb kaum möglich ist. Der Stadtverwaltung und dem Stadtrat sagte er Dank für ihre jährlichen Zuschüsse von insgesamt rund 116000 Euro. Geld, das pünktlich auf die Konten überwiesen wird und ohne das die Sportvereine in Schwabach wohl nur schwer überleben könnten.

Soziales Engagement

Dem Erfa-Kreis der Schwabacher Industrie, durch dessen Spenden 20 Vereinsbeiträge für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen beziehungsweise unverschuldet in Not geratenen Familien übernommen werden konnten ("Schwabacher Weg"), bescheinigte der Stadtverbandsvorsitzende ebenfalls vorbildliches Engagement. Aber auch dem Stadtjugendring mit seinen Streetworkern und Sozialpädagogen dankte Gruhn dafür, dass sie es an vielen Samstagabenden möglich machen, Jugendlichen, die in keinem Sportverein aktiv sind, ihrem Sport nachzugehen.

Natürlich wandte sich der Stadtverbandsvorsitzende am Ende noch an die Vertreter von Sparkasse und Raiffeisenbank, die im jährlichen Wechsel gemeinsam mit der Jochen-Scharf-Gruppe die Kosten für den Imbiss und die Getränke übernahmen - denn es ist bereits schöne Tradition, den Ehrenabend der Stadt Schwabach bei interessanten Gesprächen ausklingen zu lassen.

rj

 
28. Januar 2014

 
Liana Wolf zum dritten Mal Schwabacher "Sportlerin des Jahres" (SC-Tagblatt, 25.01.14)

Ein Hattrick zum Genießen - Erstaunliche Leistungen einer Zwölfjährigen

SCHWABACH - Drei Mal war Liana Wolf bereits bei Deutschen Meisterschaften die Nummer Eins - einen "Hattrick" der besonderen Art feierte das Tanzmariechen von der DJK Schwabach jedoch Freitagabend im Markgrafensaal. Zum dritten Mal wurde sie zur "Sportlerin des Jahres" in Schwabach gewählt.

Tanzmariechen Liana Wolf bei der Siegerehrung nach ihrem dritten Gewinn des DM-Titels.

Tanzmariechen Liana Wolf bei der Siegerehrung nach ihrem dritten Gewinn des DM-Titels. © oh

Dieser Erfolg ist um so beachtlicher, wenn man das Alter berücksichtigt. Liana Wolf ist erst 12 Jahre alt.

Die Deutlichkeit, mit der Liana Wolf zur "Sportlerin des Jahres 2013" gewählt worden ist, schlug sich einmal mehr in nackten Zahlen nieder. Bei ihrem zweiten Triumph vor zwei Jahren erhielt die zierliche Tänzerin zum ersten Mal in der Geschichte dieser Sportlerwahl alle 18 möglichen Punkte. Diesmal fehlte zwar ein Punkt, aber 17 Zähler stellten einmal mehr ein herausragendes Ergebnis dar.

Ein ganz besonderer Trainer

Mit 14 Zählern landete Florian Zink auf dem Bronzerang - auch diese Platzierung verdeutlicht, welch hohen Stellenwert der Karnevalistische Tanzsport mittlerweile in Schwabach genießt. Florian Zink ist nicht nur Trainer der DJK-Tanzsportabteilung, sondern brachte es 2013 zum wiederholten Male zu deutschen Meisterehren im Schautanz.

Sportler des Jahres 2013

Mit 14 Zählern landete Florian Zink (DJK Schwabach, hier neben Anja Erlbacher) auf dem Bronzerang - auch diese Platzierung verdeutlicht, welch hohen Stellenwert der Karnevalistische Tanzsport mittlerweile in Schwabach genießt. 27.01.2014 © Roland Jainta

 
28. Januar 2014

 
Ein Juror zückte die Traumzahl (Schwabacher Tagblatt, 11.01.14)

Erste 100er Wertung für Tanzmariechen Liana Wolf beim Turnier in Lauda

Liana Wolf und Trainer Florian Zink

Die Planungen für den großen Auftritt bei der Bundeskanzlerin haben längst begonnen. Bei Liana Wolf und ihrem Trainer Florian Zink stimmt zumindest schon mal die für Angela Merkel typische Handbewegung.

SCHWABACH — Die Kanzlerin gibt sich die Ehre. Liana Wolf sowie ihr Trainer Florian Zink sind dieses Jahr auserwählt und dürfen beim jährlichen Empfang von Angela Merkel im Bundeskanzleramt den Bund Deutscher Karneval repräsentieren.

Kurz vor der Jahreswende kam der Anruf vom Präsidenten des BDK, dass Tanzmariechen Liana Wolf stellvertretend für die vielen tausend Karnevalstänzer der Republik ihr Können unter Beweis stellen darf. Natürlich ist dies auch ein Vertrauensbeweis an den erfolgreichen Trainer, der es in wenigen Jahren geschafft hat, die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach weit über die Grenzen der Stadt bekannt zu machen. Am 18. Februar wird eine kleine Schwabacher Delegation nach Berlin reisen.

Die 3-fache Deutsche Meisterin revanchierte sich beim ersten Turnier dieses Jahres in Lauda für diese Einladung auf ihre Art. Sie gewann es nicht nur souverän, sondern erstmals zog einer der Juroren für sie die Bewertungszahl 100. Mehr geht nicht. Eine Rarität im karnevalistischen Tanzsport. Gleichzeitig festigte sie mit diesem Erfolg ihren derzeitigen ersten Platz in der Rangliste von 254 Juniorenmariechen, die sich in dieser Saison für die Meisterschaften bewerben.

Bereits an diesem Wochenende sind alle Aktiven der DJK Schwabach schon wieder auf Reisen und werden versuchen, im oberfränkischen Naila auf Punkt- und Pokaljagd zu gehen.

NORBERT ZINK

 
14. Januar 2014

 
Jahresrückblick 2013 (Schwabacher Tagblatt, 31.12.13 - ein Auszug)

Das Lächeln überstrahlt alles

Juniorengarde

Wie doch die Tänzerinnen in ihren bunten Kostümen lange müde belächelt wurden. Der Karnevalistische Tanzsport wird von vielen immer noch fälschlicherweise ausschließlich mit Fasching in Verbindung gebracht. Dabei müssten es aufmerksame Leser unseres Schwabacher Tagblatts längst besser wissen:

Hinter dem Lächeln der Aktiven steckt harte Arbeit. Nicht zuletzt die sportlichen Erfolge der Tänzerinnen haben den Namen der DJK Schwabach bis weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Stellvertretend für die vielen herausragenden Platzierungen steht Liana Wolf. Das Tanzmariechen feierte 2013 die dritte deutsche Meisterschaft in Serie. Foto: Jainta

2013

war ein Sportjahr, das wieder in die Geschichte eingehen dürfte. Und die nachhaltigsten Storys schrieb wieder der Fußball. Triplesieger FC Bayern München ist nun auch noch Vereinsweltmeister. "Unser Club" produzierte hingegen einen Negativrekord, blieb auch im letzten Vorrundenspiel der laufenden Bundesligasaison ohne Sieg.

Für die meisten Sportlerinnen und Sportler aus dem Verbreitungsgebiet des Schwabacher Tagblatts war hingegen business as usual angesagt - die überragenden Erfolge ließen sich an den fünf Fingern einer Hand abzählen. Und dennoch: Dass dieser Rückblick auf das Sportjahr 2013 eine ganze Zeitungsseite füllt, muss Gradmesser für die wichtige Arbeit sein, die in unseren Vereinen geleistet wird. Nicht immer strahlt über den Clubs in Schwabach und Umgebung die Sonne. Auch Misserfolge beziehungsweise negative Entwicklungen sind Teil des Vereinslebens.

Für die Menschen ist der Sportverein aber nicht nur eine Gemeinschaft, in der Erfolge gefeiert und sich über die Niederlagen geärgert wird. Der Sportverein ist Anlaufstelle für Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und Religionen. Der Sportverein ist für Viele ein Stück Heimat - ehrenamtliches Engagement ist durch kein Geld der Welt aufzuwiegen. Ehrenamtliches Schaffen ist unverzichtbar.

 
6. Januar 2014