Presse - Archiv 2015
Der "Tag der Jugendverbände" litt unter der großen Hitze (SC-Tagblatt, 06.07.15)

Vereine präsentierten ihr Angebot auf dem Marktplatz

SCHWABACH - Der Tag der Jugendverbände auf dem Schwabacher Marktplatz hat in diesem Jahr unter der großen Hitze gelitten. Erkennbar weniger Besucher wollten sich über das Angebot der verbandlichen Jugendarbeit in Schwabach informieren als in den vorangegangenen Jahren.

Auf dem Marktplatz stand die Mitmachbühne: Sonne und Tänzerinnen strahlten um die Wette. © Foto: Robert Schmitt

Die Jugendverbände, ihre Vertreter und der Stadtjugendring als Veranstalter ließen sich davon nicht entmutigen. Engagiert und sachkundig gaben sie Auskunft und machten beste Werbung für ihre Sache.

Großes Aufsehen erregte die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach, die mit Trainer Florian Zink ihr gesamtes Repertoire für Kinder und Jugendliche auf der selben Bühne präsentierte wie die Kunstradfahrer der Schwabacher Solidarität.

Trinken, Löschen, Tauchen

Aufgrund der außergewöhnlichen Temperaturen waren Getränke und kühlendes Nass äußerst gefragt.

Die Jugendarbeit der Katastrophenschützer, die sich auf dem Martin-Luther-Platz zeigte, hatte es da einfach. Der Feuerwehrnachwuchs zeigte fleißig, wie man richtig löscht, und sorgte so für erfrischenden Tröpfchennebel. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) hatte sogar ein eigenes Becken mitgebracht, in dem wenigstens eine abtauchen konnte. Unter Wasser war an diesem Tag ohnehin der beste Platz.

Pech hatte das Technische Hilfswerk (THW) Schwabach. Ein von einem THW-Lastwagen gezogener Anhänger war auf dem Heimweg und kippte in der Nördlichen Ringstraße um. Offenbar war die Ladung verrutscht, so dass der Anhänger ins Schlingern geriet und dann umstürzte. Dabei beschädigte er einen Metallzaun und eine Mauer. Die Polizei beziffert den Schaden am Zaun auf 5000 Euro. Das THW räumte an der Unfallstelle selbst auf.

8. Juli 2015

 
Neue "Verstärkung" für die Abteilungsleitung (SC-Tagblatt, 03.06.15)

Die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach konnte Markus Letterer als zweiten Abteilungsleiter gewinnen

SCHWABACH — Nach einer erfolgreichen Saison stellte die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach bei ihrer Jahreshauptversammlung die Weichen für die Zukunft. Da aus persönlichen Gründen die ehemalige Abteilungsleiterin Barbara Dotzauer nicht mehr zur Verfügung stand, führte deren Vertreter Marco Slabsche die Abteilung in den vergangenen 12 Monaten kommissarisch.

Bei der Versammlung wurde er nicht nur als Abteilungsleiter bestätigt, sondern er freute sich um so mehr, dass er mit Markus Letterer einen "zweiten Mann" an seiner Seite gefunden hat, der ihn bereits vorher tatkräftig unterstützt hatte. Neben den beiden Abteilungsleitern wurden auch die Kassiererin Heike Letterer, Schriftführer Christian Dann und der sportliche Leiter Florian Zink in ihren Ämtern bestätigt, so dass ein bewährtes Team für die nächsten zwei Jahre zur Verfügung steht.

Der Vorsitzende des Hauptvereins Thomas Panni zeigte sich ebenfalls zufrieden, dass die Versammlung geschlossen für die Abteilungsleitung stimmte. Die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Abteilung und dem DJK-Vorstand könne so erfolgreich fortgesetzt werden.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Überreichung von Ehrungen, verbunden mit jeweils einem Gutschein vom Diözesanverband Eichstätt an die beiden erfolgreichsten Aktiven der Abteilung. Für jeden errungenen Meistertitel gab es jeweils eine Prämie für Liana Wolf und Theresa Herrmann. Theresa konnte sich im Jugendbereich den Fränkischen Meister- und den Süddeutschen Meistertitel ertanzen, während Liana Wolf im Juniorenbereich ihre fünfte Deutsche Meisterschaft nach Schwabach brachte.

Auch der Cheftrainer Florian Zink konnte sich über diese Erfolge freuen, wurde doch sein Engagement vom Hauptverein mit einer Überarbeitung seines Übungsleitervertrages honoriert. In Zusammenarbeit mit der Abteilung war dies für den Verein auch notwendig geworden. Florian Zink gründete vor acht Jahren mit einer Handvoll Mitgliedern die Abteilung. Mittlerweile sind daraus über 80 Mitglieder geworden.

Die Tanzsportabteilung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Aushängeschild Schwabachs entwickelt, gehört sie doch zu den zehn erfolgreichsten Gardetanzvereinen Deutschlands. Um die erfolgreiche Arbeit weiter fortsetzen zu können, werden auch ständig neue Tänzerinnen und Tänzer gesucht. Sport- und Tanzangebote gibt es bereits für Kinder ab drei Jahren. Nähere Informationen bei Abteilungsleiter Marco Slabsche sowie dem sportlichen Leiter Florian Zink. Kontakt unter www.djk-schwabach.de/tanzsport

24. Juni 2015

 
So stark wie nie (SC-Tagblatt, 25.03.15)

Saison vom Feinsten für Tanzsportabteilung der DJK

SCHWABACH - So stark wie nie präsentierten sich die Tänzerinnen der DJK Schwabach in der gerade zu Ende gegangenen Saison. Einmal Gold, einmal Silber und eine weitere Teilnahme an der 44. Deutschen Meisterschaft im Karnevalistischen Tanzsport in der Kölner Lanxess-Arena sind die Glanzpunkte der Abteilung.

Die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach beschloss eine sportlich herausragende Saison.
© Foto: Roland Jainta

Die Tanzsportakrobatik der DJK Schwabach ist inzwischen bis weit über die Stadtgrenzen hinaus „leuchtendes Vorbild für den Sport in Schwabach“, wie es Oberbürgermeister Matthias Thürauf in seiner Rede ausdrückte.

Erst seit 2006 wird unter dem Dach der DJK Schwabach Tanzsport auf allerhöchstem Niveau geboten. Inzwischen ist die junge Abteilung nicht nur die sportlich erfolgreichste, sondern auch die zahlenmäßig drittgrößte Sparte innerhalb des Vereins. Dessen erster Vorsitzender Thomas Panni wusste sehr genau, bei wem er sich für diese rasante Entwicklung zu bedanken hatte, nämlich bei Florian Zink: „Wir sind sehr stolz darauf, dass du bei der DJK Schwabach bist!“

Zink ist der Vater der zahlreichen Erfolge. Einst selbst im Karnevalistischen Tanzsport zweifacher Deutscher Meister, versteht es der 29-jährige Cheftrainer wie kaum ein anderer, seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz zu vermitteln. Auch Marco Slabsche, der Leiter der DJK-Tanzsportabteilung, stellte das Engagement des Trainers heraus — „was du für die Mädels tust, ist nicht mit Geld aufzuwiegen“ —, ohne freilich das große ehrenamtliche Engagement der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer zu erwähnen und mit Präsenten zu danken.

Im Mittelpunkt der Saisonabschlussfeier, der neben Oberbürgermeister Matthias Thürauf auch der Vorsitzende des Stadtverbandes der Schwabacher Turn- und Sportvereine, Helmut Gruhn, sowie die Vizepräsidentin des DJK-Diözesanverbandes, Hedwig Konrad, beiwohnten, stand jedoch die Würdigung der sportlichen Leistungen. Florian Zink nahm sich viel Zeit für die Erfolge der Mädchen.

Stadtverbandsvorsitzender mit den beiden sportlichen Aushängeschildern der Stadt Schwabach, Liana Wolf (re.) und Theresa Herrmann. © Foto: Jainta

Natürlich stellte er die fünfte Deutsche Meisterschaft von Liana Wolf in Serie heraus und er fragte sich, ob es denn in Schwabach jemals eine/n Sportler/in gegeben habe, der/die einen solchen Titel so oft wiederholen konnte. Natürlich beglückwünschte er auch die Tanzmariechen Theresa Herrmann für ihren Deutschen Vizetitel und Ariola Berisa für Rang acht bei der „Deutschen“, er freute sich aber genauso über alle anderen Platzierungen, ob bei Fränkischen oder Süddeutschen Meisterschaften. „15 Pokale, vier Qualifikationen und vier Meisterschaften — das bleibt in Erinnerung“, rechnete Zink vor.

Am meisten freute sich der Übungsleiter allerdings über die „tolle Entwicklung“ der beiden Garden, die jeweils nur haarscharf die Teilnahme an der „Deutschen“ verpasst hätten. „Hatte man uns früher auf den deutschen Ranglisten noch suchen müssen, so findet man uns inzwischen schon auf der ersten Ergebnisseite!“, sagte Florian Zink voller Stolz und verwies darauf, dass man erst seit 2008 damit begonnen habe, Garden zusammenzustellen.

In diesem Zusammenhang soll noch einmal darauf hingewiesen werden, dass die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach laufend Schnupperkurse anbietet und Mädchen und Jungs ab dem dritten Lebensjahr (bevorzugt Jahrgang 2010) jederzeit willkommen sind. Weitere Informationen sowie Trainingszeiten unter http://www.djk-schwabach.de/tanzsport/

ROLAND JAINTA

26. März 2015

 
Auf dem Podest wird Fränkisch geredet (SC-Tagblatt, 17.03.15)

44. Deutsche Meisterschaft in Köln ganz im Zeichen von Liana Wolf und Co. — Trainer „richtig stolz“

Zum fünften Mal in Folge wurde Tanzmariechen Liana Wolf Deutsche Meisterin
Zum fünften Mal in Folge wurde Tanzmariechen Liana Wolf Deutsche Meisterin. Foto:privat

Im Karnevalistischen Tanzsport wird auf dem Siegerpodest mittlerweile fleißig Fränkisch gesprochen. Bei der 44. Deutschen Meisterschaft in der Kölner Lanxess-Arena wurde am vergangenen Wochenende dieser Trend nicht nur bestätigt, er wurde bekräftigt.

Von insgesamt 13 Disziplinen in den Altersklassen Ü15, Junioren und Jugend standen in nicht weniger als acht fränkische Sieger ganz oben auf dem Podest. Mittelfranken allein brachte es auf sechs erste Plätze und bestätigte wieder einmal den Ruf als Hochburg des Karnevalistischen Tanzsports.

SCHWABACH/KÖLN — Die KK Buchnesia aus Nürnberg zählte mit insgesamt drei Titeln zu den herausragenden Vereinen bei den 44. Deutschen Meisterschaften in Köln. Aber auch die DJK Schwabach leistete zu der überragenden mittelfränkischen Erfolgsbilanz ihren Beitrag und stellte mit Tanzmariechen Liana Wolf nicht nur eine überlegene Siegerin in der Juniorenklasse der Tanzmariechen, sondern in der Altersklasse der Jugend mit der zweitplatzierten Theresa Herrmann eine weitere Medaillenträgerin, was Cheftrainer Florian Zink „richtig stolz macht!“ Dabei war ein derartiger Erfolg vor ein paar Wochen noch gar nicht abzusehen, denn sowohl Liana Wolf als auch Theresa Herrmann konnten sich nicht so gezielt für die „Deutsche“ vorbereiten, wie es hätte sein müssen. Bei der bis dato vierfachen Deutschen Titelträgerin Liana Wolf machte sich bei einem Turnier in Bad Windsheim zum ersten Mal der Ischiasnerv bemerkbar. Derartige Alarmsignale des Körpers dürfe man nicht überhören, ließ Florian Zink wissen. Nach Absprache mit dem Physiotherapeuten wurde das Training sofort umgestellt.

481 Punkte (von 500)

Auch im Wettkampf hieß es seit­dem: Gesundheit geht vor. Die Kür wurde umgebaut, schwierige Elemente, soweit möglich, herausgenommen. Obwohl Liana Wolf in Köln nicht alle Höchstschwierig­keiten zeigen musste, blieb sie eine Klasse für sich. 481 (von 500 möglichen) Punkten kamen zusammen. Ihre Konkurrenz hielt sie auf Abstand. 472 beziehungsweise 471 Punkte erreichten die Mädchen auf den Plätzen zwei und drei.

Rang vier — das hatte sich Florian Zink für Ariola Berisa ausgerechnet. Als Dritte der Süddeutschen Meisterschaft in Bayreuth hatte sich das Junioren-Tanzmariechen der DJK Schwabach zum ersten Mal für Deutsche Titelkämpfe qualifiziert. Dass auch in dieser Sportart viel von der Tagesform abhängt und das Nervenkostüm halten muss, davon weiß die 15-Jährige nun durchaus zu berichten. Wie in Bayreuth kam sie bei der DM auf 447 Zähler. Doch diese reichten diesmal „nur“ zu Platz sieben. Eine etwas ungünstige Startnummer und die Tatsache, dass die Konkurrentinnen mit den ungewohnten Bedingungen in einer gut gefüllten Lanxess-Arena besser zurecht kamen, schlugen sich im Ergebnis nieder. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau: Ein siebter Platz von über 300 Tanzmariechen in Deutschland ist allemal ein Topergebnis.

Drei Wochen vor der Süddeutschen Meisterschaft schienen die Titelchancen für das Jugend-Tanzmariechen Theresa Herrmann bereits gegen Null gesunken zu sein. Nicht aber das Fieber, denn ein hartnäckiger Infekt machte eine gezielte Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt schier unmöglich. „Der Infekt hat Kraft gekostet“, blickte ihr Trainer zurück. Doch irgendwie hat es Theresa Herrmann dann doch geschafft, wieder in Form zu kommen. Und wie. Als Süddeutsche Meisterin sicherte sie sich das Ticket nach Köln. Zum zweiten Mal konnte sie sich für eine Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Nach Platz zehn im Vorjahr gelang ihr nun beinahe der ganz große Wurf: Theresa Herrmann gewann Silber mit 453 Punkten — so viele wie noch nie. Für ein Mädchen, das diesen Sport erst seit zwei Jahren ausübt, eine famose Leistung. ROLAND JAINTA

Wer so toll tanzen möchte, wie Liana Wolf, Theresa Herrmann oder Ariola Berisa, der kann sein Talent bei den Schnupperkursen der DJK Schwabach austesten. Angesprochen werden Mädchen und Jungs ab dem dritten Lebensjahr. Bevorzugt Jahrgang 2010. Weitere Informationen sowie die Trainingszeiten finden Sie auf der Homepage im Internet unter http://www.djk-schwabach.de/tanzsport/

17. März 2015

 
Tanzsport: DJK-Mädchen dominieren Franken (SC-Tagblatt, 28.02.15)

Zuversichtlicher Blick auf die Süddeutschen Meisterschaften

Die Fränkische Meisterin Theresa Herrmann (re.) und Emma Dann strahlten mit Cheftrainer Florian Zink um die Wette. Fotos: oh

SCHWABACH - Am vergangenen Samstag, 21. Februar, überzeugte die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach gleichzeitig auf zwei Turnieren mit insgesamt vier Platzierungen auf dem Siegertreppchen.

Dabei musste sich die Abteilung der DJK aufteilen — während die Junioren in Rheinstetten Mörsch ihr Turnier absolvierten, stand für die Jugend ein Highlight auf dem Programm, nämlich die fränkischen Meisterschaften in Veitshöchheim. Los ging es mit der Tanzgarde der Junioren. Diese startete als vorletztes und musste sich bedingt durch einige krankheitsbedingte Lücken mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Nach der Garde stand für die Betreuer wieder schnelles Umziehen und Schminken auf dem Programm. Bereits mit Startnummer fünf tanzte das erste Mariechen Cagla Yapici auf der Bühne. Sie erreichte einen guten Platz im Mittelfeld. Als nächstes ging Ariola Berisa ins Rennen und ging erstmals in Führung. Kurze Zeit später wurde sie auf Platz zwei verdrängt.

Bei den Juniorinnen bestätigten die Mädels der DJK Schwabach ihre Ausnahmestellung. Hinter Liana Wolf landeten Ariola Berisa (re.) und Amelie Straußberger auf den Plätzen drei und fünf.

Erst als Liana Wolf zum Ende der Disziplin ihren Tanz fehlerfrei absolvierte und sich souverän auf Platz eins schob, rutschte Ariola Berisa auf den dritten Platz zurück. Amelie Straußberger landete in diesem Wettbewerb auf dem fünften Platz und verpasste damit knapp die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft.

In Veitshöchheim

Zur gleichen Zeit weilte Cheftrainer Florian Zink mit der Jugend bei der Fränkischen Meisterschaft in Veitshöchheim. Die Garde landete wie bei den Junioren auf dem fünften Platz. Bei den Mariechen landete Celina Federschmidt auf einem guten Mittelfeldplatz. Mit ihrer Saisonbestleistung und dem dritten Platz schaffte Emma Dann den Sprung aufs Treppchen. Den ersten Platz erreichte Theresa Herrmann. Sie wurde somit Fränkische Meisterin. Nach dem erfolgreichen Wochenende blickt die Tanzsportabteilung der DJK Schwabach nun zuversichtlich auf die bevorstehenden Süddeutschen Meisterschaften nächste Woche in Bayreuth.

28. Februar 2015

 
Tanzmariechen: Freundin und Konkurrentin (Nürnberger Nachrichten, 11.02.15)

An Fasching haben die jungen Tänzerinnen viel Stress — Doch nach dem Fasching kommen die Wettbewerbe

Mit ihren kurzen Röcken, den perfekt frisierten Zöpfchen und den stylischen Kostümen tanzen sie sich durch die fünfte Jahreszeit: die Mädels und Jungs der Faschingsvereine. Dass hinter jedem Tanz ein anstrengendes Sportprogramm und sogar Konkurrenzdruck steckt, sieht man aber erst auf dem zweiten Blick. Drei erfolgreiche Tanzmariechen erzählen von ihrem Hobby, das sie nicht nur zur Faschingszeit zu Höchstleistungen fordert.

Liana, Jenny und Bianca kennen sich: Bei Wettbewerben sind sie befreundete Konkurrentinnen, bei Auftritten, wie in Veitshöchheim, tanzen sie auch gemeinsam. ©Montage: Hava

Stressig? Ja, das ist es – kann Jenny Berger nur bestätigen. „Ende Januar und im Februar, wenn wir neben den Turnieren und dem Training noch die vielen Auftritte auf Prunksitzungen, Veranstaltungen und im Fernsehen haben, geht es zur Sache“, erzählt die 15-Jährige. Sie tanzt seit acht Jahren bei der Nürnberger Buchnesia. Diese Saison ist sie gerade von den Junioren in das Ü15-Team gewechselt. Dort mischt sie als Tanzmariechen, in der Garde, in der Schautanzgruppe und im Paartanz mit.

Für die Schülerin steht ganz klar der Sport im Vordergrund. „Auf Faschingsfeiern bin ich eher selten unterwegs“, gesteht sie. Denn beim Faschingsverein aktiv zu sein, bedeutet nicht gleich, dass man sich gerne verkleidet und auf jeder Party vertreten ist. „Das Tanzen ist der Hauptgrund, warum ich im Verein dabei bin“, sagt Jenny, die momentan zweimal in der Woche trainiert. Da kommen immerhin acht Stunden zusammen.

Denn wer als Tanzmariechen oder in der Garde über die Bühne wirbelt, sollte fit sein. Das weiß auch Bianca Dürrbeck von den Röttenbacher Besenbindern.

Die 19-Jährige aus Wiesendorf bei Adelsdorf trainiert eigentlich viermal pro Woche, während des Faschings kommen aber noch Zusatzeinheiten für neue Tänze und die ganzen Auftritte hinzu. „Nach dem Aufwärmen machen wir zum Beispiel Seilsprünge für die Ausdauer, wir dehnen uns aber auch viel und kräftigen unsere Bauch- und Rückenmuskulatur. Dann tanzen wir unsere Tänze“, erzählt sie.

Pause wegen Verletzung

Am liebsten mag Bianca die Akrobatik. Schon als Kind konnte sie nicht stillsitzen: „Ich habe gerne Räder und Spagat gemacht. Und da meine Mama eine Trainerin kannte, kam ich zu dem Sport.“ Verletzt war die junge Frau leider schon häufiger, weil ihre „Bänder nicht die besten sind, und ich daher schnell mal umknicke“. Eine Trainingspause bedeutet dann, dass man wieder viel aufholen muss. Liana Wolf vom DJK Schwabach hat diese gerade hinter sich, berichtet sie.

Die vierfache Deutsche Meisterin bei den Junioren-Tanzmariechen hat sich bei einem Turnier verletzt und musste mehrere Wettkämpfe ausfallen lassen. Apropos Wettkampf: Wie ist der Konkurrenzdruck unter Tanzmariechen? „Es gibt in Deutschland über 400 Tanzmariechen. Mein Verhältnis zur Konkurrenz ist gut, mit einigen bin ich sogar befreundet“, sagt die 13-jährige Liana.

Jenny meint, dass jede Tänzerin natürlich besser sein möchte als die andere. „Gerade in den Disziplinen Tanzmariechen und Garde ist das schwierig, hier gibt es viele erfolgreiche Mariechen auch aus der Region.“ Da die Nürnbergerin neu in ihrer Altersklasse ist, kennt sie noch nicht so viele Teilnehmerinnen, bei den Junioren hat sie einige Freundinnen. „Bei Wettkämpfen unterhalten wir uns dann über unser Training, man holt sich Ansporn und schaut, was die anderen so in ihre Choreographie einbauen.“ Ihr Ziel ist, in ein bis zwei Jahren wieder auf die Deutsche Meisterschaft zu fahren, auf der sie 2014 siebte wurde.

Das Highlight der drei Tanzmariechen ist der Auftritt bei „Fastnacht in Franken“ in Veitshöchheim. Jenny ist dieses Jahr das erste Mal dabei gewesen, Liana und Bianca tanzten dort schon öfter gemeinsam. „In der Live-Sendung teilnehmen zu dürfen, ist die Champions League des karnevalistischen Tanzes. Nicht jeder Tänzer darf dorthin, es ist eine Ehre für mich“, sagt Liana.

Im vergangenen Jahr durfte die 13-Jährige bereits vor Bundeskanzlerin Angela Merkel im Berliner Kanzleramt tanzen. Das zählt neben den vielen Titeln zu ihren wichtigen Erfolgen. Auch die zweifache Deutsche Meisterin Bianca durfte in diesem Jahr noch mal zu Angela Merkel reisen. „Ich bin aufgeregt, da ich alleine tanze. Voriges Jahr, als wir mit der Gruppe beim Totalitätenempfang waren, war ich leider verletzt“, erzählte Bianca vor ihrem Auftritt.

Wie Jenny hat auch die 19-Jährige nicht so viel mit dem Verkleiden an Fasching am Hut. „Nur bei der Rosenmontagsparty im Verein“, sagt sie. Und auch Liana bezeichnet sich eher als Faschingsmuffel. Die jungen Tänzerinnen interessieren sich eben nur für ihren Sport, trainieren dafür hart und freuen sich natürlich, an Fasching und bei Wettbewerben zu zeigen, wofür sie das ganze Jahr so fleißig geschwitzt haben: Jenny ist im Paartanz bei der Süddeutschen Meisteschaft dabei, Liana und Bianca wollen im März ihren Deutschen Meistertitel verteidigen.

STEFANIE GOEBEL

11. Februar 2015

 
Tanzmariechen Liana Wolf wirbelte bei „Fastnacht in Franken“ (SC-Tagblatt, 09.02.15)

Aktive aus Schwabach und dem Landkreis Roth bei Prunksitzung in Veitshöchheim

SCHWABACH / ALLERSBERG / SPALT - Bei der TV-Prunksitzung des Fastnachtsverbandes Franken in Veitshöchheim mit 48,1 Prozent Marktanteil und 3,9 Millionen Zuschauern waren Aktive aus dem Landkreis Roth und der Stadt Schwabach dabei.

Tanzmariechen Liana Wolf von der DJK Schwabach beim Schautanz.© Foto: Josef Sturm

Im Vergleich aller „Fastnacht in Franken“-Sendungen seit 1991 liegt damit die diesjährige Live-Übertragung aus den umgestalteten Mainfrankensälen in Veitshöchheim an erster Stelle. Auch diesmal waren die Original Allersberger Flecklashexen, die Spalter Fleckli sowie Tanzmariechen Liana Wolf von der DJK Schwabach dabei.

Ideenreich kostümiert

Garant für ein farbenfrohes Bild in den Mainfrankensälen, die zum Schluss der Sendung gar von „Kardinal“ Volker Heißmann eingeweiht wurden, waren die Flecklashexen und die Fleckli, die den ganzen Abend durchs Bild geisterten und Akteure und Promis begleiteten. Über die Bretter, die die Welt bedeuten, wirbelte die mehrfache deutsche Meisterin Liana Wolf beim Tanzmariechen-Medley. Sichtlich genoss das ideenreich kostümierte und geschminkte Narrenvolk das Geschehen im Saal. Für die Besucher der hinteren Reihen wäre eine höher gelegte Bühne sicher von Vorteil.

Apropos: Es lohnt sich trotz der 14 000 Bewerbungen um eine Eintrittskarte mitzumachen. Das bestätigte eine vierköpfige Familie aus Mitterteich, denen die Glücksfee hold war. Sie waren begeistert: „Es ist schon etwas ganz Anderes und Einmaliges, wenn man live dabei sein darf.“ Und natürlich war für sie als Oberpfälzer die Altneihauser Feierwehrkapelln der Favorit.

Auf der Elferratstribüne dabei war Otto Hausmann, der Präsident der KaGe Spalt. Er betrachtet es als große Ehre, im Elferrat neben Sitzungspräsident Bernd Händel und Bernhard Schlereth, dem Präsidenten des Fastnachtsverbandes Franken, dabei sein zu dürfen: „Das ist Champions League.“

So hoffen auch die Allersberger und die Gredinger Fastnachter, im nächsten Jahr wieder neben Hausmann und Marco Slabsche von der DJK Schwabach sowie Werner Kilian Platz nehmen zu dürfen. Letzterer gehört als stellvertretender Vorsitzender des Fastnachtsverbandes fest zum Elferratsgremium.

Als Gäste im Publikum aus der Region auszumachen waren unter anderem Norbert Saurborn und Sabine Stubenhofer, der Vorsitzende und die Sitzungspräsidentin des Allersberger Faschingskomitees, Landrat Herbert Eckstein mit seiner Frau Elke, Rundfunkrat Peter Hufe mit seiner Lebensgefährtin, die Schnabelbremsen aus Heideck, Claudia und Franz Rackl aus Allersberg sowie Mittelfrankenpräsident Peter Neubauer aus Schwabach.

Erstmals in Veitshöchheim dabei war Allersbergs neue Hexenmeisterin und Trainerin der Flecklashexen, Jessica Heim. Im Einsatz war sie mit der Hexentruppe bereits bei der Generalprobe am Donnerstag. „Beide Sitzungen waren super“, betonte sie. „Da bekommt man viele Eindrücke und kann auch Kontakte knüpfen und ein gutes Netzwerk aufbauen.

Viel zu tun gab es für die Allersberger und Spalter Brauchtumsfiguren, die 2014 noch von den Pumpernickeln der Gredonia unterstützt worden waren. Beim Auftakt, während der Livesendung und beim Finale standen die Flecklashexen und Fleckli im Rampenlicht. Sie begleiteten prominente Gäste — Ministerpräsident Horst Seehofer, Froschkönig Günther Beckstein, Gandhi Markus Söder und die bayerische Queen Barbara Stamm ebenso wie die Buchnesia-Garde, Waltraud und Mariechen oder Dreggsagg Michl Müller.

„Ma hat ma und ma hat ma net“

Zusammen mit seinem Chef, Friedenskämpfer Mahatma Gandhi (ma hat ma und ma hat ma net) kam erstmals Staatssekretär Albert Füracker aus dem Landkreis Neumarkt nach Veitshöchheim. Live mitverfolgen konnten das Spektakel auch die Zuschauer an den Bildschirmen zuhause und im Livestream auf BR.de.

Auf die Frage: „Wie war’s?“ verkündete dann Ministerpräsident Seehofer: „Ich lebe noch! Wir stellen viel an, drum müssen wir viel aushalten.“ Zum sechsten Mal sei er heuer da, „Veitshöchheim ist absolute Nummer eins in Bayern, Deutschland und Europa – es war fabelhaft, super,“ dankte er, ehe er sich von Michl Müller eine Zugabe, „seiner immer neuen Kreationen, die noch niemand gesungen hat“ wünschte.

Seit der ersten Fernsehsitzung 1988 ist Barbara Stamm dabei, und die „Fastnacht in Franken“ habe sich immer besser entwickelt. Man merkt, was die Künstler leisten, betonte die Politikerin.

Auch Dr. Kathrin Degmair, die Leiterin des BR-Studios Franken, dankte allen Ehrenamtlichen, dem Fastnachtsverband und den Akteuren des BR: „Es hat mir sehr, sehr gut gefallen, die wahnsinnige Stimmung des Publikums hat durch den Abend getragen. Dank an alle, ihr wart klasse.“

JOSEF STURM

09. Februar 2015

 
Tanz der Deutschen Meister in Veitshhöchheim (SC-Tagblatt, 06.02.15)

SCHWABACH — „Franken Helau“ und „Fastnacht in Franken“ im Fernsehen, dazwischen mal schnell zur Sportlerin des Jahres in Schwabach gewählt — Tanzmariechen Liana Wolf, die Deutsche Meisterin von der DJK Schwabach, kann sich derzeit vor öffentlichen Auftritten kaum retten.

Heute Abend steht bereits das nächste Highlight auf dem Programm des Bayerischen Fernsehens. Ab 19 Uhr beginnt dort die Sendung „Fastnacht in Franken“ – live aus Veitshöchheim. Nicht nur die Politprominenz gibt sich dort alljährlich ein Stelldichein, auch sportliche Größen werden auf der Bühne zu bestaunen sein.

Gleich drei Deutsche Meister haben gemeinsam einen Tanz einstudiert, der das Publikum in der Halle und vor den Bildschirmen begeistern soll. Die vierfache Titelträgerin Liana Wolf und Bianca Dürrbeck vom KC Röttenbach waren bereits im vergangenen Jahr in Veitshöchheim als Duo gemeinsam über die Bühne gehuscht.

Mit dem Tanzpaar der KK Buchnesia Nürnberg, Sarah Philips und Christian Müller, das 2013 den DM-Titel gewonnen hat, bilden die beiden Solistinnen heute Abend quasi ein „Trio“. Die drei Deutschen Meister aus Franken auf einer Bühne – damit dürfte der große Wunsch von Bernhard Schlereth, dem Präsidenten des Fastnacht-Verbandes Franken, in Erfüllung gehen.

Die Heimtrainer Florian Zink (DJK Schwabach), Angela Frey (KK Buchnesia) und Ivonne Gedigk (KC Röttenbach) zeichneten für das Arrangement und die Vorbereitung verantwortlich. Auf die Ausführung darf man gespannt sein.

Unser Bild zeigt Liana Wolf (Mitte) mit dem Tanzpaar Sarah Philips und Christian Müller.

rj/Foto: oh

11. Februar 2015

 
Liana Wolf ist Schwabachs Sportlerin des Jahres 2014 (SC-Tagblatt, 24.01.15)

Tanzmariechen der DJK wurde zum vierten Mal von der Stadt geehrt

SCHWABACH - Der Sport in Schwabach hat einen Namen: Liana Wolf. Das Tanzmariechen der DJK Schwabach gewann im vergangenen Jahr bereits zum vierten Mal die Deutsche Meisterschaft. Ebenfalls zum vierten Mal wurde sie – mittlerweile erst 13 Jahre alt – als Sportlerin des Jahres in der Goldschlägerstadt geehrt.

Gleich zwei große Auftritte am Freitagabend: Liana Wolf (Mitte, im blauen Kostüm) war mit acht weiteren Tanzmariechen der DJK Schwabach bei der Sendung „Franken Helau“ im Bayerischen Fernsehen zu sehen. Darüber hinaus wurde sie zum vierten Mal als Sportlerin des Jahres geehrt. © Foto: Schmitt

Gleich zwei große Auftritte am Freitagabend: Liana Wolf (Mitte, im blauen Kostüm) war mit acht weiteren Tanzmariechen der DJK Schwabach bei der Sendung „Franken Helau“ im Bayerischen Fernsehen zu sehen. Darüber hinaus wurde sie zum vierten Mal als Sportlerin des Jahres geehrt. © Foto: Schmitt

17 Punkte, die sich aus den Wertungen von Vereinsvertretern, Stadtverband und Stadtverwaltung zusammen setzen, vereinte das zierliche Mädchen auf sich. Wie im Vorjahr fehlte ihr bei ihrem erneuten Triumph nur ein Pünktchen zur Idealzahl.

Verena Hirschmann, die aus dem TV 1848 hervorgegangen war und inzwischen für den LAC Quelle Fürth startet, belegte bei der dieser Wahl mit insgesamt zwölf Punkten den zweiten Platz. Die erfolgreiche Leichtathletin konnte vor allem mit ihren beiden ersten Plätzen bei der Bayerischen Meisterschaft im Weitsprung und mit der 4x100m-Staffel punkten.

Auf eine starke Saison kann auch Yanik Spachmüller blicken. Die Rennserie um die Deutsche Meisterschaft absolvierte der Enduro-Fahrer des AMC Roth als Bester und entschied von den neun Rennen der Serie acht für sich. Bei der Sportlerwahl wurde der 17-jährige Schwabacher Dritter mit elf Punkten.

Die weitere Reihenfolge: 4. Celine Strobel (Bouldern, DAV Schwabach) 11 Punkte, 5. Sarah Geyer (Faustball, TV 1848) 11; 6. U19-Fußballer DJK Schwabach 10; 7. Sabine Croci (Freiwasserschwimmen, SV Schwabach); Anna Ehemann (Schwimmen, SG Mittelfranken), 9. Natalie Müller (Rhönradturnen, SC 04), 10. Manfred Rißmann (Sportschießen, PFSG Schwabach).

rj

25. Januar 2015

 
„Franken Helau“ glänzt mit „Goldstücken aus Schwabach“ (SC-Tagblatt, 19.01.15)

Das Bayerische Fernsehen zeichnete die Höhepunkte fränkischen Faschings auf

SCHWABACH - Am Wochenende zeichnete das Bayerische Fernsehen im Markgrafensaal die Höhepunkte fränkischen Faschings auf. Bei den Prunksitzungen „Goldstücke aus Schwabach“ herrschte beste Stimmung. Am Freitag, 23. Januar, wird das beste dieser Veranstaltungen bei „Franken Helau“ 2015 im Fernsehen gezeigt.

Bilderstrecke zum Thema

50 Mitarbeiter, sechs Kameras und zwei große Sende-Lkw. Der Bayerische Rundfunk hatte am vergangenen Wochenende jede Menge Manpower und Equipment aufgeboten, um die Aufzeichnung von „Franken Helau“ perfekt über die Bühne zu bringen.

Sie gilt als „die fränkische Stimme des Bayrischen Rundfunks“. Als solche hat Kathrin Degmeir nun einen Satz geprägt, der in die Geschichte des Faschings in der Region eingehen könnte: „Schwabach ist das Südamerika Frankens“, sagte die Leiterin des BR-Studios Franken am Ende von zwei Stunden Show im Markgrafensaal. Kathrin Degmeir muss es wissen. Schließlich ist sie in Rednitzhembach aufgewachsen und hat in Schwabach am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium Abitur gemacht.

Fehlerlos und erlesen

Der Generalprobe am Freitag folgte am Samstag eine fehlerlose Darbietung, deren Programm die erlesensten Faschingsentertainer Mittelfrankens in Schwabach versammelte.

Die „Schwabacher Ratschkattl’n“ gehören inzwischen zu den Klassikern unter den „Schwabacher Goldstücken“.

Die „Schwabacher Ratschkattl’n“ gehören inzwischen zu den Klassikern unter den „Schwabacher Goldstücken“. © Foto: Robert Schmitt

Dabei lieferte auch eine junge Frau mit Behinderung eine erstklassige Leistung ab. Die 19-jährige Ramona Rupprecht aus Markt Bibart begeisterte mit einer pointenreichen Büttenrede über Männer und ihre Eigenarten. Sie knüpfte damit an „Sandra“ von den Schwabanesen an, die von ihrem Schicksal als Vereinsmeier-Gattin berichtete.

„Goldstücke aus Schwabach“: So war die Prunksitzung betitelt, die am kommenden Freitag von 20.15 bis 21.45 Uhr im Bayrischen Fernsehen per Satellit auf der ganzen Welt verfolgt und anschließend per Rechner oder Tablet auch aus der BR-Mediathek abgerufen werden kann. In der Tat: Goldstücke aus Schwabach waren es, die zum Erfolg des Abends entscheidend beitrugen.

Botschafter des Humors

Neben Prinzen- und Juniorengarde der Schwabanesen auch neun Tanzmariechen der DJK Schwabach unter Leitung von Florian Zink. Die Schwabacher Ratschkattl’n, Mundartdichter Sven Bach und Andreas Braun an der Seite von Linda Flock als männlicher Part des Tanzpaars der Eibanesen waren weitere Repräsentanten der Goldschlägerstadt.

Die Wendengugge aus Wendelstein und die Allersberger Flecklashexen vertraten den Landkreis Roth. Kabarettist Klaus Karl Kraus aus Erlangen und Musik-Comedian Atze Bauer aus Neustadt an der Aisch standen für den Norden und den Westen des Regierungsbezirks.

Tobias Klaus von den Steiner Schloßgeistern und Sabine Knörl, Präsidentin der Schwabanesen, führten durchs Programm. 120 Minuten beste Faschingsunterhaltung aus Mittelfranken.

Maskierte Gäste

Kathrin Degmeir wollte das Schwabacher Publikum mit ihrem weltläufigen Vergleich offenbar außerordentlich loben. Zum einen waren die etwa 300 Gäste im Markgrafensaal alle mit äußerst kreativen Masken erschienen. Zum anderen lieferten sie Jubel und Applaus nicht nur während des „Warm ups“ mit Bernhard Schlereth, dem Präsidenten des Fastnachtsverbands Franken. Sie gingen die gesamte Aufzeichnung über bestens mit.

Insbesondere die drei mobilen Kameraleute und ihre Kabeljungs waren vor und auf der Bühne äußerst gefordert. Zu „Franken Helau“ und „Schwabanesen Aha“ gehört also ab sofort noch „Samba Ole“.

ROBERT SCHMITT

21. Januar 2015

 
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